„Ende-der-Lüge“ – ein kleiner Geburtstag

Am 21. November 2015 ging der erste offene Brief „Ende-der-Luege“ hinaus in die Welt. Eine Entscheidung war gefällt – ich wollte nicht mehr nur tatenlos zusehen wie unser Volk, wie alle Völker der Erde, dezimiert und versklavt werden. Und ich habe meine Entscheidung nie bereut.

Am 21. November 2019 wurde ein lieber Freund, Alfred Schaefer, in München zu vier Jahren Kerker verurteilt. Seit Juni 2018 ist er schon in Haft. In der jüdischen Hochburg München wurde mal wieder „ganze Arbeit“ geleistet. Ich wage heute nicht zu prognostizieren für wen das Erwachen eines schönen Tages schlimmer ausfallen wird, für die beteiligten Juden selber oder für ihre abscheulichen Helfer aus unserem Volk.

In den vergangenen 4 Jahren durfte ich sehr viele Menschen kennenlernen die sich aktiv am Kampf um die Befreiung der Völker beteiligen. Wenn auch nicht mit allen die direkte Zusammenarbeit sinnvoll erschien, bin ich doch froh, daß jeder von uns seinen Weg weiter beschritten hat. Die folgenden 30 Minuten sollten Sie sich anhören, bzw. ansehen.

Video im Original hier: mzwnews.com

Seine Prioritäten setzt sich jeder Mensch selbst – auch die Frage: „wie weit wage ich mich aus dem Fenster?“, muß sich jeder selber beantworten. Doch eines sollte jedem „Patrioten“ klar sein: Die Lügen über unsere Vorfahren, im speziellen über den Nationalsozialismus, aufrecht zu erhalten und sie weiter zu verbreiten ist ein Verbrechen.

Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen!

Wenn Sie Spreu sein wollen ist das Ihre Entscheidung. Treffen Sie sie für sich, aber niemals für andere Menschen.
Haben Sie sich noch nicht entschieden? Dann machen Sie Ihre Hausaufgaben: Lesen Sie Bücher oder informieren Sie sich im Weltnetz. Es gibt unzählige Informationen zu unserer wahren Geschichte und über die Lügen der Judenheit.

GruSS H H

Alfred Schaefer zu 4 Jahren verurteilt

Bericht übernommen von: heurein.wordpress.com

Verteidigung im BRD-System streng verboten!

Mit dem letzten Prozeßtag gegen Alfred Schaefer am 21. 11. 2019 am LG München II wurde den Prozeßbeobachtern wieder eindringlich vor Augen geführt, daß es den nach § 130 StGB Angeklagten nicht erlaubt ist, sich zu verteidigen, sofern sie sich nicht erneut strafbar machen wollen.

An diesem Tag ging es nur noch um das Schlußwort und das anschließende Urteil. Nachdem Alfred einige Zeit lang die Beweggründe seiner politischen Tätigkeit dargelegt hatte, drohte die Vorsitzende Richterin, ihm das Wort zu entziehen, weil Alfred dabei sei, sich erneut strafbar zu machen. Alfred hatte also drei Möglichkeiten: entweder auf das jedem/jeder Angeklagten zustehende Schlußwort zu verzichten, oder aber weiterzufahren und seine Meinung zu leugnen, und schließlich die dritte Möglichkeit, nämlich weiterzufahren und seine Meinung nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten – auch auf die Drohung hin, sich wieder „strafbar“ zu machen. Das ist die Quasi- Erpressung des Systems nach dem Motto: Halte den Mund oder wir sperren dich noch länger ein. Alfred ließ sich nicht erpressen und sprach weiter. Er handelte nach Artikel 5 GG, der die Meinungsfreiheit (angeblich) schütze und folgte seinem Gewissen. Hut ab vor seiner Standhaftigkeit!

Es kam so, wie es von diesem Unrechtssystem zu erwarten war; die Vorsitzende Richterin entzog dem mannhaften Deutschen das Schlußwort. Das Gericht zog sich zu kurzer Beratung zurück und fällte dann das Urteil: 4 Jahre Gefängnis. Soll man erleichtert sein, daß es nicht, wie befürchtet, fünf Jahre, sondern „nur“ vier Jahre sind? Nein! Denn schon eine Minute Repression oder gar Gefangenschaft als Strafe für eine Meinungsäußerung wäre zuviel!

