Texte für Sie vorgelesen

Lesen ist ja so anstrengend – und die Menschen haben kaum noch Zeit für dieses anstrengende Tätigkeit. Viele Menschen müssen heute weite Wege zur „Arbeit“ zurücklegen – Zeit und Kosten werden natürlich nicht erstattet. Schöne neue Welt.. Da kommt es ganz gelegen, wenn man diese unfreiwillige Zeitverschwendung ein wenig sinnvoll nutzen kann.

Wer nicht lesen kann weil keine Zeit dafür ist, kann vielleicht auf dem Weg zur „Arbeit“ hören. Man kann es auf dem Fahrrad, im Auto oder in der Bahn.

Weil so viele Menschen von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, und es immer mehr Menschen gibt, die solche Videos erstellen, muß in der „westlichen Wertegemeinschaft“ immer mehr zensiert werden. Es könnte diese „Wertegemeinschaft“ gefährden, wenn immer mehr Menschen die Heuchelei durchschauen.

Vielleicht kennen Sie folgende Texte schon, vielleicht sind sie Ihnen neu. Sie sind es wert, auch öfter gehört zu werden, wenn sie nicht beim ersten mal verstanden worden sind.

Mein Dank an die fleißigen Vorleser!

… und weitere werden folgen!

 

 

 

 

Der fünfte Tag in Duisburg

Pünktlich um 9:15 Uhr wurden die Beteiligten „in der Strafsache gegen Hafenmayer“ heute in den Saal gebeten – um 9:20 Uhr begann die Verhandlung.

Neben einem geladenen Zeugen und den drei üblichen Vertretern – vermutlich einer speziellen Glaubensgemeinschaft – nahmen wieder 12 Personen an der öffentlichen Sitzung als Zuschauer teil.

Der Zeuge – Sachverständiger für IT-Fragen – wurde zu technischen Details befragt, die zur Klärung der Frage beitragen sollen, ob im Nachhinein noch feststellbar ist, von welchem Ort – im speziellen ob es ein Ort in der BRD war – die inkriminierten Texte und Videos im Zeitraum 21.11.2015 – 18.02.2016  auf die Seite www.Ende-der-Luege.de hoch geladen wurden. Ob in diesem Zusammenhang noch weitere Zeugen geladen werden, wird von der Kammer noch entschieden. Heute konnte die Frage, von wo die Daten auf die Seite geladen wurden, noch nicht abschließend beantwortet werden.

Um 9:40 wurde der ablehnende Beschluss zu meinem Antrag vom 31.07.2019  (vierter Tag) – verlesen:

 

„64 Ns 126/17

Beschluss

In der Strafsache gegen Hafenmayer

wird der Antrag des Angeklagten vom 31.07.2019 (Anlage II zum Protokoll vom 31.07.2019), die mit der Sache befassten Richter (Berufsrichterin und Laienrichter) mögen unter Eid befragt werden,

1. ob sie nach dem jüdischen Gesetz als Juden gelten,

2. ob sie sich dem mosaischen Glauben bzw. dem jüdischen Volk zurechnen,

3. ob sie sich aus anderen Gründen zur Vertretung jüdischer Interessen veranlasst,
verpflichtet oder gezwungen sehen,

zurückgewiesen.

Gründe:

Die Strafprozessordnung sieht die beantragte Befragung nicht vor. Die Kammer sieht auch derzeit keinen Anlass, sich zu den aufgeworfenen Fragen zu erklären.“

Die Entscheidung zum 21-seitigen Beweisantrag vom 24.7.2019 (dritter Tag) bleibt immer noch „zurückgestellt“.

Um der Kammer schon in der jetzigen Phase des Verfahrens weitere, wichtige Indizien für die wahren Hintergründe unseres Befreiungskampfes zu liefern, die ursprünglich für das Schlußwort vorgesehen waren, wurden Teile aus diesem in einen „Einstellungsantrag“ gekleidet. Dieser 13-seitige Antrag wurde um 9:45 Uhr von mir verlesen.
Der Staatsanwalt empfahl der Kammer, den Antrag abzulehnen.

Um 10:25 Uhr wurde die Sitzung geschlossen.

