In memoriam – Dr. Herbert Schaller

(Unter der Rede der Nachruf von Gerd Honsik)

„Review of the Holocaust: Global Vision“
Rede von Dr. Herbert Schaller
auf der Internatinalen Holocaustkonferenz
11/12. Dezember,Teheran 2006

Ladies and Gentelmen,

Zu Beginn möchte ich für diese epochale Veranstaltung danken und mir insbesonders erlauben dem Präsidenten der Islamischen Republik Iran Seine Exzellenz Dr. Machmud Achmadi-Nedschad meine Hochachtung auszusprechen.

Als erster verantwortlicher Staatsmann dieser Welt hat er es gewagt drei Tatsachen öffentlich zur Sprache zu bringen:

Erstens:
Dass die Beschuldigung der Deutschen mit dem Holocaust bisher nicht ordnungsgemäß bewiesen ist.

Zweitens:
Dass jeder, der die Beweisfragen diskutieren will, von den westlichen Medien und zum Teil auch strafrechtlich, verfolgt wird.

Drittens:
Die Tatsache, dass die westliche Meinungsäusserungsfreiheit, zumindestens in Kernbereichen, nur vorgeschwindelt ist.

Der Präsident Exzellenz Dr. Machmud Achmadi-Nedschad hat das weltweit tätige Holocaust-Beweisverbots-Kartel damit entscheidend getroffen.

Das Holocaustprobelm hat historische, politische, völkerrechtliche, menschenrechtliche und nicht zuletzt auch strafrechtliche Aspekte.

Dieses Referat befasst sich ausschließlich mit den strafrechtlichen und vor allem (mit der) strafverfahrensrechtlichen Seite.

Ich spreche hier weder als Historiker, noch als Journalist, sondern ausschließlich als Rechtsanwalt, der mit dem Problem der Gaskammer in Berührung gekommen ist.

Die Verteidigung ist ein Organ der staatlichen Strafrechtspflege. Das zu finden einer sachgerechten Entscheidung beizutragen hat und dabei das Gericht vor Fehlentscheidungen zu Lasten seines Mandanten bewahren will.
Seine persönliche Meinung zu der Existenz der Gaskammern ist ohne jede Bedeutung. Eine persönliche Meinung zur Gaskammerfrage wurde und wird von mir in keinem Strafverfahren geäußert. Das gilt auch für dieses Referat. Meine Ausführungen sind als Rechtsausführungen zu verstehen und zwar als Grundlage des Österreichische Strafrechtes zu verstehen.

Im Strafverfahren gegen [sogenannten] „Leugner“ des Holocaust ist die Beweisfrage entscheidend!
Was unter einem strafrechtlichen Beweis zu verstehen ist, bestimmt sie nach Strafprozessordnungen. Das Strafverfahrensrecht ist international sehr unterschiedlich gestaltet. Ein fundamentaler Grundsatz aber dürfte weltweit anerkannt sein. Wer immer auch als Richter über einen Angeklagten zu urteilen hat, wird auf keinen Fall verurteilen und bestrafen wollen, ohne von allen verfügbaren Beweismitteln Gebrauch gemacht zu haben.

Praktisch bedeutet dies, dass kein Gericht auf dieser Welt, beispielsweise einen des Mordes Angeklagten, nur auf Grund von bloßen Zeugenaussagen oder Geständnisse verurteilen wird, wenn es nach den Umstände des Falles genügend Untersuchungsmaterial für eine DNA-Analyse hinterlassener Spuren gibt.

Zeugenaussagen und Geständnisse machen an sich keinen Beweis. Zu einem Beweismittel werden sie erst dadurch, dass das Gericht der subjektiven Angaben der Zeugen oder dem Geständnis des Angeklagten glaubt.

Das aber ist mit zahlreichen Unsicherheiten behaftet. Sachbeweise gibt es viele.
In vielen Strafprozessen ist eine objektive Überprüfung durch Sachbeweise möglich und auch erforderlich. Ein durchgeführter Sachbeweis verschafft, im Gegensatz zu bloßem Glauben an die Richtigkeit menschlicher Behauptungen, klares und sicheres Wissen. Ein Sachbeweis kann viele Zeugenaussagen mit vollster Sicherheit widerlegen, nicht aber umgekehrt.

Sachbeweise gibt es viele. Im Falle der Holocaustanklage wären das beispielsweise Bodenuntersuchungen mit Radargeräten, archäologische Untersuchungen, chemische Materialproben, Gutachten über Wirkungsweise von Zyklon-B und Dieselmotorabgasen usw.
Die Klärung von Sachverhalten, die naturwissenschaftlich feststellbare Spuren hinterlassen, ist bei westlichen Gerichten immer Gegenstand von Sachverständigengutachten aus naturwissenschaftlichen oder kriminaltechnischen Fachgebieten.