Wie an den letzten beiden Prozeßtagen durften auch diesmal, nach Ende der Prozeßfarce, Alfred mit seiner tapferen Frau Elfriede nicht einmal für kurze Augenblicke sich die Hände reichen und verabschieden. Wie erbärmlich kleingeistig und gehässig! Alfred soll noch am gleichen Tag von Stadelheim ins Gefängnis Landsberg gebracht worden sein.

Der bekannte Schreiberling namens Martin Bernstein von der Süddeutschen Zeitung, des Lizenzblattes Nr. 1, war beim Prozeß zugegen. Er enttäuschte nicht, weder seine Auftraggeber noch uns. Schon am Abend des Prozeßtages veröffentlichte er sein Geschmier; u. a. schrieb er, Alfred habe in seinem Schlußwort „gegen die Juden gehetzt“. In Wahrheit hatte Alfred breiten Bezug auf einen Briefwechsel genommen, den er mit einem Juden hatte, und der seine Glaubensgenossen für deren Haß heftig kritisierte und in vielen Ansichten mit Alfred übereinstimmte. Mehrfach hob Alfred die fast freundschaftliche Beziehung und gegenseitige Hochachtung hervor, die beide verband. Da Bernstein dies völlig unterschlug und statt dessen behauptete, Alfred habe „gegen die Juden gehetzt“, lügt der Kerl im wahrsten Sinne des Wortes wie gedruckt!

In diesem Zusammenhang sei gesagt, daß sich der Würgegriff des Systems immer enger um die freie Meinungsäußerung zieht. Vor gut einem Jahr vermeldete die Jüdische Allgemeine vom 26. 09. 2018 stolz, daß innerhalb der bayerischen Justiz sogenannte Antisemitismusbeauftragte eingesetzt würden, „um Zweifelsfragen im Zusammenhang mit antisemitischen Straftaten zu klären und eine einheitliche Rechtsanwendung zu sichern.“ Als Antisemitismusbeauftragter der Generalstaatsanwaltschaft München wurde der 46-jährige Oberstaatsanwalt Andreas Franck eingesetzt. Geht ’s noch ungenierter? Noch befangener? Jeder Richterspruch, vor allem jener gegen Alfred Schaefer, hat gezeigt, daß vor allem an bayerischen Gerichten alle „Zweifelsfragen im Zusammenhang mit antisemitischen Straftaten“ längst geklärt und eine „einheitliche Rechtsanwendung“ gesichert ist.

Doch noch ist unser Deutschland nicht verloren, denn es gibt noch Männer und Frauen, die, wie es für unsere Väter und Mütter sowie unsere Altvorderen selbstverständlich war, an vorderster Front für unser Vaterland kämpfen. Und diese werden immer zahlreicher, obwohl sie wissen, wie gnadenlos sie unseren Feinden ausgesetzt sind. Alfred Schaefer ist einer von ihnen.

 

Der Prozess in Oberhausen

Pünktlich um 9:30 Uhr begann heute im Saal 021 des Amtsgerichts Oberhausen der Prozess. Die Kammer wurde wieder von Richter Voosen geführt, der zwei Schöffen Lothar D. und Reiner R. an seiner Seite hatte.

9 Prozessbeobachter nahmen am Prozess teil. Zwischen 2 – 4 Personen – nach den ersten Sitzungspausen gar keine mehr – schienen den Undeutschen anzugehören.

Nach Feststellung der Personalien erfolgte die Verlesung der Anklageschrift durch die Vertreterin der Anklage.

Anschließend gab es eine Teileinlassung durch den Beschuldigten zu den Punkten 2, 3 und 5., der die Verlesung des Einstellungsantrages folgte.
Anders als in den vorherigen Prozessen sollten diesmal nur 11 von 127 Seiten verlesen werden. Die 116 Seiten die als Anlagen zum Antrag gehören, sollten von der Kammer im Selbstleseverfahren zu deren Kenntnis gelangen.
Trotz dieser entgegenkommenden Änderung wurde der Vortrag durch den Richter unterbrochen und bei Zeile 7 der 8. Seite ganz unterbunden. (Im ersten Verfahren hatte sich Richter Voosen schon ähnlich verhalten).