Die weiteren Termine in diesem Verfahren sind:

Donnerstag 29.08.2019 14:00 Uhr
Montag 16.09.2019 9:15 Uhr
Freitag 4.10.2019 9:15 Uhr

 

 

 

Wolfgang Fröhlich – aktuell

Die Götterdämmerung der Jahrzehnte währenden Hetze ist angebrochen!

 

Bild aus Briefkopf

Sehr geehrte Damen und Herrn, liebe Kameraden,
liebe Mitstreiter für die historische Wahrheit!

Nach längerer Zeit wieder ein Lebenszeichen von mir.

Über meine überraschende Freilassung dürften Sie informiert sein, möglicherweise aber nicht über deren seltsamen Umstände, nämlich meine „Unzurechnungsfähigkeit“! Näheres dazu in der Beilage.

Zur Beilage ist ergänzend zu sagen, dass auch Gerichtssachverständige der österreichischen Strafprozessordnung verpflichtet sind. In meinem Fall hätte der psychiatrische Sachverständige die gesetzliche Pflicht gehabt, vom Gericht eine, auf ein technisches Gutachten gestützte Zusicherung zu verlangen, dass meine These, ob der er mir „Unzurechnungsfähigkeit“ attestierte, unrichtig, ja dermassen absurd sei, dass sie praktisch nur einem verwirrten Geist entsprungen sein konnte, bevor er seine „Diagnose“ ablieferte! Da dies aber nicht geschah, wurden die Verbrechenstatbestände des Amtsmissbrauchs 302 StGB) und der falschen Beweisaussage unter Eid 288 StGB) durch den beeideten Sachverständigen erfüllt! Eine Bemerkung dieses sogenannten „Obergutachters“ vor Gericht (mit gespielter Empörung) ist besonders aufschlussreich: „Der Angeklagte will ja die Geschichte umschreiben!“ – Na und! Seit wann ist das denn verboten, und was geht das einen Psychiater an? – Die österreichische politische Justiz hat den Gesetzesbruch bereits institutionalisiert!

Ich hörte, dass es im Gebälk der Republik Österreich knarren soll. Dass ich den Spiess umgedreht habe und meine Peiniger – logisch begründet – als antisemitische Hetzer bezeichnet habe, weil wissenschaftliche Absurditäten in der heutigen Zeit keinen Bestand haben können, und pauschal auf alle kolportierten d.h. vermeintlichen Nutznießer zurückwirken, soll bei den linken Volksverhetzern wie eine Bombe eingeschlagen haben! Die Forderung von seriösen Beamten nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in meiner Causa wird deshalb immer lauter!

Ich fürchte aber, dass sich diese Beamten nicht durchsetzen werden können, denn ein Untersuchungsausschuss hätte dieselbe Wirkung in der Öffentlichkeit, wie wenn man die gegen mich inszenierten Strafverfahren rechtsstaatlich korrekt abgehandelt hätte, das heisst wenn mein Gutachten von den Gerichten überprüft worden wäre, was zweifellos zu meiner Rehabilitierung geführt hätte. Mit einem Untersuchungsausschuss würde „DER GRÖSSTE JUSTIZSKANDAL DER ZWEITEN REPUBLIK“ (Zitat) bekannt werden und die Österreicher würden erkennen, welchen moralisch verkommenen Egomanen sie am Wahltag ihre Stimme gaben! Verständlich, dass sich die Verursacher dieses Debakels mit Zähnen und Klauen dagegen wehren. Dennoch bin ich vorbereitet, wie sie aus der Beilage ersehen. Schliesslich gibt es manchmal doch noch Wunder …

Reisepass und Personalausweis werden mir nach wie vor verweigert! Der staatliche Terror in STASl-Manier geht also ungeniert weiter! Ich hätte es wissen müssen …

Ich ersuche Sie, die Beilage bis auf Widerruf vertraulich zu behandeln! Der OGH, der in meinem Fall noch immer nicht über die Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft Krems entschieden hat, ob ich nun in ein lrrenhaus eingewiesen werde oder nicht, könnte sonst zu weiteren kriminellen Handlungen genötigt werden. Helden sind im OGH rar. Und die menschlich anständigen Richter haben meist nicht die Kraft, sich der parteiübergreifenden österreichischen Politmafia, die den Staat seit Kriegsende unter sich aufgeteilt hat, zu widersetzen. Sie allein bestimmt, wer oder was unter ihrem „Verfassungsbogen“ Platz hat. Lüge und Volksbetrug haben jedenfalls Platz!

