Arriba Vox, arriba España – nieder mit dem Europa der Merkelisten

Ein übernommener Beitrag vom National Journal – das vielen Menschen vielleicht noch gar nicht bekannt ist. Hier wie dort gilt: Informieren Sie sich aus verschiedenen Quellen die nicht „GEZ-finanziert“ sind und bilden sich Ihre Meinung. Ein gesunder (logischer) Querschnitt der Informationen dürfte Sie dem wahren Weltgeschehen sehr nahe bringen.

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Während am Freitag die Große Märtyrerin Ursula Haverbeck in ihrer „Todeszelle“ in der JVA-Bielefeld – wegen ihrer Fragen zur Holo-Erzählung – ihren 91. Geburtstag eingekerkert erleiden musste, braute sich in Spanien das Donnergrollen gegen dieses System zusammen. Ursula schaute zwar an ihrem Ehrentag ihrem Opfertod im modernen Golgatha-System als Märtyrerin für die anständigen Restdeutschen ins Auge, aber gleichzeitig stellte die spanische VOX-Partei an diesem Tag auf Abschlusskundgebungen zur Parlamentswahl die Weichen für ein Ende dieses menschenverachtenden  Merkelisten-Systems mit seinem Zivilisationsbruch in Europa.

Für die Merkelisten-EU stand bis noch vor einem Jahr fest: Spanien ist das einzige Land in Europa, das jeglichen Nationalismus überwunden hat, wo nie mehr rechte Parteien auch nur eine Chance haben könnten. Die Zahlen bei Wahlen schienen diese Überheblichkeit der Menschenfeinde zu belegen. 2015 und 2016 erreichte die Vox gerademal 0,2 Prozent der Stimmen, schließlich war die Falange faktisch auch verboten worden. Selbst spanische Freunde waren verzweifelt und konnten sich eine neue nationale Erhebung nicht mehr vorstellen. Dass Umwälzungen ohne Vorankündigungen kommen und ein altes System begraben können, daran wollte niemand mehr glauben. Aber das immer noch lebendige, stolze Spanien ist noch immer kräftiger und lebenswilliger als Merkels Holo-BRD. Bei den vorgezogenen Neuwahlen am 28. April d. J. machte die Vox nach 0,2 Prozent im Jahr 2016 einen Sprung auf 10 Prozent und stellte 24 Abgeordnete im Madrider Parlament.

Mit diesem kraftvollen Einbrechen in das System sorgte die Vox für instabile Verhältnisse. Merkels Sozialistenchef Pedro Sánchez triumphierte zwar, weil er die PSOE nicht nur als stärkste Partei rettete, sondern im Gegensatz zu allen anderen Systemparteien Zugewinne erzielen konnte. Aber eine Mehrheitsregierung brachte er nicht mehr zusammen. Sánchez wurde als sozialistischer Superstar von den Merkelisten in der EU gefeiert und man spekulierte abermals auf Neuwahlen, von denen man sich erhoffte, Sánchez würde seinen Triumph vom April maßgeblich ausbauen können. Diese Hoffnung der Häscher von Wahrheits-Märtyrern wie Ursula Haverbeck, Horst Mahler, Alfred Schäfer, um nur drei zu nennen (2018 wurden in der BRD knapp 13.000 Menschen wegen Wahrheitsäußerungen verfolgt), wurde gestern von Vox zertrümmert. An Stimmengewinnen legte die Vox seit April um 33 Prozent zu, und ihre Abgeordneten im Madrider Parlament konnte sie um 116 Prozent, von 24 auf 52, erhöhen. Zudem ist die Vox nunmehr drittstärkste Kraft in Spanien geworden. Im Gegensatz zur Merkelisten-BRD ist vor allem die spanische Volkspartei (PP) durch den Vox-Schub nationalistischer geworden, wie auch die Liberalnationalen (Cs). Die Vox selbst ist offen falangistisch-francoistisch, und trotzdem wird sie von der PP als Koalitionspartner hofiert. Die Cs war nicht nationalistisch genug und verlor deshalb gestern knapp 10 Prozent. Merkels Sánchez, der „Triumphator“ vom April, verlor sogar drei Sitze. Und er hätte noch mehr verloren, hätte er in den vergangenen zwei Wochen nicht heuchlerisch die Sprache der Vox übernommen. Plötzlich wollte er alle Eindringlinge nicht nur rausschmeißen, sondern ließ sie sogar an die Grenze zu Frankreich zur Weiterleitung in die BRD karren.

Mit der Wahl gestern wird es erneut unmöglich, eine einheitliche Mehrheitsregierung zu bilden. Der Nationalistenblock (Vox, PP, Cs, NA+) steht mittlerweile dem Globalistenblock in gleicher Stärke gegenüber. Die erneute Instabilität brauchen wir, damit die Merkelisten-EU im Zuge des Brexit, des Widerstands der Ost-EU und mit dem baldigen Sieg von Matteo Salvini krachend zusammenbricht. Für diese Perspektive haben wir durch die gestrige Wahl in Spanien eine weitaus bessere Ausgangssituation im Rahmen der Instabilität erreicht als noch im April. Der nationalistische Block Spaniens ist durch die mehr als verdoppelte Vox-Abgeordnetenzahl gewaltig gestärkt worden. Schöner kann eine so dringend benötigte Spaltung des Landes zur Befreiung des Kontinents von der Merkel-EU gar nicht aussehen. Auf der einen Seite die Nationalisten und auf der anderen die Internationalisten, wie 1936 vor dem Bürgerkrieg. Mit General Franco an der Spitze der Nation und als Sieger (dank der Legion Condor) des Bürgerkriegs, endete der Terror der internationalistischen linken Massenmord-Brigaden. Dr. Goebbels untertrieb damals, als er berichtete: „In Ronda wurden 400 Einwohner ermordet, von denen etwa 200 in den Tajo gestürzt wurden“, denn heute berichtet WikiTravel, dass etwa 500 Spanier von der alten Römerbrücke in die Tiefe gestürzt wurden. Spanien erlebte unter Franco eine für seine Verhältnisse beachtliche Blüte- und Friedenszeit.

Ungeachtet der Weltereignisse tobt der Irrsinn in der Merkel-BRD unvermindert weiter. Merkels Vasall Seehofer prahlte, dass dem schon einmal abgeschobenen Verbrecher und Miri-Clan-Chef in einer Gerichtsentscheidung der erneute Asylantrag abgelehnt worden sei. Seehofer verschweigt, dass Miri dagegen Berufung eingelegt hat und im Berufungsverfahren wohl gewinnen wird. Die Migrations-Selbstmordgesetze der BRD bedeuten unseren Tod, denn es braut sich auf dem Balkan nach dem Wunsch der Merkelisten eine neue Flutwelle auf, die tödlich über uns hereinbrechen wird. In nur kurzer Zeit sollen die hereingeholten Fremden die Mehrheit der Wählerschaft gegen die Deutschen stellen. Zum bevorstehenden neuen Flut-Tsunami heißt es heute ängstlich: „Abgeordnete warnen vor einem ’neuen Budapest‘. Alle migrationsrelevanten Indikatoren wie illegale Grenzübertritte und Asylanträge in allen Staaten der Balkanregion bewegen sich derzeit auf einem nochmals höheren Niveau als in den Vergleichszeiträumen 2017 und 2018.“ WELT-Ressortleiter Rainer Haubrich mit Angstschweiß: „Balkanroute: Und wenn sich der Flüchtlingsherbst doch wiederholt? gelöst sind die Probleme der großen Wanderung nicht, und sie werden es auch niemals sein, solange die Gründe fortbestehen, aus denen Menschen in Afrika und im Nahen Osten ihre Länder verlassen.“

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WELT-Haubrich faselt im Überschwang seiner menschlichen System-Dekadenz davon, die sog. Fluchtursachen müssten bekämpft werden. Erstens sind die, die kommen nicht arm, denn sie können sich 20.000 Euro für das Hierherschleppen leisten. Zweitens können diese sog. Fluchtursachen bei dieser Überbevölkerung überhaupt nicht bekämpft werden. Alle werden immer ärmer und notleidender werden, weil die Erzeugung von Wohlstand dort nicht möglich ist, das würde, wenn überhaupt möglich, Jahrhunderte dauern. Aber wenn es möglich wäre, gingen Afrika und die Welt an Umweltkatastrophen kaputt. Keine Wälder mehr, sämtliche Rohstoffreserven wären in Windeseile aufgebraucht. Tod! Es geht jetzt nur noch um die Rettung des eigenen Lebens. Wer nicht bereit ist, die Eindringlinge bei uns in Lager zu stecken, wie wir sie ja schon zum Aufstauen in der Türkei bezahlen, und wer nicht bereit ist, an der Grenze auf die illegalen Invasionen zu schießen, wenn sie nicht anhalten, der stirbt selbst schnell und grausam. Solange das BRD-Anlockungsmodell des unbegrenzten Wohlstands-Versprechens mit Rundumversorgung nicht vollständig abgeschafft wird, rollt die Walze des Todes unaufhaltsam auf uns zu und über uns her. Wahnsinn.