Nun kam es zu einer ersten Sitzungsunterbrechung, weil der einzige Zeuge erst zu 10:30 Uhr geladen war. Die so entstandene Pause von 20 min hätte ausgereicht, um die verbliebenen 1,5 Seiten des Antrages zu verlesen – daher eine völlig unmögliche Aktion.

Um 10:32 Uhr ging es weiter.
Peter S. – ehemaliger Polizeibediensteter aus Essen – wurde als Zeuge vernommen.  Es ging hauptsächlich um die Ergebnisse der bisherigen Ermittlungen, insbesondere nach der Hausdurchsuchung am 6. Juni 2019.
Der Zeuge konnte während der Befragung zu technischen Details nicht viele Informationen liefern. Er betonte mehrfach, daß die Kollegen vom KK21 in Oberhausen diesbezüglich vermutlich bessere Angaben machen könnten. Warum nicht direkt von dort ein Zeuge geladen wurde bleibt ungeklärt.
Um 11:05 Uhr war die Zeugenbefragung beendet.

Jetzt wurden einige Texte aus der Akte verlesen, die nur Auszugsweise Bestandteil der Anklageschrift waren. Da auch Ausschnitte aus zwei WsK-Folgen (33 und 34) gezeigt werden sollten, mußte erst die Technik dafür organisiert werden. Es gab deshalb wieder eine Unterbrechung von 20 min.

Ab 11:30 Uhr konnten sich die Anklage, die Schöffen und die Verteidigung kurze Auszüge aus den beiden Folgen der Sendung anschauen. Dabei stellte sich heraus, daß der Text in der Anklageschrift nicht mit dem übereinstimmte, was im Video tatsächlich zu hören war. Rechtsanwalt Picker gab dies in einer Erklärung (§ 257) zu bedenken.
Es wurde nun kurzerhand entschieden, den Text aus dem Video zu nutzen und dem Wortlaut nach mitzuschreiben. Um 11:45 Uhr wurde die Verhandlung wieder unterbrochen.

Nun ging es um 12:07 Uhr weiter.
In den 22 Minuten der Unterbrechung hat es die Kammer tatsächlich fertig gebracht, die 116 Seiten umfassende Anlage des Einstellungsantrages zu lesen und sich ein Urteil darüber zu bilden. Ich würde sagen: Rekordverdächtig!
Der Antrag wurde zurückgewiesen – die schriftliche Begründung wurde nicht ausgehändigt, klang aber fast identisch mit der des Landgerichts Duisburg.

Um 12:15 Uhr konnte die Beweisaufnahme geschlossen werden und die Vertreterin der Anklage begann ihr Plädoyer.
Bereits um 12:24 Uhr konnte Rechtsanwalt Picker mit seinem Plädoyer beginnen, dem dann das Schlußwort des des Angeklagten folgte.

Bis 13:30 Uhr gab es die letzte Pause des Tages – die Kammer zog sich zur „Urteilsfindung“ zurück.

Das Urteil:

Anklagepunkte 2, 3, 5 und 4 wurden fallen gelassen.

Für Anklagepunkt 1) wurden 10 Monate –  für Anklagepunkt 6) 4 Monate veranschlagt. Diese Einzelstrafen wurden zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr (ohne Bewährung) zusammengefaßt.

Damit blieb die Kammer nur knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die für alle 6 Anklagepunkte zusammen nur auf 1 Jahr und 3 Monate kam. Bedeutsam an dieser Tatsache allerdings ist, daß die Anklagevertreterin für alle 6 Einzelstrafen auf 32 Monate kam, aus der sie die geforderte Gesamtstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten machte. Nachdem nun im Urteil nur noch 2 Anklagepunkte übrig blieben, kann man nicht davon sprechen, daß die Kammer großzügiger geurteilt hätte als es die Anklage gefordert hat.

Die Verteidigung legt gegen das Urteil Widerspruch ein!