Ich verbleibe mit herzlichen Grüssen
DI Wolfgang Fröhlich

Beilage: „DIE RECHTSLAGE IN MEINER CAUSA UND DEREN POLITISCHE VERFÄLSCHUNG“ – Analyse und Fakten. (Entwurf / Fragment)

PS: Für jede, auch noch so geringe finanzielle Unterstützung wäre ich dankbar, denn es sind noch MEHRERE TAUSEND EURO an Anwaltskosten offen, die ich nun bezahlen muss! Und das nach insgesamt 15 Jahren Haft 25 Jahren STASI-Terror politischem Boykott und einer zerstörten Existenz! Dieser Anwalt hat übriges Großartiges geleistet! Die historische Wahrheit klopft bereits an die Türe und das Ende der Lügenhetze zeichnet sich ab!

Möglichkeiten für eine Spende sind  über „Kontakt“ zu erfragen.

– frühere Beiträge über Wolfgang Fröhlich

Dear ladies and gentlemen, dear comrades, dear fellow fighters for the historical truth!

So, after long time, here’s now a sign of life from me.

You might be well informed about my release from prison, which came as a surprise though, but you might not be familiar with its odd circumstances, namely my ‚unsoundness of mind‘.

More on this in the supplement.

Regarding this supplement, it has to be stated that court experts too are bound to austrian rules of criminal-procedure.

In my case, before delivering his „expert opinion“, the court-ordered psychiatric expert’s lawful duty would have been to demand an assurance based on a technical expertise, lining out that my thesis, for which the expert testified that my mind is ‚unsound‘, is not just wrong but outright absurd to such an extent that it couldn’t have originated from a sound person’s mind!

That didn’t happen and therefore constitutes twice a criminal offense which is abuse of office, „Amtsmissbrauch“ and giving false testimony under oath „falsche Beweisaussage unter Eid“ committed by the court’s expert.

One very telling comment of this court expert (with acting outrage) was: „The defendant intends to rewrite history!“ –

So what! Since when is that a criminal offense and how is that of a psychiatrist’s business? –

In the austrian political justice system it has been intitutionalized already to break the law!

I heard of that there are creaks in the frame of the austrian federal republic.

That I had turned the tables calling my tormentors – logically justified – „antisemitic agitators“, because scientific absurdities today can not last very long, and they backfire on all its beneficiaries without distinction must have had an effect like a detonating bomb to our leftwing agitators!

The demand of serious officials for a parliamentary committee of inquiry regarding my court-case is therefore louder and louder!

But I fear these officials will not be able to prevail, because a committee of inquiry would have the same effect on the public as if the criminal proceedings against me had been dealt with in accordance with the rule of law,

that is, if my technical report had been reviewed by the courts, which would undoubtedly have led to my rehabilitation.

A committee of inquiry would bring to public attention „THE BIGGEST JUSTICE SCANDAL OF THE SECOND REPUBLIC“ (quote) („DER GRÖSSTE JSUTIZSKANDAL DER ZWEITEN REPUBLIK“ (Zitat)) and the Austrians would recognize which morally depraved egomaniacs they gave their vote on election day.

It is understandable that the causers of this debacle with teeth and claws fight against it. Nevertheless, I am prepared, as you can see from the supplement. After all, sometimes there are miracles…

Passport and identity card are still denied to me! The state terror in STASI-manner unabashedly goes on! I should have known…

I request you to keep the supplement confidential until further notice! The Supreme Court, which in my case has still not decided on the nullity complaint of the prosecutor’s office Krems, whether I am now to be sent to a lunatic asylum or not, could otherwise be forced to further criminal acts.

Helden sind im OGH rar.

And the humane and decent judges usually do not have the strength to withstand the cross-party Austrian political mafia, which has divided the state among themselves since the end of the war.