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Der Irrsinn der Erneuerbaren Energie, hauptsächlich Windanlagen, kracht jetzt ebenfalls massiv über uns zusammen. Jetzt wird begriffen, dass der Energiebedarf durch Windräder nicht gedeckt werden kann, selbst wenn alle Wälder abgeholzt und sämtliche landwirtschaftliche Flächen zubetoniert würden, um Windräder zu errichten. Deshalb haben die Berliner Wahnsinnigen heimlich den Windradausbau gestoppt. „Die Neuanlagenleistung in diesem Jahr liege um 82 Prozent unter dem Durchschnitt der Vergleichszeiträume zwischen 2014 und 2018.“ (n-tv, 22.10.2019)
Die irren Merkelisten kaufen jetzt Kohle- und Atomstrom aus dem Ausland, weil wir uns energietechnisch bereits kastriert haben: „Es werden Verschmutzungsrechte von Unternehmen für ausländische Standorte gekauft, um dort mit CO2-intensiven Kraftwerken und Prozessen zu arbeiten. Es gibt dafür Investitionszusagen von 600 Milliarden, etwa ein Drittel ist bereits ausbezahlt.“ (PNP, 09.11.2019) Es werden also 600 Milliarden Euro für notwendig gewordenen Strom von ausländischen „Dreckschleudern“ bezahlt, weil Merkel und die Grünen die Vernichtung unserer eigenen Anlagen durchgesetzt haben. Wagt noch jemand zu sagen, hier wären keine geisteskranken Kriminellen am Werk?

Wie satanisch-krank dieses System ist, zeigt sich am Fall des jüdischen Kinderschänders und Kinderhändlers Jeffrey Epstein. US-Präsident Donald Trump hatte über seine Kanäle den Fall ins Rollen gebracht, weshalb sie ihn unbedingt stürzen wollen. Zu Epsteins Mittätern gehörten auch die Clintons (Merkel ist eng mit den Clintons befreundet), Prinz Andrew und sozusagen alle mit Rang und Namen aus der Satanisten-Offizialwelt. Epstein hat sich angeblich in seiner Zelle selbst erhängt. Das System der Kinder-Schächter wollte offenbar verhindern, dass Epstein womöglich über die Blutmessen auspackt. Die ABC-Reporterin Amy Robach recherchierte die Verbrechen dieses Pädophilen-Rings von Epstein. Aber die faktisch unwiderlegbare TV-Dokumentation durfte nicht gesendet werden. Amy Robach dokumentierte ihre Enttäuschung auf Video so: „Virginia hatte Bilder, sie hatte alles, zwölf Jahre lang hatte sie sich versteckt. Was wir hatten, war unglaublich. Wir hatten Clinton, wir hatten alles … Dann fand das Könighaus heraus, dass wir Anschuldigungen gegen Prinz Andrew hatten, und bedrohte uns auf mannigfaltige Weise.“ Ashley Bianco, eine Mitarbeiterin vom Konkurrenzkanal CBS, Ex-Produzentin der ABC-Nachrichten „Good Morning America“, hätte das Video angeblich an die Aufklärungsseite Project Veritas weitergegeben. Bianco bestreitet das. Dennoch wurde sie sofort von CBS gefeuert. Wer also Kinder vor dem Schänden, womöglich vor dem Schächten, retten will, wird erledigt. James O’Keefe von Project Veritas auf Twitter: „Diese Unternehmen üben die Macht aus, Inhalte nur von Journalisten zu veröffentlichen, die an Geheimabsprachen und Vertuschungen beteiligt sind. Die Person, die den Kinderhandel der Pädophilen auffliegen lassen wollte, um die Kinder zu schützen, wurde gefeuert.“ (RT, 09.11.2019) Stephen Miller von Fox News auf Twitter: „Zwei große Fernsehsender sprechen sich ab, um eine Mitarbeiterin zu feuern, die eine Superbombe an die Öffentlichkeit brachte. Sie wollen die hochbrisante Vernetzung eines Pädophilen vertuschen. Und alle Journalisten schauen weg, um nicht ihre eigene berufliche Zukunft zu gefährden.“ (Quelle)
Wer kann, bitte mit finanzieller Munition helfen, damit wir den Krieg bestehen und vorwärts stürmen können!

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Geburtstagsdemo: Mehrere hundert Nationalisten fordern am 9. November die Freiheit der Volksheldin Ursula Haverbeck!

Artikel von:  freiheit-fuer-ursula.de

Hinter den Kerkermauern der JVA Bielefeld-Brackwede erreichte Ursula Haverbeck am 8. November 2019 das betagte Alter von 91 Jahren. Sie ist seit anderthalb Jahren für das Äußern ihrer Meinung im freiesten Staat, den es angeblich jemals auf deutschem Boden gegeben hat, inhaftiert. Unter Schwerverbrechern und wie eine Kriminelle gehalten. Doch während das System dachte, mit der Inhaftierung von Ursula Haverbeck die mutige Dissidentin und deutsche Volksheldin Ursula Haverbeck zum Schweigen zu bringen, ist genau das Gegenteil der Fall. Mehrmals jährlich, marschiert die nationale Opposition seither in Bielefeld auf und sorgt dafür, dass der Alltag in der Stadt zum Erliegen kommt. Alles dreht sich nur noch um Ursula. Und so wurde auch am Samstag (9. November 2019) die Bielefelder Innenstadt lahmgelegt, weil eine 91-jährige Dame Geburtstag feiert!

Wochenlanges Gesprächsthema Nummer 1

Schon vor der eigentlichen Demonstration war klar: Wieder einmal ist es gelungen, die Öffentlichkeit zu dominieren und dafür zu sorgen, dass sich jeder in Bielefeld – und weit darüber hinaus – mit der Forderung einer sofortigen Freilassung von Ursula Haverbeck auseinandersetzt. Sämtliche Medien berichteten, auch kleinere Vorfeldaktionen, etwa das Verteilen von Schnipseln oder Aufklebern, wurden aufgegriffen, selbst Arminia Bielefeld sah sich dazu veranlasst, Putzkommandos gegen Rechts aufzustellen und linksextreme Gegendemos zu unterstützen. Ein polizeilicher Versuch, die nationale Demonstration, die auf den deutschen Schicksalstag, den 9. November, fiel, zu verbieten, scheiterte – insgesamt machte die Polizei in Bielefeld einen ordentlichen, fast schon erstaunlich neutralen Job und setzte das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit um. Darüber sollte auch nicht das Verhalten von NRW-Innenminister Reul hinwegtäuschen, der die Demonstration (für die Freilassung einer alten Dame!) als „Zumutung“ bezeichnete und bedauerte, dass die Bielefelder Polizei keine weiteren Rechtsmittel gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Minden eingelegt hatte. Vielleicht sitzen in Bielefeld einfach Polizeibeamte, die sich nicht politisch motiviert herumkommandieren lassen, sondern ihre Aufgabe, Gesetze durchzusetzen und Grundrechte zu schützen, einfach ernstnehmen.


Unter wehenden Fahnen marschierte das bessere Deutschland am 9. November auf!

Aufzug vom Hauptbahnhof bis zum Justizkomplex!