Und hier noch die Anklageschrift:

Anklageschrift

Der Henry Thomas Hafenmayer

wird angeklagt,

am 25.07.2017, 12.12.2017, 12.04.2018, 19.07.2018, 14.08.2018 und am 20.09.2018

in Oberhausen

durch 6 selbständige Handlungen

I.

tateinheitlich in 3 Fällen

1.
in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe und gegen Teile der Bevölkerung zu Hass aufgestachelt, zu Gewalt oder Willkürmaßnahmen aufgefordert zu haben,

2.
in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer dadurch angegriffen zu haben, dass er eine vorbezeichnete Gruppe oder Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet zu haben,

3.
eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgerichtsbuches bestimmten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich billigt, leugnet und verharmlost zu haben.

II.
in 3 Fällen

Im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 4 bezeichneten Partei verbreitet und öffentlich verwendet zu haben

Dem Angeschuldigten wird Folgendes zur Last gelegt:

1.
Am 25.07.2017 verbreitete der Angeschuldigte unter dem Link: http://www.facebook.com/henry.hafenmayer.9/posts/294225677 7190022 folgenden Text: „Wir brauchen Eure professionelle Holocaust-Überlebenden a la Elie Wiesel und Simon Wiesenthal nicht, die um mit Prof. Arthur Butz zu sprechen, einen Jahrhundertbetrug geschaffen haben. Die heimtückische Vermischung von Fakten und Fiktion hat zur Entstehung einer Fabel geführt, die man in den kommenden Jahrhunderten wohl als das eindrücklichste Beispiel für einen, wenn auch nur zeitweilig, erfolgreichen Propagandaschwindel von weltweitem Ausmaß einstufen wird“. Auf seinem Profil befindet sich noch ein weiterer Post, in dem er „beweist“ dass es sich beim Holocaust um eine Lüge handelt.

Durch den vorstehenden Text wird gegen die jüdische Bevölkerung zu Hass aufgestachelt. Es wird die Judenvernichtung als „Lüge“ dargestellt Auch wird die Behauptung aufgestellt, die jüdische Bevölkerung betreibe die politische Unterdrückung des deutschen Volkes.

2.
Unter dem 21.07.2017 erstellte der Angeschuldigte auf der russischen Internetseite VK.com ein Profil. Hier stellte er das Bild eines Hakenkreuzes ein.

3.
Am 19.07.2018 verbreitete der Angeklagte auf seiner vorbezeichneten Internetseite auf der Seite „Wahrheit spricht Klartext“ ein Bild seiner Person mit einer Hakenkreuzfahne.

4.
Unter dem 14.08.2018 verbreitete der Angeschuldigte auf seiner Internetseite folgenden Text: “ Es verhält sich mit diesen Urteilen wie mit dem sogenannten Jugendschutz in der BRD. Tatsächlich ist es „Judenschutz“ den diese, vom deutschen Volk gut bezahlten, Verbrecher betreiben. Denn die Jugend wird in diesem System nicht vor Pornografie, Gewalt, Frühsexualisierung oder Genderwahn geschützt. Vermischung und Weltoffenheit sind den Mitgliedern solcher Logen wichtiger als die Erhaltung der Völker. Die Umsetzung der jüdischen Pläne wird von den Institutionen, wie der Landesanstalt für Medien. (betrieben)

Durch den vorstehenden Text wird gegen die jüdische Bevölkerung zu Hass aufgestachelt. Es wird die Judenvernichtung als „Lüge“ dargestellt. Auch wird die Behauptung aufgestellt, die jüdische Bevölkerung betreibe die politische Unterdrückung des deutschen Volkes.

5.
Unter dem 21.12.2017 verbreitete der Angeschuldigte auf seiner Internetseite das Bild einer Keksdose mit einem Hakenkreuz.

6.
Unter dem 21.09.2018 verbreitete der Angeschuldigte auf der Internetseite „Wahrheit spricht Klartext.com“ folgenden Text: “Für mich wird interessant was nach einem vernünftigen Wandel wird, wenn die Personen auftreten die sagen sie hätten es ja schon immer gewusst, dass der Holocaust gelogen ist. Ich stehe auf der Seite von Ursula Haverbeck.“

In einer Internetsendung, die der Angeschuldigte auf der vorbezeichneten Internetseite eingestellt wird, tritt er als Moderator auf. In Folge 33 zeigt sich der Angeschuldigte u. a. vor einer Zeichnung. die eine jüdische Person auf einer Toilette sitzend zeigt. Das Abflussrohr führt zu einem Fernseher, auf dem folgender Text dargestellt ist: „Wir versuchen es mal wieder mit Judentube…“.