It alone determines who or what belongs to their „constitutional scope“. Lies and fraud against the people „Volksbetrug“ have any place!

I remain with cordial greetings,

DI Wolfgang Fröhlich

ps.: For any, even the least financial support I would be grateful, because there are still SEVERAL THOUSAND EURO of legal expenses open, which I have to pay now! And all that, after a total of 15 years in prison 25 years of STASI terror political boycott and a ruined existence! My lawyer has done a great job! Historical truth is knocking on the door already and the end of lying propaganda as well is apparent!

BANK: Bank Austria RECIPIENT: DI Wolfgang Fröhlich IBAN: AT25 1200 0100 2659 8432 BIC: BKAUATWW

 

 

 

 

Der Volkslehrer in Duisburg

Es gibt leider nicht sehr viele Berichterstatter in der BRD, die sich an heikle Themen wagen. Wenn es noch welche gibt, erhalten sie von der BRD keine Genehmigung als „Journalist“ öffentlich wirken zu können. Manche machen aus der Not eine Tugend und arbeiten auf „eigene Faust“ weiter – schließlich geht es um mehr, als um einen Presseausweis der BRD.

Einer von diesen Idealisten ist unser Nikolai Nerling – bekannt als „Volkslehrer“. Nein, nicht nur ein Volkslehrer, sondern der Volkslehrer!

Um über meinen laufenden Prozess zu berichten, kam er extra nach Duisburg. Hier das Ergebnis seines Besuches:

Da es zu diesem Film gleich einige Anfragen gab, möchte ich die Gelegenheit nutzen und ein paar beantworten.

Wo kommt denn der „Reichsbär“ her?

Im Vorfeld unseres Gesprächs mußten wir einen kleinen Einkaufsbummel in einem nahegelegenem Kaufhaus machen, weil die Stickerei auf meinem T-Hemd für das Vorhaben nicht gerade hilfreich sei – etwas Neutrales erschien dem Regisseur passender.

In der ersten Etage des Geschäfts entdeckte Nikolai einen großen Ständer mit „Reichsbären“:  schwarze Augen, weißes Fell und eine rote Schleife (fast wie bei Schneewittchen!). „Den nehmen wir mit: – das ist unser Reichsbär“, war die einleuchtende Erklärung.

Ich wurde darauf angesprochen, warum der „Reichsbär“ so schweigsam zwischen uns sitzt. Ich kann nur antworten: „Seine Zeit ist noch nicht angebrochen(!!) – er wird sich aber ganz sicher noch zu Wort melden!“

Warum distanziert sich Nikolai von bestimmten Inhalten?

Ohne mich diesbezüglich mit ihm besprochen zu haben, möchte ich aus meinem Verständnis heraus auf diese Frage antworten. Nein, ich möchte nicht direkt antworten, ich möchte eher versuchen, es bildlich zu erfassen.

Wir befinden uns im Krieg – darüber sind sich fast alle Patrioten einig.

Im Krieg gibt es nicht nur verschiedene Fronten, sondern auch verschiedene Waffengattungen und verschiedene Aufgaben für den einzelnen Soldaten. Es gibt einfache Infanteristen und auch ausgebildete Kompanieführer. Es gibt Soldaten der Flugabwehr und Soldaten in der Luftwaffe. Es gibt aber auch Aufklärer und Melder – oft unerwähnt und undekoriert.

Um wichtige Informationen zwischen den einzelnen Frontabschnitten und Waffengattungen auszutauschen, ist die Arbeit der Melder notwendig. Ohne fundierte Informationen würden die einzelnen Fronten nicht standhalten können. Keine oder auch falsche Informationen in den einzelnen Frontabschnitten können dazu führen, daß sich die Kameraden gegenseitig behindern oder gar bekämpfen.

Welchen Auftrag hat nun so ein Melder?

Soll er, wenn er auf feindliche Patrouillen trifft, aus dem Gebüsch springen und sich ihnen zum Kampf stellen? Oder lautet sein Auftrag eher: „Mit größtmöglicher Vorsicht die wichtige Nachricht zu den Kameraden bringen“?

Was denken Sie?

Ist es die Aufgabe des Melders, die Schlacht zu führen?