Und so demonstrierten ab dem Mittag des 9. November 2019 bis zu 300 Nationalisten vom Bielefelder Hauptbahnhof durch zentrale Straßen der Innenstadt bis hin zum Justizkomplex am Niederwall, der u.a. die Staatsanwaltschaft, sowie Amts- und Landgericht beinhaltet. Von letzterem Gericht wurde erst vor wenigen Wochen der DIE RECHTE – Bundesvorsitzende Sascha Krolzig wegen einer Meinungsäußerung zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt, es ist demnach genau der richtige Ort, für Meinungsfreiheit einzutreten. Während des Aufzuges kam es zu Gegenprotesten am Rande, die großspurig angekündigte Verhinderung des „Naziaufmarsches“ gelang den Bielefelder Genossen der anderen Feldpostnummer jedoch nicht. Daran änderten auch zwei antifaschistische Kamikazekommandos nichts, die jeweils mit wenigen Personen die Demonstrationsspitze attackierten – in beiden Fällen wurden die Angriffe entschlossen abgewehrt und die Störer durch die Demonstranten (bzw. anschließend dann durch die Polizei) aus dem Weg geräumt. Stattdessen schallten immer wieder Forderungen der Nationalisten durch die Straßen, Ursula Haverbeck und alle anderen, politischen Verfolgten freizulassen!


Klare Botschaft: Freiheit für Ursula Haverbeck!


Weg damit: Nach dem missglückten Angriff auf die Demospitze führt die Polizei zwei Antifas ab

Zwischenkundgebung mit breitem Rednerprogramm

Bereits bei der Auftaktkundgebung hatte mit Sven Skoda ein Vertreter der veranstaltenden Partei DIE RECHTE gesprochen, bei der Zwischenkundgebung ergriff Edda Schmidt für die NPD das Wort (die Unterstützung von NPD und JN fiel in diesem Jahr leider geringer aus als im Vorjahr, was an dem kollidierenden Termin des 50-Jahre-JN-Kongresses lag, es waren jedoch auch Vertreter beider Organisationen vor Ort), mit Christin Bärthel (Revisionist aus Thüringen), Wolfram Schiedewitz (Gedächtnisstätte Guthmannshausen), Richard Edmonds (ehemaliges Mitglied der britischen BNP) und Thomas Wulff (freier Nationalist) bot das Rednerprogramm einen breiten Querschnitt der nationalen Bewegung. Zwischen den Beiträgen wurden zudem inhaltlich passende Musikstücke von Axel Schlimper vorgetragen, auf der Zwischenkundgebung sprach zudem eine enge Freundin von Ursula Haverbeck, die sie noch am Tag ihres Geburtstages besucht hatte und die besten Grüße an die Demonstranten übersandte – natürlich gab es auch dieses Mal ein Grußwort von Ursula, das der DIE RECHTE – Vorsitzende aus dem Rhein-Erft-Kreis Markus Walter verlas. Mit dem Absingen des Deutschlandliedes endete die Zwischenkundgebung, ehe der Rückweg ebenso diszipliniert wie auf dem Hinweg und ohne Störungen bis zum Hauptbahnhof fortgesetzt wurde, wo sich die Demonstration am späten Nachmittag auflöste.


Die Zwischenkundgebung fand vor dem Bielefelder Justizkomplex am Niederwall statt

Dutzende Blumensträuße führten Demonstration an

Wie es sich für einen Geburtstag gehört, gab es natürlich auch Blumen – ein Dank geht dabei vor allem an Bernd Wachsmuth, der sich um die Organisation und Durchführung der Aktion gekümmert hat. An der Spitze der Demonstration liefen dutzende Aktivisten mit Blumensträußen, die dem Aufzug nicht nur ein schönes Bild verliehen, sondern auch die frohe Botschaft, die von diesem 9. November, der noch dazu der 30. Jahrestag des Mauerfalls war, ausgehen sollte: Ursula, wir sind gekommen, um dich und deinen Geburtstag zu feiern!


Herzlichen Glückwunsch: Was wäre ein 91. Geburtstag ohne Blumen?!

Galt Bielefeld bisher als „rote Festung“ in Ostwestfalen, ist es in den letzten anderthalb Jahren gelungen, mehrere Demonstrationen durchzuführen – insgesamt ohne größere Störungen. Es gelingt zudem fortwährend, den öffentlichen Diskurs zu bestimmen und die Themen, die der nationalen Bewegung wichtig sind, aufzudrängen. Und solange sich Ursula Haverbeck in Gesinnungshaft befindet, sollte Bielefeld nicht daran denken, zum Alltag zurückkehren zu können. Ein Dank gilt allen Anwesenden und diejenigen, die aus Termingründen, fehlender Motivation oder den vermeintlichen Vorzügen des zurückgezogenen, bürgerlichen Lebens dieses Mal nicht anwesend waren, sei gesagt: Auch euer Platz ist auf der Straße, wenn es darum geht, für die Freiheit einer 91-Jährigen einzutreten. Ihr Opfer, das sie jeden Tag neu erbringt, ist unser Auftrag. Freiheit für Ursula – Alles Gute zum Geburtstag, Ursula!

9. November – Von einem der Vereine zu der Bewegung schlechthin

Liebe Leser!
Ich möchte Ihnen hier einen Beitrag ans Herz legen der von einem Asiaten geschrieben wurde. Sehen Sie über kleine Fehler hinweg und lassen den Inhalt auf sich wirken. Hätten wir nur mehr als eine Hand voll Deutsche die über unsere Geschichte so akribisch forschen  – und über sie freizügig berichten – wäre es den jüdischen Bolschewisten nicht gelungen sich in der BRD festzusetzen und das Ruder zu übernehmen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, denn das deutsche Herz schlägt nach wie vor – und täglich kräftiger!

Von einem der Vereine zu der Bewegung schlechthin

Man schreibe den 09. 11. 2019. Seit dem Mauerfall zählt man da schon 30 Winter. Wie 1618 – 1648, oder 1914 – 1945. Und wie schon zum 500jährigen Jahrestag der Reformation am 31. 10. 2017, muß auch zum heutigen Anlaß draußen ausgiebig gefeiert werden, und zwar mit Um- bzw. Mißdeutung aller Arten. (Reise-) Freiheit, Menschenrechte, Demokratie, so die gewöhnliche Predigt. Doch zurück zur Gegenwart: Was hat uns diese damals geradezu wonnig begrüßte (wohlgemerkt: Teil-) Wiedervereinigung inzwischen gebracht? Die Groß-BRD ist ja längst zu einer Einheits-DDR mutiert mit Indoktrination und Überwachung im 1984-Stile (Facebook, Smartphone, Bargeldabschaffung), wobei die Konsumgüterflut eher zur Auflösung der Persönlichkeit und Verwässerung kollektiver Identität dient. Einmal mehr also sieht sich die Feststellung bestätigt, daß Kommunismus und Kapitalismus als linke und rechte Hand bloß einen Scheinkampf führten im Zügel desselben Gehirns. Mit der Aufhebung des vermeintlich Eisernen Vorhangs ist es tatsächlich dazu geschritten, auch den im Ostblock immerhin noch reingehaltenen Erbgutbestand kulturfähiger Völker nunmehr mit Minderwertigen zu überschwemmen, um daraus einen Gojim-Brei in vollendeter Form herauszumischen. Angesichts dieser Konstellation dient ein Berliner Gedenken jetzt allein zur Nostalgie der scheidenden Generation: nichts minder, aber auch nichts mehr. Reicht eine Reflexion dreier Dekaden nicht aus, so schraubt man die Dimension eben auf 100, und mit Blickrichtung gen Süden. Um die Axt an die Wurzel zu legen, besinne man sich doch, wie dort sich eine unmittelbare Antwort auf den Kalergie-Plan regte — und Erfolg hatte.

I. Hintergründe

Bei der DAP vom 05. 01. 1919 zu München handelte es sich — auch abgesehen von Geheimbünden zum selben Zweck, nämlich einer Überwindung des November-Niederbruchs — nur um eine der Nebengründungen der „Thule“ in Tradition des Theodor Fritsch und im Geiste des Richard Wagner. Um abzuklären, warum nicht die Mutter-, sondern eigens diese Tochtergesellschaft später zur Volksbewegung schlechthin ward, tut zunächst ein Rückblick auf die Gesamtlage not.