Durch diese Darstellung wird die jüdische Bevölkerung verunglimpft. Vergehen strafbar gemäß §§130 Abs. 1 Nr. 1, Nr. 2. 130 Abs. 3, 863, 52, 53, 74 StGB.

Beweismittel:

l. Einlassung d. Angeschuldigten

II. Zeugen:
Skorzik, 45133 Essen

III. Gegenstände des Augenscheins:
1) Texte (BI. 9-15 d. Akte)
2) Text (Bl. 30 d. Akte)
3) Bilder (Bl. 38 d. Akte)
4) Text (Bl. 8-12 d. Akte des verbundenen Verfahrens 116 Js 305/17)
5) Ablichtung (Bl. 5 des verbundenen Verfahrens 116 Js 164/18)
6) Text (Bl. 9 des verbundenen Verfahrens 116 Js 233/18)
7) Abbildung (Bl. 3 des verbundenen Verfahrens 116 Js 3/18)
8) Internetauszug (Bl. 3-8 des verbundenen Verfahrens 116 Js 3/19)
9) Datensicherungs-CD in Hülle Bl. 20 des verbundenen Verfahrens 116 Js 3/19.

Wesentliches Ergebnis der Ermittlungen:

Der Angeschuldigte ist strafrechtlich noch nicht verurteilt worden. Er hat sich nicht zur Sache geäußert.

In dem Strafverfahren 116 Js 366/15 wurde der Angeschuldigte durch das Amtsgericht – Schöffengericht – unter dem 13.07.2017 wegen Volksverhetzung gemäß § 130 StGB zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr mit Bewährung verurteilt. Bezüglich der eingelegten Berufungen durch den Angeschuldigten und die Staatsanwaltschaft hat die Berufungskammer Hauptverhandlungstermin für den 16.07. und 18.07.2019 anberaumt. Die vorbezeichneten Taten wurden sämtlich nach Verkündung des vorbezeichneten Urteils begangen. Der Angeschuldigte zeigt offensichtlich keine Einsicht und handelt erkennbar aufgrund einer tiefen rechtsextremen Überzeugung.

Es wird beantragt, das Hauptverfahren vor dem Amtsgericht – Schöffengericht Oberhausen zu eröffnen.

Mühlemeier Staatsanwalt (GI)

Schmidt Staatsanwalt

 

 

 

 

Brandner, die AfD und der „Judaslohn“ – Eine verpasste Chance im „Heiligen Krieg“

Schade; die absurde Posse, die uns  um Stephan Brandner und eine Wortäußerung geboten wurde, hätte man gut und gerne als Steilvorlage nutzen können, um den „Judaslohn“ explizit a u f   d  e n   B e g r i f f   zu bringen, d.h. seine heilsgeschichtliche Bedeutung in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Ein Herumlavieren wie in der offiziellen Stellungnahme des oben genannten hilft uns im  W o r t-Gefecht nicht weiter:

Bei dem Begriff ,Judaslohn‘ handelt es sich um einen zugespitzten Begriff in der rhetorischen Auseinandersetzung, der in der Vergangenheit immer wieder auch von anderen Bundestagsabgeordneten nahezu aller Fraktionen unbeanstandet innerhalb und außerhalb des Parlamentes genutzt worden ist. Als Beispiele genannt seien hier die Bundestagsabgeordneten Jerzy Montag (Grüne), Thomas Gambke (Grüne), Rainer Brüderle (FDP), Johannes Kahrs (SPD) und Karl Lauterbach (SPD). (https://www.afdbundestag.de/brandner-stellungnahme-zur-verwendung-des-begriffs-judaslohn)

 

Das ist ein guter Zeitpunkt, um diesen Offenen Brief von Horst Mahler aus dem Jahre 2016 an die Führung der AfD bezüglich der Causa Gedeon  in Erinnerung zu bringen.