Nicht jeder hat sich im heutigen Kampf seine Aufgabe ausgesucht; und so ist es auch im Leben der Soldaten. In einem vernünftigen Volk wird die Führung des Volksheeres dafür sorgen, daß jeder auf den Platz gestellt wird, der seinen Fähigkeiten und Talenten entspricht.

Nun, wir haben derzeit keine „sichtbare“ Führung – wir haben lediglich unsere innere Stimme. Warum der Feind des deutschen Geistes diesen so erbittert hasst, ist eben genau das Wissen um unsere innere Stimme und seine Kraft, die sie in uns weckt.

Warum ich Infanterist geworden bin? Warum Nikolai Melder ist? Die Führung hat es einfach so erkannt und uns an diesen Platz gestellt.

Hören Sie doch mal auf Ihre innere Stimme. Tun Sie schon das, was sie Ihnen rät, oder distanzieren Sie sich lieber von ihr?

Fragen über Fragen – die Antworten können Sie sich nur selber geben!


An dieser Stelle fällt mir eine kleine Geschichte ein, die nicht zwingend eine Parallele zu der oben erwähnten bildlichen Darstellung ergeben muß.
Es gab einmal einen Soldaten, der seine Pflicht im aufgenötigten Krieg als Melder erfüllte. Zu dieser Zeit hat er nicht ahnen können, auf welchen Posten ihn das Schicksal einmal stellen wird. Niemand von uns weiß, welche Aufgaben wir in Zukunft zu meistern haben. Aber jeder von uns sollte heute schon wissen, daß Pflichterfüllung kein Wunschkonzert ist.

Ein ehemaliger „Melder“:

 

 

 

 

Zum letzten Geleit

Gestern, am 6. August 2019, verstarb mein guter Freund und Kamerad Andreas Kreisköther im Alter von nur 58 Jahren. Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde ihm vor Monaten diagnostiziert. Die üblichen Behandlungen verursachten Zeiten der Qual, aber auch viele Tage, an denen Andreas uns durch sein Dasein erfreute. „Verdrängen“ heißt es wohl in Kreisen der Pessimisten. „Hoffen“ hieß es für uns andere.

Wer war Andreas, und was verband mich mit ihm?

Andreas

Andreas trat zu einer Zeit in mein Leben, als ich gerade „im Aufwachraum lag“. Nach Jahren meines Zombie-Daseins – dem Glauben an Recht und Ordnung unter dem Banner einer BRD – fügten sich die Puzzleteile für mich langsam zusammen, es fehlten aber noch die wichtigsten Bausteine. Schon viele Jahre hatte ich Bücher über die deutsche Geschichte verschlungen und hunderte Dokumente im Weltnetz gelesen. Noch war ich erst bei der Zeit der „Weimarer Republik“ angelangt. Ich hatte mich gerade durch sämtliche Sitzungsprotokolle des Reichstages gefressen, Biografien vom Staufer-Friedrich, Friedrich dem Großen, Bismarck und sehr vielen anderen Größen der Geschichte verinnerlicht, Bücher aus dem Grabert Verlag gelesen und hatte viele offene Fragen! Bücher über oder gar von Nationalsozialisten waren mir noch völlig fremd – der „Aufwachraum“.

Dies sollte sich ändern, als ich Andreas kennenlernte! Gleich zu Beginn unserer Freundschaft bekam ich von ihm ein Buch geschenkt: „Der Befehl des Gewissens“ von Hans Zöberlein. Und schlagartig war ich mir bewußt, daß ich hier ein fehlendes Puzzleteil gefunden hatte.
Kurz darauf erhielt ich von Andreas auch eine Ausgabe von „Mein Kampf“, und nun stand meiner Heilung nichts mehr im Wege. Weltnetzseiten wie „Unglaublichkeiten.com“ (leider nicht mehr im Netz) oder „ZVAB.com“ bereicherten seit dieser Zeit – neben dem neuen Freund Andreas – mein Leben. Viele Stunden haben wir mit Gesprächen verbracht. Auf diversen Veranstaltungen haben wir miteinander gedacht, gefeiert und über das Leben sinniert. Weltanschaulich waren wir uns von Beginn an nie fremd, auch wenn es manchmal zu einzelnen Themen oder Wegen zu unserem Ziel unterschiedliche Auffassungen gab.