1) Volksbestand

Ausgerechnet als am 09. 11. 1918 die Waffenstillstandsverhandlung im Walde von Compiegne stattfand, u. z. unter Vorsitz des Marschalls Forch vom rachsüchtigen Frankreich statt des US-Präsidenten mit seinen 14 Punkten, brach im Hinterland die „Revolution“ aus. Nach Abdankung des Kaisers, auf den ja insb. das im Felde ungeschlagene Heer geschworen hatte, sah sich die deutsche Abordnung nicht mehr imstande, mit einer Wiederaufnahme der Kampfhandlung zu drohen (tatsächliche Waffenabgabe schon am 11. 11.), sondern immer weiteren Forderungen der Sieger ausgeliefert. Als wiederum der französische Ministerpräsident Clemenceau eigens am 18. 01. 1919 (vs. 1871) die „Friedenskonferenz“ eröffnete, setzte England seine Seeblockade aus dem Kriege bis Mitte Mai fort. Ersuchen der Reichsregierung, mindestens Weizen, Fette, Milch und Medikamente daraus auszunehmen, lehnte London ab. Allein bis März hatte das Deutschtum unter Einschluß von Restösterreich bereits eine Million Hungertote zu beklagen, um bis zum 28. 06. in Versailles unterschreiben zu müssen. Während über dessen fatale Wirkungen kein Wort mehr zu verlieren ist, sei doch daran erinnert, daß durch die allerlei Strangulierungen die Not buchstäblich für jeden spürbar wurde. Als Kindersterblichkeit die der Greisen überstieg, stellte auch Reichsjustizminister Otto Landsberg (SPD) fest: „Dieser Friede ist ein langsamer Mord des deutschen Volkes.“

2) Politik und Militär

Nach der Niederschlagung des Spartakus (Freikorps gegen Liebknecht, Luxemburg usw.) bis zur Bekanntgabe von Versailles war Weimar erstmals mit einer Verfassung beschäftigt. Als deutsche Kommunisten Oberschlesien den Polen zuspielten, verblieb in Norddeutschland nur noch eine Räterepublik in Braunschweig. Im Süden ging es hingegen heftig zu. In Ungarn ergriff nämlich Bela Kun die Macht. Seinesgleichen suchten auch Württemberg und Bayern mitzureißen, um Österreich dann zwischen zwei Feuer zu nehmen. Doch deren Aufruhr schlugen die Schwaben rasch nieder, auch die Franken hielten sich zurück. Folglich wurde München samt Umgebung zum Schauplatz der Kräftemessung Arterhaltung gegen Weltrevolution. Da fand am 12. 01. 1919 die Landtagwahl statt, wo der Fremdling Salomon Kosmanowsky, vulgo Kurt Eisner, nur 2% der Stimmen erhielt, trotz bzw. gerade wegen seiner Tat vom 09. 11. 1918, mit einer Arbeitermeute Ludwig III. zu verdrängen — ohne daß der König abgedankt hätte und die Reichsherrlichkeit damit erloschen wäre. Infolge seiner Weigerung, zurückzutreten, verübte Graf Anton Arco auf Valley am 20. 02. 1919 um 09.45 um die Ecke der Promenadestraße ein gelungenes Attentat auf Eisner — an sich. Doch wie hundert Jahre zuvor beim Burschenschaftler Karl Ludwig Sand (Mord an August von Konzebue vom 23. 03. führte zu Metternichs Karlsbader Beschlüssen vom 31. 08. 1819), spielte auch beim Jüdling hier die Terrormethode den Rest-USPDlern die Gelegenheit ins Schoß, inmitten des Chaos eine zweite Revolution auszurufen und die Herrschaft auf ganzer Linie anzutreten. Konsequent bildete sich ein 11köpfiger „Revolutionärer Zentralrat“, dessen „Nachrichtenblatt“ alle Zeitungen ablöste. Ferner verfügte er die Aufhebung des Adels und die Abschaffung aller Feudalgüter, nebenbei Schließung aller bürgerlichen Vergnügungsstätten. Nach einer ergebnislosen Verhandlung vom 06. 03. floh die legitime SPD-Landesregung um Hoffmann nach Bamberg, woraufhin Levien, Levine-Nissen und der russische Bevollmächtigte Axelrod (3 * J.) am 06. 04. im Hofbräuhaus eine Räterepublik ausriefen. So entstand um München eine Insel, etwa von Rosenheim bis nach Dachau (mit Papierfabrik zum Gelddruck). Als die Rotgardisten den Zu- und Abgang aller Reisenden und Waren kontrollierten, stellten die Bauern ihre Lieferung ein. Infolge der Lebensmittel-, insb. Milchnot starben Kinder in größerer Zahl. Auf betreffende Klage einer Kommission gab der o. g. Nissen zur Antwort: „Lassen Sie doch die Bürgerbälger verrecken! Jedes Kind, das so stirbt, ist ein Feind des Proletariats weniger.“ Entsprechend kamen Behauptungen auf, hie und da seien Schmuggelwaren gehamstert. Dies war ja Anlaß genug für „Arbeiterwehren“, Klöster, Kranken- und Privathäuser zu bestürmen. Als alles Geld zu Ende ging, wurden auch die Schreiner der Banken ausgeräumt. Erst mithilfe des Thule-Kampfbundes gelang der Reichsbank und der Preußischen Botschaft, ihr Gold nach Berlin zu bringen. Gegen die anschließende Drohung, Regierungsgruppen herzuschicken, griffen die Machthaber in Oberbayern auf Geiselnahme zurück. Nach einem Protokoll der Kommandantur sollen einmal 1.500 auf der Theresienwiese mit Maschinengewehr niederzuschießen gewesen sein, was erst mit 6 gegen 7 Stimmen abgelehnt worden sei. Und dies am Osterdienstag, als es morgens 2 Grad kalt war. In der Tat fiel da im April viel Schnee, wobei die Straßen gar nicht mehr gereinigt wurden. München war ja ein Saustall und auszumisten.

II. Abkämpfung der Thule

Dafür ließ Hoffmann dem derzeitigen Meister der Thule, Rudolf von Sebottendorff, den Auftrag vermitteln, für die Regierung eine Gegenrevolution zu organisieren. Zur Legalisierung eigener Handlung stimmte er zu. Mit nötigen Mitteln aus Spenden der Münchener Bürger kaufte man den Rotgardisten Waffen ab, um damit die in Eching unterbrachten eigenen Leute auszustatten. In der Nacht zum Palmsonntag kam der Putschplan zur Ausführung, doch infolge fernmündlicher Vorwarnungen ließen sich nur etwa 20 rote Häupter verhaften. Minister Schneppenhorst, der von Ingolstadt her 6.000 zuverlässige Soldaten führen sollte, traf dank Sabotagen nicht ein. Mangels Eingriffen ihrer in Münchener Kasernen einquatierten Kameraden fielen bis zum Abend die Post, das Armeemuseum (Seifertietz) und der Hauptbahnhof (Aschenbrenner) wieder. Dafür holte sich Sebottendorf am 19. 04. die amtliche Erlaubnis, in Treuchtlingen das Freikorps Oberland aufzustellen. Während dessen Stamm aus den Kämpfern aus Eching bestand, schickte Siebert, Oberbürgermeister von Rothenburg ob der Taube, seine bereits angestaute Verstärkung her. Am selben Ostermon- und –dienstag konnte Leutnant Edgar Kraus (Thule-Nachrichtendienst) noch viele nach Eichstätt schicken, als Oberleutnant Heinz Kraus (Thule-Werbung) an der Zentralstelle in Nürnberg für Waffentransport sorgte.