Einzig im Fall des Holocaust, wird jede Sachbeweisaufnahme nicht nur unterlassen sondern sogar verboten!

Seit 1989 verteidige ich Angeklagte wegen Holocaustleugnen in Deuschland und in Österreich. General Otto Ernst Remer habe ich zusammen mit Herrn Oberst Hajo Herrmann verteidigt.
In Österreich auch Gerd Honsik. Derzeit verteidige ich David Irving in Österreich und Ernst Zündel in Deutschland. Alle Gerichte haben alle Beweisanträge abgelehnt!

Freisprüche gab es nur in Österreich. Hier entscheiden nämlich 8 Geschworene über die Schuld. Bei Berufsrichtern gibt es in solchen Prozessen keinen Freispruch.

Gerichtliche Beweisablehnung erfolgt immer wegen angeblicher Offenkundigkeit der Gaskammern. Das ist rechtlich falsch!
Eine offenkundige Tatsache ist keine wirkliche Tatsache, sondern nur eine Meinung über eine Tatsache. Diese Meinung kann falsch und richtig sein.

Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass die Gerichte keine Beweise für Tatsachen fordern, was mit dem Artikel 21 des Londoner Statut vom 8 August 1945 festgelegt wurde. Das beherrscht alle Holocaustprozesse bis heute.
Die Liste derer die in Deutschland und in Österreich wegen „Leugnen“ des Holocaust zum Teil harte Strafen verbüßten und verbüßen ist lang.

David Irving ist derzeit in Österreich und in Deutschland Ernst Zündel im Gefängnis.
42 Bekannte von Herrn Gerd Honsik saßen zusammen wegen gewaltfreier Meinungsäußerungen 114 Jahren im Gefängnis.

In Deutschland werden derzeit jährlich rund 10000 Strafverfahren wegen gewaltfreier Meinungsäußerungen geführt.

Ich hoffe mit diesem Referat zur Behebung der weitverbreiteten Unwissenheit über das Fehlen von Sachbeweisen in der Gaskammerfrage beigetragen zu haben.

Es möge durch die aus Teheran gekommene öffentliche Feststellung, dass der Millionenfache in Gaskammern in Deutschland-Massenmord an den Juden auf keine Sachbeweise gestützt ist, obwohl es Sachbeweise in genügendem Maß gibt, bisher zu einer objektiven Klärung der Frage durch internationale unvoreingenommene Untersuchungen kommen wird.

In der hier zur Verfügung stehenden Zeit konnte das fasst unglaubliche Ausmaß die der revisionistischen Forschung zugemuteten Gesetz und Menschenrechtswidrigkeiten leider nur angedeutete werden.

Für auftretende Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Zur Abrundung meines Referates sei mir noch ein geschichtlicher Rückblick und Hinweis darauf gestattet, dass die Vorfahren der heutigen Deutschen und die Vorfahren der heutigen Perser schon einmal erfolgreich gegen ein Imperium zusammengearbeitet haben.

Vor der Entscheidungsschlacht bei Adrianopel, 378 nach der Zeitrechnung, zwischen den Goten und Ostrom, haben die Germanen mit dem persischen Reich diplomatische Beziehungen aufgenommen und gemeinsames Vorgehen gegen Rom verabredet.
Die Folge: Ostrom konnte zugleich von Norden und von Osten angegriffen werden. Bei dieser Schlacht haben sich die Germanen den späteren Sieg über das Imperium Romanum gesichert und damit auch Persien vom römischen Druck entlastet.

Heute sieht sich die Welt wiederum einem noch mächtigeren Imperium gegenüber und von neuem stellt sich die Frage nach jener möglichst friedlichen Zusammenarbeit, die den Völkern das Leben und die Freiheit sichern.

Teheran Holocaust Konferenz 2006


Die Rede in deutsch




Die Rede mit englischer Übersetzung

 

Nachruf auf Dr. Herbert Schaller

Gerd Honsik

Am 21.01.2018 veröffentlicht

Aus Anlaß der Nachricht vom Tode meines Rechtsanwaltes Dr. Herbert Schaller ist diese Sendung von „Radio Deutsch-Österreich“ seinem Andenken gewidmet. Mit Beginn des Polenfeldzuges erfüllte Schaller als einer der jüngsten Leutnants der deutschen Wehrmacht seine Pflicht, wobei „Pflichterfüllung“ im Sinne der Bundespräsidenten Waldheim und Kirchschläger verstanden sein will. In dem sechsjährigen Ringen sah er den Sinn, sein Vaterland gegen die Bedrohung durch die kommunistischen und kapitalistischen Feindstaaten zu verteidigen. Und er erfüllte diese Pflicht, solange es ihm möglich war, jedenfalls aber bis zum 5. Mai 1945, als er in Bad Ischl aus dem Lazarettzug gehoben wurde, um seine jugendliche Braut, die er zuvor noch nie geküßt und der er sich brieflich verlobt hatte, zu heiraten. In seinem Militärakt steht zu lesen:

Leutnant Schaller ist einer jener Truppenführer, die es verstehen, ihre Männer im Sturmangriff mit nach vorne zu reißen.“ Dr. Schaller verteidigte in den Sechzigerjahren erfolgreich die sogenannten Südtirolkämpfer und erwirkte zusammen mit zahlreichen anderen Mitstreitern – wie Rechtsanwalt Dr. Michael Stern – zwei aufsehenerregende Freisprüche. Später verteidigte er neben mir selbst weitere sogenannte „Geschichtsrevisionisten“, wie etwa den Sozialdemokraten DDDr. Franz Scheidl, Pedro Varela, Ernst Zündel und Horst Mahler. Dies führte dazu, daß er in der Lügenpresse als „Nazianwalt“ geschmäht wurde. Schließlich beantragte der Justizsprecher der SPÖ, ein gewisser Abgeordneter Jarolim, ein gegen Schaller gerichtetes Anlaßgesetz, das Strafverteidigern über siebzig verbietet, neue Fälle zu übernehmen.

Mich selbst vertrat er noch im neunzigsten Lebensjahr vor dem Schwurgericht, wobei er von dem unredlichen Richter Andreas Böhm wegen seiner kriegsbedingten Schwerhörigkeit laufend verhöhnt und verspottet wurde. Sein bleibendes juristisches Verdienst ist es, das Prinzip der sogenannten „Offenkundigkeit“, mittels dessen bei politischen Prozessen dem Angeklagten die Beweisführung verweigert wird, als eine politische Lüge des OGH (also des Obersten Gerichtshofes) wider den Gesetzgeber und die Rechtsordnung entlarvt zu haben. Denn es gibt kein derartiges Gesetz, das ein Gericht davon entbindet, alle entlastenden Beweise zu prüfen, oder dem Angeklagten zu verbieten, das Entlastende vorzubringen. Im Buch „Sein letzter Fall“ hat Dr. Schaller diesen Tadel an der gegenwärtigen Gerichtspraxis gleichsam als sein Vermächtnis den Anhängern des Rechtsstaates hinterlassen.

Zum Gedenken an Dr. Schaller trage ich nun die Ballade, die seine Hochzeit in den letzten Stunden des Krieges schildert, vor. Eine Ballade, die von ihm selbst seinerzeit zur Veröffentlichung freigegeben worden war.

Adieu, mein alter Wehrmachtsoffizier!

Gerd Honsik












Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

Ein Gedanke zu „In memoriam – Dr. Herbert Schaller“

  1. Tja, Recht hat der Herr Schaller – keine Frage.
    Wäre es nicht klug, sich der Realität zu stellen, anstatt den Versuch zu starten, wie lange man wie fett lügen kann?
    Durch das Informationszeitalter bricht sich jetzt Bahn, was bisher unter der Decke gehalten werden konnte. Das ist nicht aufzuhalten.
    Verantwortungslose Ideologen, wie der Herr Maaslos versuchen es an dieser Stelle mit Repression und Zensur. Das ist ein Rezept, das noch nie weit getragen hat und IMMER Alles nur noch schlimmer gemacht hat. Die Realität oder Wahrheit bricht sich letztlich Bahn.
    Die Herangehensweise von Herrn Schaller ist genau die, die unsere Gesellschaft zur Vermeidung von größerem Ärger oder gar Blutvergießen dringend braucht. Diese Entwicklung betrifft auch andere Ethnie, auch die, deren Namen man nicht nennt (Voldemort ist nicht gemeint).
    Der einzige Lösungsansatz heißt: …auf einander zugehen und sich dann kontrolliert ehrlich machen. Damit meine ich: vorsichtig den Druck aus dem Kessel lassen.
    Aber unsere lieben Ideologen (z.B. in Berlin) gefallen sich in dem Weltbild und den Pöstchen, in denen sie sich sehr komfortabel eingerichtet haben. Solche Leute sind prinzipiell ungeeignet für politische Verantwortung.
    Der Zeitpunkt des „Deckelöffnens“ wird kommen. Wir müssen uns als Gesellschaft auf diesen Tag vorbereiten. Es scheint, als wolle man den sachlichen, vernünftigen Leuten nicht erlauben, den Mist aufzuwischen, den Andere angerichtet haben.
    Tja, das wird böse ende. Aber wir arbeiten dran, genau das zu verhindern.

Kommentar verfassen