Als ich im Spätsommer 2015 den Entschluß gefasst hatte, eine größere Briefaktion zu starten, war mir Andreas eine sehr, sehr große Hilfe. Als einer der Ersten hat er die Texte gesichtet und mir als Lektor zur Seite gestanden. Und doch versuchte er immer wieder – als mein bester Kamerad -, mir diese Aktion auszureden. Wie so viele Menschen – die deshalb wahrlich keine schlechten Menschen sind – wollte er den Freund vor dem aufziehenden Gewitter, welches er durch diese Aktion kommen sah, beschützen. Was haben wir über Sinn oder Unsinn diskutiert – offen, ehrlich und kameradschaftlich! Am Ende habe ich meinen Entschluß durchgesetzt und Andreas stand – trotz seiner Bedenken – hinter mir.

Erst etwa zwei Jahre später kamen wir in einem Gespräch zufällig wieder auf diese Zeit zurück. Mein lieber Freund gestand mir in seiner ehrlichen Art, daß er meine Beweggründe für diese Aktion erst jetzt verstehen würde. So war Andreas: immer offen und gerade heraus. Es gab keine Heuchelei oder ein Beleidigtsein wenn aufrichtige Worte zwischen uns ausgetauscht wurden.

So lange ich Andreas kannte, war er ein stiller, aber ums so wichtigerer Motor, der auch die weniger spektakulären Aufgaben der politischen Arbeit übernommen und erledigt hat. Die von vielen nicht beachtete Fleißarbeit, vor der sich ein Großteil der sog. „Patrioten“ immer zu drücken weiß, war Andreas eine Pflicht. Selbst wenn er – berechtigterweise – so manches Mal über den Berg auf seinem Schreibtisch stöhnte. Das Wissen um die Pflichterfüllung war sein Antrieb – wer sollte es denn sonst machen, wenn nicht er…

Schon 1972, zu einer Zeit, als ich noch in den Windeln lag, war Andreas in der Wiking-Jugend, der auch sein Vater schon angehört hatte, aktiv. Gemeinsam mit Jürgen Mosler wirkte Andreas bei Wilhelm Wübbels, einem ehem. SS-Oberscharführer, in dessen Organisation mit und war bis 1983 bei den „Nationalen Aktivisten Rhein-Westfalen“.

Als es 1983 zum Zusammenschluß der ANS mit den Nationalen Aktivisten von Thomas Brehl in Fulda kam, gründeten Andreas und Jürgen Mosler den Landesverband ANS-NA Rhein-Westfalen.

Nach dem Verbot der ANS trat er im Februar 1984 dem neu gegründeten Landesverband der FAP bei. Als auch die FAP verboten wurde, sorgte – nach wenigen Jahren des parteilosen Wirkens – das gute, kameradschaftliche Verhältnis zu Udo Voigt dafür, daß Andreas wieder einer Partei beitrat. Die NPD war seine letzte politische Heimstätte.

Ob es die Arbeit für den Kreisverband der NPD war, oder die Organisation von Wochenendfahrten im Kreis der Kameraden – Andreas war immer die treibende Kraft. Viele dieser Dinge werden jetzt ruhen, weil Andreas ruht.

2016 – wir waren mit Jürgen Mosler einige Tage an der Mosel und mussten auf unserer Wanderung einen schmalen Klettersteig überqueren. Andreas weigerte sich. „Mosler, du bringst mich um…“, sagte er damals. Wir konnten noch herzhaft über ihn lachen. – Umgebracht hat ihn letztlich ein ganz anderer, ein wirklich heimtückischer Feind.

Der immer hilfsbereite Kamerad, der ehrlich Freund und der Kumpel, mit dem man auch mal Pferde stehlen konnte, wird uns fehlen. Zum letzten Geleit ein Lied für ihn, das er sehr gemocht hat. Es spricht für ihn und für seine Weltanschauung, daß dieses Lied in der BRD mittlerweile als „verboten“ gilt.

Heil Dir, mein Freund!

Wir sehen uns im nächsten Leben.