Derweil hatte auch Gustav Noske, derselbe Ur-Rädelsführer der Kieler Matrosen von 1918, nun als SPD-Reichswehrminister 35.000 Mann vorrücken lassen, um das „Karneval des Wahnsinns“ im Südosten zu „exekutieren“. Hinzu nahmen preußische und württembergische Truppen sowie Freikorps bis zum 20. 04. Ausburg ein. Am 28. wurde München zusehends enger umzingelt, sodaß die mittlerweile mithungernden Rotgardisten wollten sich ergeben. Doch ein Zufall unterband jede Möglichkeit einer Verhandlung: Weil die Thule durch die Erteilung von über 500 Fahrscheinen auffiel, um Angeworbene aus München als Bahnbeamte zu den Freikorps zu schicken, hob die revolutionäre Landespolizei am 26. 04. ihr Büro im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in der Marstellstraße aus. Dadurch gelangen auch zwei Militärkoffer mit Sebottendorffs Papieren und Propagandasmaterial in Hände des o. g. Trios. Während später allein Nissen zur Todesstrafe verurteilt wurde, gelang Levien und Axelhold noch die Flucht gen Moskau. Davor sorgten alle drei zur Rache noch gemeinsam geschickt dafür, daß aufgehetzte Arbeiter am 30. 04. im Luitpold-Gymnasium an der Müllerstraße (heute umbenannt nach einem gewissen Albert Einstein) Geiselmord an Thule-Mitgliedern verübten: 1. Walter Nauhaus, 2. Baron Karl von Teuchert, 3. Wilhelm von Seidlitz (Nachwuchs des friderizanischen Reitergenerals!), 4. Walter Deicke, 5. Gräfin Heila von Westarp, 6. Prinz Gustav von Thurn und Taxis und 7. Anton Daumenlang. Diese letzte Greueltat bewegte die „Weißen“ draußen zum Entschluß, mit den „Roten“ drinnen Kurzprozeß zu machen. Am Ruhetag 01. 05. zogen einzelne Trupps schon ohne Kommando los, am 02. 05. eröffnete sich das Feuer voll und ganz. Schrittweise nur konnte man vorwärts, hagelten doch von allen Dächern Kugeln herab. Einzelne Häuser mußten gestürmt werden. Doch mit Erbitterung der Truppen und Teilnahme vieler Frauen gelang es bis zum Abend, die meisten Regierungsgebäude zu erobern. Zugleich drangen Bayern (Freikorps „Regensburg“ mit Rudolf Heß, „Chemgau“ um Oberamtsmann R. Kanzler), Württemberger (darunter eine Sicherheitskompanie unter Erwin Rommel) und Preußen (Freikorps „Görlitz“ und „Lützow“ sowie die Marinebrigade „Ehrhardt“) zum Odeonsplatz durch. Die Oberländer kamen nach Zugzögerung bei Ingolstadt und Gefecht bei Kolbermoor erst am 03. 05. in München an, wo ums Bahnhofsviertel noch wild gerungen wurde. Sie drangen unter Major von Beth zwischen der Garde-Kavallerie-Schützendivision und dem Freikorps Epp vom Maximillianeum in die Stadt ein. Erst ab dem 04. 05. flaute der Kampf ab, in dem 40 Soldaten der Freikorps und bis 1.000 der Roten fielen. Deren übriggebliebe etwa 2.000 führten noch Patisanenkrieg, doch bis zum 10. 05. wurden sie von der o. g. GKSD (darunter die in Ostafrika kampferprobte Marine-Division des Paul von Lettow-Vorbeck) bereinigt. Nach Münchens Befreiung sollten Oberland noch den Stamm der ersten S.A.-Truppen bilden. Doch die Thule, selbst der gedeihlichste Sproß des Germanenordens und einst mit 15.000 Mitgliedern der Umschlagplatz aller Antimarxisten, erlitt nicht nur durch den siebenfachen Geiselmord unersetzbaren Personalverlust. Auch Meister Sebottendorff sah sich sowohl medial zum Abtritt genötigt, als auch finanziell am Ende. Seitdem verlor die Thule an Bedeutung, sodaß deren mehrere Tochtergesellschaften nunmehr auf sich gestellt waren.

III. DSP. nebst Beobachter bzw. Eher-Verlag

Dazu gehörten neben der DAP. auch die DSP (Deutsch-Sozialistische Partei). Während erstere der Thule entsprang, ersproß letztere aus der Weihnachtstagung 1918 des Germanenordens selbst zurück. Diesen Schritt begründeten dessen Allgemeine Ordensnachrichten Nr. 15 im Aufruf An das Deutsche Volk: „Die Sozialdemokratie kämpft nur einen Scheinkampf gegen den Kapitalismus, denn ihre Führer sind Juden und Kapitalisten! Die Judenkenner aber kämpfen vergeblich gegen das Judentum, weil sie auf dem Boden der kapitalistischen Staatsordnung stehen“. Um „endlich dem deutschen Volke die wirkliche Freiheit zu schaffen“, wurde eine Neugründung nach dem Leitgedanken „Deutschvölkisch und sozialistisch“ vorgesehen. Ausführen ließ sich der Beschluß jedoch erst nach Münchens Befreiung, etwa um den 10. 05. 1919 (also gut vier Monate nach der DAP.), u. z. zuerst als DS.-Arbeitergemeinschaft, erst später in die Partei umbenannt. Diese gab ihr Programm am 31. 05. bekannt in Nr. 18 des Münchener Beobachters. Die seit dem 02. 01. 1887 erscheinende Zeitung hatten Sebottendorff und Käthe Bierbaumer dem Germanenorden erworben dank der Vermittlung des Rechtsanwalts Dr. Georg Gaubatz für 5.000 RM. von der Witwe seines Klienten Franz Eher (gest. 22. 06. 1918). Daraus entstand ein nach ihm benannter Nachfolger-Verlag in Thierschstraße 15, München. Ebenda schlug DSP-Vorsitzender Hans Georg Grassinger das Zelt auf, um damit Propaganda zu betreiben: Ab dem 09. 08. 1919 hieß die Reichsausgabe Völkischer Beobachter, der am 17. 12. 1920 durch die Spenden vom o. g. Ritter Franz von Epp, Dietrich Eckart (s. u.) und dem Augsburger Ölwerkinhaber Dr. Gottfried Grandel an die DAP. überging.

IV. Näheres zum Anfang der DAP.

Als verantwortlich dafür unterzeichnete derweil noch Anton Drexler (13. 06. 1884 – 24. 02. 1942), den ein Journalist beim vorgeblichen Sportblatt, Karl Harrer (08. 10. 1890 – 06. 09. 1926), am 01. 05. 1919 zur DAP-Gründung angeleitet hatte.

Als gebürtiger Münchener wanderte Drexler in Spuren seines Vaters im Dienste der Reichsbahnhauptwerkstätte als Werkzeugschlosser. Sein Politisches Erwachen war einem führenden Mitglied des Germanenordens, Dr. ing. Paul Tafel zu verdanken, der ihm auch eine Spalte in der nationalen Münchener-Augsburger-Abendzeitung öffnete. Dort fand u. a. „Das Versagen der proletarischen Internationale und das Scheitern der Verbrüderungsidee“ gutes Entgegenkommen in der bürgerlichen Presse. Sonst beruhte Drexlers Werbekraft — mangels Versammlungsrednergabe — hauptsächlich auf persönlichen Gesprächen mit Arbeitskameraden bei Werkzeugausgabe. Als der nationale Einzelgänger in deren marxistischer Atmosphäre auf Hohn und Ablehnung stieß, war das Spiel noch ein leichtes. Nicht zuletzt wurde er 1923 noch dafür verprügelt und entlassen, um erst 1933 den Bahndienst wieder versehen zu dürfen.

Davor hatte er schon 1917 drei Monate lang einer „Vaterlandspartei“ angehört. Nach Bremer Vorbild rief er am 07. 03. 1918 selbst einen „Freien Arbeiterausschuß für einen guten Frieden“ ins Leben. Im Münchener Gasthaus „Mething“ verlas (!) er den selbst verfaßten Aufruf zum Kampf gegen das Wucher- und Schiebertum sowie alle Hindernisse, die einer Erringung des Endsiegs entgegenwirkten. Dafür sollte der Arbeiter Wille gehoben und Zuversicht gestärkt werden, um England als Todfeind niederzukämpfen. 28 Kollegen, die durch seine schlichte, anständige Art gewonnen waren, unterzeichneten den Beschluß. Wohlgemerkt handelt es sich dabei um den 1. Gründungsakt der ziemlich selben Leute, und ein 2. erfolgte, nachdem Drexler am 02. 10. 1918 im Wagner-Saal (doch) eine öffentliche Versammlung abgehalten hatte. Unter den Zuhörern befand sich nämlich u. a. Karl Harrer, der daraufhin den Redner noch persönlich aufsuchte, um mit ihm noch im selben Monat einen „Politischen Arbeiterzirkel“ aus der Taufe zu heben. Während die Mitglieder fortan fast alle Drexlers Dienstgenossen waren, trug die neue Organisation schon Harrers Prägung als „Vereinigung ausgewählter Persönlichkeiten“ unter strengstem Geheimhaltungsgebot. Zusammenkünfte fanden auch bzw. geraden in den wirren Wintermonaten noch im Café Gasteig am Rosenheimer Berg statt, wobei viele Grundthemen der späteren Bewegung schon klangen, z. B. die J. [im folgenden: das WJT.] als Erz- und England [sprich: Freimaurerei] als aktuellsten Feind, Weltführungsrecht des deutschen Arbeiters, verlorener Sieg mangels Einigkeit, Kriegsschuld vorzüglich der SPD. bis hin zum Aufbau einer nationalen Gemeinschaft. Dazu stieg der frisch entlassene Matrose Michael Lotter, den Drexler gleich gewann. Aus Dreigesprächen beider mit Harrer enstand erst die „Deutsche Arbeiterpartei“ vom 05. 01. 1919 als 3. Wiederholung. Doch schon bei der Besprechung darüber mit Sebottendorff hatte Harrer sich gegen die Bezeichnung als Partei ausgesprochen, um nicht zu sehr die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich zu ziehen. Daher folgte am 18. 01. 1919 noch eine 4. Umbenennung in Räumen der Thule in den „Deutschen Arbeiterverein“, dessen Sitz Harrer als 1. Vorsitzender in die Herrnstraße verlegte.