Dr. Gedeon hat darüber übrigens auch ein Buch geschrieben: „Ich, die AfD und der Antisemitismus“

Die Entwicklung der AfD bereitet ihm Sorge – mehr noch ihr derzeitiges Führungspersonal!
Wird aus der AfD ein Schaf im Wolfspelz? (http://www.wolfgang-gedeon.de)

Das gefällt der AfD-Führung offenkundig nicht. Dazu ein Auszug aus einer aktuellen Stellungnahme des Dr. Gedeon:

„Und warum diese paranoide Hetze gegen mich in den Medien? Weil ich an das Urtrauma deutscher Politik rühre, die Judenfrage! Die Deutschen finden einfach nicht die Mitte zwischen Antisemitismus und Judenkult. Sie geraten von einem Extrem ins andere. Heute werden Juden bei uns eher privilegiert als diskriminiert, und sicher ist es gefährlicher, mit einem AfD-T-Shirt durch Berlin zu gehen als mit einer Kippa.“ http://www.wolfgang-gedeon.de/2019/11/presseerklaerung-betrifft-stellungnahme-des-afd-bundesvorstands-zu-seiner-niederlage-im-schiedsgericht/

Und es wird noch interessanter; hier nur 3 der insgesamt 18 Thesen aus seinem Entwurf einer Resolution für die AfD, die dem nächsten Landesparteitag in Baden-Württemberg und dann dem Bundesparteitag am 30.11. / 1.12.2019 zur Verabschiedung vorgelegt werden soll“:

 

  • Der Antisemitismus in Deutschland wird durch ein Heer staatlich bezahlter „Antisemitismus-Beauftragter“ und ihrer medialen Handlanger gewaltig aufgebauscht. Tatsächlich ist aber die Israelhörigkeit bei uns das größere Problem, und gerade die Israel-Lobby missbraucht systematisch den Antisemitismus-Vorwurf, um eine einseitige Erinnerungskultur und ein verzerrtes Geschichtsbild sowie eine bedingungslose pro-Israel-Politik durchzusetzen.

  • Es geht um Vernichtung von Meinungsfreiheit. Das wichtigste Instrument der deutschen Politklasse und ihrer Israel-Lobby ist dabei der § 130 StGB (sog. Volksverhetzung). Aber ist ein Staat, der seine Bürger einsperrt, wenn sie nicht die offiziell verordnete Geschichtsauffassung vertreten, noch eine Demokratie? Was unterscheidet uns da von China? Wir müssen diesen Paragraphen abschaffen. Damit steht und fällt unsere deutsche Demokratie.

  • Nach exzessiver Vergangenheitsbewältigung und fortgesetztem antideutschen Verantwortungskult wollen wir einen Schlussstrich! Ebenso lehnen wir eine außenpolitische Sonderbehandlung Israels ab, mit was auch immer sie begründet wird. Israel ist für uns ein Staat wie jeder andere, und seine oft grausame Politik gegen die Palästinenser unterstützen wir nicht. Mit allen Mitteln will es sein Atomwaffenmonopol im Nahen Osten sichern! Wenn es dafür, wie es jetzt aussieht, einen Krieg gegen den Iran anzettelt, stehen wir nicht auf seiner Seite.

Dr. Gedeon bittet darum,

„… diesen Resolutionsentwurf in der Partei intensiv (zu) verbreiten! Jedes AfD-Mitglied sollte bis zum Bundesparteitag am 30.11. 2019 die Möglichkeit haben, sich mit ihm in irgendeiner Weise auseinanderzusetzen.

Das dürfte interessant werden.

 

Henry Hafenmayer erneut vor Gericht

Nun ist es also wieder soweit – ein neues Verfahren nimmt seinen Lauf.

Eine Hausdurchsuchung, eine neue Anklageschrift (die leider erst nach Eröffnung des Verfahrens hier veröffentlicht werden darf – siehe BRD-Recht ) und ein Termin zu einem neuen Prozess, machen neugierig. Ob es wohl der selbe Richter ist der 2017 das erste Urteil fällte? Ob die Beteiligten – es sind ja rauhe Zeiten – schon etwas dazu gelernt haben?

Wir lassen uns überraschen!   Sie auch?    Dann kommen Sie nach Oberhausen!

Bild Termin AG OB 18-11-19

Am Eingang wird es „Personenkontrollen“ geben. Halten Sie bitte Ausweisdokumente der BRD bereit und stellen Sie sich darauf ein, daß Ihnen alles abgenommen wird, was ein nicht links-Versiffter in einem „Gerichtssaal“ nicht bei sich führen darf.