Auch dies alles war nur eine Front von vielen, war Harrer doch auserkoren worden, um einen weiteren Ring für Arbeiter zu bilden neben dem später ermordeten Anton Daumenlang für Wappenkunde und Sippenforschung, ebenso Walter Nauhaus für Nordische Kultur (beide als Geiseln gemordet) und Johannes Hering fürs Deutsche Recht (später an Dr. Hans Frank). Harrer führte nun Drexler und Lotter in die Thule ein, wo sie noch Bekanntschaft mit vier namhaften vom Germanenorden machten: Zunächst gilt der Zahnarzt Friedrich Krohn nicht nur als Mentor der DSP., sondern brachte auch schon im Mai 1919 eine linksgewinkelte Swastika als Zeichen für die DAP. in Anregung. Zudem gab Dietrich Eckart (23. 03. 1868, Neumarkt, Oberpfalz – 26. 12. 1923, Berchtesgaden) schon seit 07. 12. 1918 die Zeitschrift „Auf gut Deutsch“ heraus. Als deren Leser bat Drexler nun den Schopenhauerianer samt seinem Schüler Alfred Rosenberg (12. 01. 1893, Reval – 16. 10. 1946, Nürnberg) um Vorträge, die der DAP. erstmals zu einer durchgeordneten Weltanschauung verhalfen. Eine Handhabeanleitung dazu steuerte schließlich noch Gottfried Feder (27. 01. 1883 Würzburg – 24. 09. 1941 Murnau) mit Vorträgen über sein vielbeachtetes „Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft“ bei. Auf dieser Grundlage fanden trafen sich die DAP-Leute wöchentlich einmal im Leiberzimmer des Sternecker-Bräus, Im Tal 54, später in der Gaststätte „Deutsches Reich“ der Dachauer Straße. Hinsichtlich Harrers Untersagung jeder öffentlichen Werbung suchte Drexler Zuhörer einzuladen mit Handschriftzetteln von Lotter. Der Schriftführer wiederum legte ein Mitgliedsbuch an, um die regelmäßig erscheinenden der zehn bis 40 Besucher einzutragen. Deren Nummerierung fing mit 501 an, um nach außen einen starken Eindruck zu erwecken.

Teil II

V. Die Begegnung

Bis dahin ergab sich die Konstellation, daß die DAP einerseits ohne schärfere Kontur als einer der zahllosen „Pilze vom Boden“ gegen November 1918 in Anonymität hätte untergehen können. Andererseits barg sie doch durchaus schon sowohl qualitativ als auch quantitativ neuartige Keime in sich, denen es zum Ersprießen und Erblühen zu verhelfen galt. Wie die Vorsehung es wollte, kam dazu einer als Frontsoldat mit Rednerbegabung: Adi H. Über seine Jugend liefert August Kubizeks „A. H. — mein Jugendfreund“ (Stocker, Graz 1953) Fakten, und Dirk Bavendamms „Der junge H. — Korrekturen einer Biographie 1889 – 1914“ (Ares, Graz 2009) Analysen in mehr als genügender Weise. Seiner Grabenausreifung hat Stuart Russell mit „Frontsoldat H. — Der Freiwillige des Ersten Weltkrieges“ (Arndt, Kiel 2006) eine reich bebilderte Monographie gewidmet. Vor diesem Hintergrunde begnüge man sich hier mit einer unmittelbaren Untersuchung, wie Er zum Schicksal der Bewegung und damit der gesamten Nation wurde.

Nach Genesung seiner vorläufigen Erblindung infolge englischen Gelbkreuzes wurde Er am 17. 11. 1918 dem 2. Bayerischen Infanterie-Regiments „Kronprinz“ in München zugewiesen. Allerdings befand sich die Truppe bereits in Händen der „Soldatenräte“, sodaß auch Er am 26. 02. 1919 in Eisners Trauergeleit hatte stehen müssen. Dennoch sprach sich der seit Paselwalk und damit womöglich allererste trotz der preußischen Tradition doch politisch denkende Soldat aus Überzeugung so oft und offen gegen Kommunismus aus, daß er sich am 27. 04. eines Verhaftungsversuchs von Rotgardisten erwehren mußte. Nach Münchens Befreiung schloß Er sich der Reichswehr zu München an, in deren Rednerkurs Sein „außergewöhnliches Redetalent“ dem Leiter, Karl Alexander von Müller, auffiel. Dieser wiederum machte Karl Mayr, Chef im Schützenregiment IV, Abteilung 1 b/P (für Presse-, Propaganda- und Aufklärung), darauf aufmerksam. Unter seinem Befehl weilte der V-Mann dann vom 19. bis zum 25. 08. unter Rudolf Beyschlag in Lechfeld, um im Durchgangslager für Heimkehrer Vorträge zu halten. Seine überlieferten Titel lauteten u. a. Friedensbedingung und Wiederaufbau, Auswanderung sowie Sozial- und wirtschaftspolitische Schlagworte.

Nach der Rückkehr nach München wurde der „Bildungsoffizier Nr. 41“ am 12. 09. 1919 in Zivil ins „Sternecker“ geschickt, um über Tätigkeiten der jungen DAP zu berichten. Im gewölbeartigen Kneipzimmer vormals bayerischer Reichsräte (ohne Tageslicht) sprach Feder, der Ihm eh schon seit dem o. g. Kurs bekannt war, über „Wie und mit welchen Mitteln beseitigt man den Kapitalismus?“. Nach den zwei Stunden wollte Er die „Neugründung, wie eben so viele andere auch“ schon verlassen, als ein Professor Naumann zur Diskussion eine „Lostrennung Bayerns von Preußen“ forderte, damit für einen Zusammenschluß mit Österreich „der Friede dann viel besser würde“. Das brachte den gebürtigen Deutschösterreicher auf, dessen Worte in den folgenden 15 Minuten derart feurig fielen, daß der Vorredner noch währenddessen „wie ein begossener Pudel das Lokal verließ“. Als alle der 43 Anwesenden ergriffen lauschten, bekam Lotter zugezischt: „Mensch, der hat a Goschʼn! Den kunnt ma braucha.“ Also sprang Drexler dem Gast nach, als Er sich auf den Weg zurück in die Kaserne des 2. Infanterieregiments begab, um Ihm noch an der Tür „Mein Politisches Erwachen“ in die Hände zu drücken mit der Bitte, die Broschüre unbedingt zu lesen. Dies tat Er nach dem Erwachen um 5 am nächsten Morgen auch, u. z. mit steigendem Interesse bis zur Vergegenwärtigung eigener Erlebnisse „zwölf Jahre vorher“. Zum Erstaunen erreichte Ihn am 16. 09. eine von Lotter handgeschriebene Postkarte, Er sei in die DAP aufgenommen und möchte am nächsten Mittwoch zur Ausschußsitzung im „Alten Rosenbad“ erscheinen. Dazu kam es auch: Nach dem ritualen Protokoll-, Kassenberichts- (RM. 7,50) Briefverlesen (je aus Kiel, Düsseldorf und Berlin) kam Seine gefühlte Einfangung zur Behandlung. Nach wenigen Gegenfragen stellte sich heraus, daß „kein Programm, kein Flugblatt, überhaupt nichts Gedrucktes, keine Mitgliedskarte, ja nicht einmal ein armseliger Stempel [vorhanden war], nur ersichtlich guter Glaube und Wille.“ Dafür konnte Er nur schnell die Leitsätze — immerhin in Maschinenschrift — durchlesen: „es war die Sehnsucht nach einer neuen Bewegung, die mehr sein sollte als Partei im bisherigen Sinne des Wortes.“ Am selben Abend sah Er sich „vor der wohl schwersten Frage meines Lebens“ gestellt: „Die Vernunft konnte nur zur Ablehnung raten, das Gefühl ließ mich aber nicht zur Ruhe kommen, und je öfter ich mir die Unsinnigkeit dieses ganzen Klubs vor Augen zu halten versuchte, um so öfter sprach wieder das Gefühl dafür.“ (M. K., S. 241/42) Hier muß Ihm vorgeschwebt sein, wie Er selber kürzlich noch mit einigen Kasernenkameraden eine sozialrevolutionäre Partei zu gründen gedachte. Dazu gehörten u. a. Rudolf Schüßler und Karl Beggel (einer der ersten SA-Führer). Nun erschien ihnen die DAP „den Vorzug zu besitzen, noch nicht zu einer ,Organisation‘ erstarrt zu sein, sondern die Möglichkeit einer wirklichen persönlichen Tätigkeit dem einzelnen freizustellen.“

VI. Kurswende

Nach zwei Bedenktagen trat Adi also als Mitglied Nr. 555 der DAP bei. Hingegen bezog sich die selbsterwähnte 7 auf Seine Zugehörigkeit zum Ausschuß: bisher aus 1) Harrer und 2) Drexler je als 1. und 2. Vorsitzender, 3) Lotter (Lokomotivführer) und 4) Johann B. Koelbl (Beruf unbekannt) als 1. und 2. Schriftführer, sowie 5) Adolf Birkhofer (Student) und 6) Franz Girisch (Feilenhauer) als 1. und 2. Kassierer. Die gewählten Herren hatten mit einfacher Mehrheit beschlossen, sonst blieb die Organisation flüssig statt straff, sodaß Harrer bzw. stellvertretend Drexler bei Stimmengleichheit oder eben Reibungen zu entscheiden hatte. Doch nun kam es anders: Mit 7) H. als Werbeobmann, 8) Beggel als Offiziersstellvertreter, 9) Schüßler (nunmehr Kaufmann) als Geschäftsführer und 10) Michl Fritz (Schlosser) als Versammlungsobmann. Mit ihnen ließen sich nicht nur über die gewöhnliche „Demokratie“ hinaus neue Fachgebiete erschließen, sondern sie bescherten auch der DAP überhaupt in einzigartiger Weise viele Soldaten. Im Vergleich zur mehr oder minder biederen Art von Harrer und Drexler war die disziplinierte Frontgeneration ja auch befähigt, „mit unerschütterlicher Willensenergie und, wenn nötig, mit brutalster Rücksichtslosigkeit die Widerstände zu beseitigen, die sich dem Emporsteigen der neuen Idee in den Weg stellen mochten. Dazu paßten nur Wesen, in denen sich Geist und Körper jene militärischen Tugenden zu eigen gemacht hatten […]: Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl. Ich war damals selber noch Soldat. Mein Äußeres und Inneres war nahezu sechs Jahre lang geschliffen worden, so daß ich zunächst in diesem Kreise als fremd empfunden wurde. Auch ich hatte das Wort verlernt: Das geht nicht, oder das wird nicht gehen; das darf man nicht wagen, das ist noch zu gefährlich usw.“ (M. K., S. 392)

Dementsprechend rückte der Werbeobmann nicht nur „Propaganda“ überhaupt ins Bewußtsein der „völkischen Schlafwandler“, sondern bog auch die Bezeichnung als Verein in die Partei zurück und pochte darauf, „aus den Wänden des Leiberzimmers aufzubrechen“. Als jedoch 80 Handschriftzettel null Erfolg erzielten, griff Schüßler auf die Schreibmaschine seines Regiments zurück, die allmählich 7, 11, 13, 17, 23, 34 Zuhörer heranzog. Eine Anzeige im Münchener Beobachter sorgte am 16. 10. für 111 Besucher zum Hofbräukeller in der inneren Wiener Straße zuzüglich 300 RM. Spende, indem H. erstmals überhaupt als Redner auftrat. Ihm lauschten am 13./16. 11. 1919 im Eberbräukeller jeweils 130 und 300 (!), sodaß die „Rednerkanone“ bis Anfang 1920 eine Einladung von keinem Geringeren als dem „Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund“ nach Stuttgart erhielt.

Auf diese sprunghafte Entwicklung wußten zwangsläufig nicht nur Freunde ein Auge zu werfen. Daher hegte Harrer grundsätzliche Bedenken gegen das „Wagnis aus der Deckung“ der Partei, hielt der Schüler von Sebottendorff doch an der Logenstrategie fest. Konsequent spaltete sich die Partei in zwei geistig-soziologische Gruppen: eine um den Vorsitzenden aus Erwerbstätigen, die andere um den Werbeobmann aus Soldaten. Und dies wohlgemerkt nicht nur Frontsoldaten, die ob ihrer nutzlosen Opfer seit 1914 mit den Novemberköpfen abzurechnen suchten; sondern auch die entehrt ins halbproletarische Dasein gestürzten Berufsoffiziere, die in nichts anderem noch Hoffnung ersahen als einem Weitertreiben der Revolution in die Gegenrichtung; hinzu die durch den Krieg wirtschaftlich Vernichteten und menschlich Verwilderten. Beide Bürgertypen wurden nun vom Nicht- zum politischen Soldaten, wobei erstere die zahlenmäßig größte Verstärkung ausmachten. Alle vier Teile führten nun einen Verzweiflungskampf für Glauben und Dasein. Massenpsychologisch wunderte es dann wenig, als dieser Entschlossenheit noch immer mehr Heranwachsende, d. h. von Jochen Peiper bis Ursula Haverbeck (gestern gerade 91 geworden), Folge leisteten. Angesichts dieser Zuströmungen sprach sich A. H. als führender Praktiker bis Ende 1919 im Geschäftsordnungsentwurf gegen „jede Form der Bevormundung, einer Über- oder Nebenregierung, sei es als Zirkel oder Loge […] aus. Maßgebend für die Tätigkeit des Ausschusses kann nur sein das Programm der Partei“. Dieses war noch im Großen (!) Saale des Bürgerbräuhauses vor 2.000 zu verkünden. Vor diesem vermeintlichen Kontrollverlust sah sich Harrer bis zum 05. 01. 1920, genau am 1. Jahrestag der DAP, zum Rücktritt veranlaßt, um 1926 an seinen sich an der Westfront zugezogenen Wunden zu sterben. Ohne dies vorauszuahnen, ließ der hiesige Sieger im Routenstreit schon 1924 in der Festung Landsberg einen ehrenden Nachruf auf den Vorgänger niederschreiben. Drexler, der zwischen beiden immer vermittelt hatte, rückte zum 1. Vorsitzenden auf. Nachdem auch Lotter aus beruflichen Gründen sein Amt hatte niederlegen müssen, übernahmen es Ferdinand Wiegand und Theodor Körner als 1. und 2. Schriftführer; Karl Riedl und Josef Berchtold besetzten nunmehr die Kasse. Der Adi selber „hatte mir die Organisation der Propaganda vorbehalten und führte diese nun auch rücksichtslos durch.“ Wahre Worte, denn mit dieser Kernbesatzung widmete sich der neue Ausschuß schon der Ausarbeitung jener 25 Punkte für die bevorstehende erste Großversammlung am 24. 02. 1920, von deren Ausgang die Zukunft der Führung, der Bewegung und schließlich der Nation abhing.

VII. Zusammenfassung und Ausblick

Im Rückblick läßt sich also feststellen, daß der Kurswechsel der DAP von Harrer auf A. H. an einer Schnittstelle erfolgte, wo keine Zögerung mehr erlaubt war. Vier Jahre lang hatte ja die Front geblutet und die Heimat sich abgequält, um sich dann doch von Weizmann und Rothschild um den Sieg bringen zu lassen. Folglich bekam jeder Not am eigenen Leib zu spüren, wie der deutsche Volksbestand schlechthin bedroht war. Zur Selbstrettung war die Weimarer Republik jedoch von vornherein zum Scheitern verurteilt, führten Versailles und St. Germain den Deutschen doch in besonderer Brutalität die Verlogenheit und Verbrechen der ganzen „Demokratie“ vor Augen. Daraufhin verlor auch der (bisher: National-) Liberalismus schlechthin rasch an Boden. Seine bisherigen Anhänger, ob bürgerlich oder monarchistisch eingestellt, flohen seit dem November 1918 eh schon vor den Fäusten von ein paar Dutzend marxistischer Arbeiter. Wer könnte also dem geschundenen Volke aus der Seele sprechen, all seine Trauer und Wut verjagen?

Dafür bedurfte es einer rechten Partei, und an solchen fehlte es 1919 auch nicht. Doch die Frage lautete: Wie? Während die linken Fantasten seit 1848 eine Anleitung und viel Muße zum Herumplappern haben, sind die rechten Sachbearbeiter auch heute stets mit dem Schaffen beschäftigt. Demgegenüber schloß sich die Fritschʼsche Leserschaft vom Hammerbund über den Germanenorden bis zur Thule-Gesellschaft zusammen. Doch keine dieser Organisationen kam über einen Geheimbund hinaus, denn wie früher Guido von List, war auch Sebottendorff nicht bar freimaurerischer Beeinflussung. Der Mechanismus wirkte fort, als Harrer die deutschen Arbeiter als einen Zirkel (!) zu steuern suchte. Im Grunde bedeutet ein solcher Unterfang aber nichts anderes, als die Freimaurerei schlagen zu wollen, indem man sich ihrer Mittel bedient, allein in die entgegengesetzte Richtung. Dies hätte zwangsläufig zur Folge, der Freimaurerei schon aufgrund mangelnder Erfahrungen zu unterlegen, von deren noch höheren Dunkelmännern ganz zu schweigen.

Sohin rief die Zeit letztendlich nach einer artgerechten Kampfweise für das helle Anliegen gegen Lüge (WJT.), Dummheit (Linke) und Feigheit (Bürger). Ehe es zu ersterem Endfeind weit außen käme, galt es zuerst, mit letzteren Bremsklötzen aufzuräumen. Dafür stellte Carl Schmitt einst die Diagnose, der Zusammenbruch des Zweiten Reiches liege an dessen innerem Spalt zwischen zwei Menschenbildern, von denen nunmehr der Bürger von 1918 über den Soldaten von 1866 gesiegt habe. Seither schrien zwei Millionen Weltkriegsgefallene nach Rache, und im bekanntesten Unbekannten Soldaten ist Langemarck nun auferstanden. Er kam, sah, und brachte zweierlei mit sich: Soldatentum und Rednergabe. Diese Doppelblutzufuhr hob die DAP konsequent von der Namenlosigkeit bis zur Volksbewegung schlechthin, indem sie den Feindesterror mit Gegenterror brach und die verführten schaffenden Deutschen in den Schoß des Vaterlandes zurückgewann. Insofern gilt Er auch als der politische Testamentsvollstrecker der Freikorps — bis 1923 zumindest; was die Anpassung und Ausreifung anbelangt, kam es ebenfalls dem Großdeutschtum zugute.

All diese späteren Entwicklungen setzten voraus, daß der Adi schon Anfang 1920 das Steuer an sich gerissen hatte. Allein mit der Bezichtigung der Vereinsmeierei lag Er im Falschen. Vielmehr waren die DAP-Urväter bei aller Beschränktheit aufrechte Lichtritter, und mit Harrers Abtritt läßt sich sogar ein Aufblitzen der germanischen Demokratie erblicken, wo es mehr auf Überzeugungskraft ankam als auf Macht oder Ansehen. Jedenfalls gelang der DAP damit erstmals die totale Unabhängigkeit, d. h. nicht nur frei von Förderungen der Thule, sondern auch konzeptionell los vom Orden. Diese Souveränität war unter den Rechtgruppierungen ebenso einzigartig wie die Befähigung, das Gewaltmonopol der roten Arbeiter zu überwinden: mit Entschlossenheit, Disziplin und Todesverachtung — kurz: Männlichkeit des deutschen Soldaten! Daß die BRD gerade eine um sich greifende Verweibung und Verweichlichung betreibt, unterstreicht einmal mehr die unübertroffene Richtigkeit der damaligen Zeit. Doch worin liegt der Ausweg heute? Mögen uns die 25 Punkte Aufschluß geben. Also bis zu deren 100. Jahrestag am 24. 02. 2020!

 

 

 

 

 

 

 

Trotz Haft – Weitere Repressionen gegen Ralph Kästner

Artikel übernommen von: www.s-f-n.org

Es reicht diesem System nicht Ralph Kästner wegen Meinungsdelikten für 2 Jahre und 6 Monate in ein Gefängnis zu stecken. Selbst in der Haft spielen sie noch ihre widerlichen Spielchen mit dem politischen Aktivisten. Anfang Oktober bekam Ralph vom Generalbundesanwalt den Stellbefehl für die JVA Ulm übersandt. Er hatte ab diesem Zeitpunkt noch vier Wochen Zeit sein bisheriges Leben zu ordnen und ein paar Planungen für die Haftzeit zu tätigen.

Jede JVA ist anders und hat andere Regeln. Natürlich nutze Ralph die Zeit und informierte sich in der JVA Ulm welche Utensilien erlaubt wären und was er mit in die Strafhaft bringen sollte und dürfte. Am Freitag den 01.11.2019 war es dann soweit. Ralph wurde von seiner Frau und einer Hand voll treuester Kameraden zur JVA Ulm gebracht und verabschiedet. Heute wissen wir das nachdem Ralph hinter den Toren verschwunden war, dauerte es nur Minuten da fand sich Ralph in einem Gefangenentransport wieder. Nach einer Stunde Wartezeit ging die wilde fahrt auch schon los. Am Montag!, also 3 Tage später erreichte der Transport endlich das Ziel. Die JVA Freiburg.

Erst gestern konnte nach etlichen Telefonaten durch Ehefrau und Anwalt herausgefunden werden wo sich Ralph zur Zeit aufhält. Nachdem das herausgefunden war kam heute glücklicherweise auch schon der erste Brief von Ralph bei seiner Frau an.

Von Montag bis mindestens Mittwoch lebte Ralph komplett ohne seine Utensilien in einer sogenannten “Schubzelle” da angeblich keine Zelle frei war die er hätte beziehen können. Heute hat Ralph “seine” Einzelzelle, muss aber trotzdem auf sehr viele seiner Utensilien, die er in die JVA Ulm mitgebracht hat, verzichten weil diese in der JVA Freiburg verboten sind.

Verbreitet die neue Adresse und schreibt Ralph.
Unsere Solidarität ist stärker als ihre Ketten!
JVA Freiburg
Ralph Kästner
Herrmann-Herder-Str. 8
79109 Freiburg

 

 

 

Der Volkslehrer – ein böser Agent!

Wie oft haben die „Netzwerke“ in den vergangenen zwei Jahren getönt: „Der Volkslehrer ist bestimmt ein Agent!“? Und Recht hatten sie – Nikolai ist ein Agent! Und wir können so froh sein, daß es jetzt endlich amtlich ist, denn seine Arbeit deutete es ja schon so lange an.

Im Gespräch mit Jo Konrad kommt es ganz deutlich zum Vorschein. Nikolai ist Agent des noch im verborgenen agierenden deutschen Volkes – eine wirklich sehr schlimme Spezies. (Schlimm für die Parasiten am Futtertrog des Volkes!)
Und nun mal ehrlich – es gab ja sehr viele die Nikolai nicht über den Weg trauten.

Doch jetzt sollte es auch dem letzten Zweifler offenkundig (darf man das Wort eigentlich benutzen wenn es nicht um den Holocaust geht???) sein, daß Nikolai sich dem deutschen Volk verpflichtet fühlt. Sehr klar und souverän hat er sich im Gespräch zu den wichtigsten Fragen (die in einem Gespräch mit Jo gestellt werden dürfen) geäußert. Dazu kann ich nur sagen: Hut ab!

Hören und sehen Sie sich das Gespräch an und urteilen Sie. Ich wünschte mir mehr solcher Agenten!

 

Unterstützen Sie die Arbeit der wirklichen Patrioten indem Sie deren Argumente in der Öffentlichkeit verbreiten.

Wohl an!

Nachtrag vom 8. November 2019

Heute begab sich Nikolai nach Bielfeld um Ursula vor Ort ein Geburtstagslied zu singen. Leider haben nicht alle die Möglichkeit, an diesem Tag vor Ort zu sein. Es ist eine weitere gute Tat – in der auch ein weiteres mal für die Geburtstagsdemo am 9. November 2019 in Bielefeld aufgerufen wird.