Ursula Haverbeck – Deine und meine Wahrheit

Der Artikel in russischer Sprache – Статья на русском языке

Der folgende Brief von Ursula Haverbeck erreichte mich leider erst heute. Dennoch möchte ich ihn der Öffentlichkeit nicht vorenthalten. Einen Beitrag zu diesem Fall gab es schon hier.

Deine und meine Wahrheit

Unter dem Titel ‚Hitlerliebe‘ erschien in der Süddeutschen Zeitung vom 21./22. Juli 2018 ein Beitrag eines nachgeborenen Historikers, teilweise in Jena, teilweise in Israel neuere und neueste Geschichte lehrend, über mich, Ursula Haverbeck.

Professor Norbert Frei beginnt mit dem Satz:

„Ursula war 16 Jahre alt als Hitler Selbstmord beging“.

Er hätte besser beginnen sollen:

„Ursula war 16 Jahre alt“ als

…der sich bereits dem Ende zuneigende Krieg die bis dahin im Osten weitgehend verschont gebliebenen Menschen einholte. Nach dem totalen Räumungsbefehl setzten sich tausende von Gespannen in Bewegung, sich vor den Grenzen der bolschewistischen Roten Armee zu retten. Damit war die Kindheit und sehr glückliche Jugend beendet.

Preußen, Pommern, Schlesier, Sudentendeutsche und viele Landsmannschaften mehr konnten nie wieder in ihre alte angestammte Heimat zurückkehren, was noch Jahrzehnte nach dem Kriege viele aufgrund des Völkerrechtes erwarteten.

Es war 1945 ein bitterkalter Januar, die Straßen blank gefroren, oft enggequetscht dreispurig befahren, Truppen gen Osten, die Ackerwagen nach Westen und dazwischen immer wieder Verwundetentransporte. Für die Gespanne der Vertriebenen gab es nur ein Ziel‚ so schnell wie möglich, trotz immer näher kommenden Geschützdonners, nach Breslau über die Oderbrücken, bevor sie gesprengt würden.

Das hätte mehr über die Wirklichkeit eines sechzehnjährigen Mädellebens in Ostdeutschland 1945 ausgesagt.

Selbstverständlich steht es auch einem Historiker frei, sich einen jungen Menschen aus der Zeit des NS nach eigenem Gutdünken vorzustellen. Das sagt jedoch in der Regel mehr über den geistigen Standort des Beschreibenden als über die beschriebe Person aus.

Mit der Währungsreform 1948 begann ein harter und folgenschwerer Einschnitt, insbesondere für die wohnungs- und arbeitslosen Vertriebenen in fremder Umgebung, deren Bewohner schon mit den hunderttausenden Ausgebomten überfordert waren. Aller Wohnraum war noch bis weit in die fünfziger Jahre hinein bewirtschaftet.

In England und Schweden wurden Putzfrauen für die Krankenhäuser und Haushaltshilfen gesucht. Ich wurde von 1949 – 1953 Gastarbeiterin in Schweden, von wo ich meine Eltern unterstützen konnte.

Das ehemalige BDM-Mädel – wozu ich nie gehörte, ich war bei den 10-14jährigen als Jungmädelsführerin geblieben – war weder verstockt, zornig, unglücklich, wie Norbert Frei sein Studienobjekt nennt, ich hatte in Schweden eine besonders glückliche Zeit. In einem deutsch-schwedischen Arbeitskreis trafen wir uns einmal wöchentlich über 2 Jahre lang: Zum Studium der ‚Philosophie der Freiheit‘ von Rudolf Steiner, die wir deutsch lesen und schwedisch abwechselnd referierten und erörterten. Dabei begegnete ich Baruch de Spinoza, drei seiner Sätze wurden mir Wegweiser:

Aus der Ethik: „Deus sive natura, ‚die Einheit und Ganzheit von Gott – Natur‘

„Der Mensch ist des Menschen Freude“ als Ablösung des alten römischen Wortes,

‚der Mensch ist des Menschen Wolf‘

Und aus dem Theologisch-politischen Traktat:

„Das wahre Ziel aller Politik ist die Freiheit“.

Das wurde von dem Philosophen, eng befreundet mit dem niederländischen Politiker Jan de Witt, als Grundmaxime für die politische

Neugestaltung nach Zusammenbruch der spanischen Fremdherrschaft, bereits kurz nach dem damaligen Dreißigjährigen Krieg, erkannt und sollte wegweisend auch für unseren Aufbruch sein. Freiheit, bitte, kein Egoliberalismus!

Einen ‚Holocaust‘ gab es noch nicht, auch nicht in Schweden und 1957, wo ich dank eines Stipendiums in Jahr in Schottland studieren konnte, auch nicht.

Schreckenserzählungen von Auschwitz fielen nicht weiter auf unter dem Bombenterror und dem Vertriebenenelend, das noch allgegenwärtig war.

Außerdem gab es eine Vielzahl von Gegendarstellungen zu Auschwitz von Zeitzeugen aus eigenem Erleben. Was war Wahrheit – was war Lüge?

Und nicht zu vergessen, wir wussten, wer uns bereits im März 1933 den Krieg ‚erklärt‘ hatte, der ein halbes Jahr später zum ‚Heiligen Krieg‘ gegen das blutgierigste, übelste Volk der Welt, die Deutschen erklärt wurde. Das war kein neuer Ton. Unsere Väter hatten im Weltkrieg I schon dasselbe zu hören bekommen.

„Den Holocaust zu leugnen sei keine Meinung, sondern eine Straftat“, schließt Norbert Frei seinen Beitrag. Für uns war ‚Der Holocaust‘ ein Hollywood-Spielfilm aus den USA. So trat dies Wort zum ersten Mal 1979 in unser Bewusstsein. Es war eine gewaltige Inszenierung, in vier Folgen nacheinander, mit wissenschaftlicher Einführung, Podiumsdiskussion und tränenreichen Berichten von Auschwitzüberlebenden.

Auschwitz, der Holocaust und die 6-Millionen-Vergasung waren dasselbe. Es galt von jetzt an als die singuläre Schuld der Deutschen, die unsühnbar war in alle Ewigkeit.

Alle Widerlegungen aus vorliegenden Dokumenten und naturwissenschaftlicher Sicht wurden indiziert, verboten, vernichtet. Sie zustimmend zu zitieren, war strafbar, gleich, ob von Juden, Franzosen, Amerikaner oder Deutschen vorgelegt.

Die nach 1960-1965 Geborenen hatten keine Vergleichsmöglichkeit mehr. Für sie wurde der Holocaust zur unumstößlichen Tatsache. Und noch bis heute wird mit Verboten und Gefängnisstrafen jede Kritik, jede schwer zu beantwortende Frage bestraft.

Ich erinnere nur an die Prozesse gegen Ernst Zündel und den Chemiker Germar Rudolf in Mannheim.

Das Institut für Zeitgeschichte brachte das Kunststück fertig, die „Standort- und Kommandanturbefehle“ zu veröffentlichen (2000) und sie dennoch der Öffentlichkeit vorzuenthalten. In keinem der mehr als 30 Gerichtsverfahren, habe ich sie jemals nennen gehört. (2001 – 2015).

Die Norbert Frei „sprachlos machende Unverfrorenheit“ der Ursula Haverbeck findet ihre Erklärung ganz einfach in der Tatsache, dass sie nicht nur die Zeit nach dem Holocaust-Film kennt, sondern auch die 35 Jahre davor, zudem auch eine Reihe der beteiligten Kritiker persönlich. Es wurde rückwirkend aufgearbeitet.

„Das wahre Ziel der Politik ist die Freiheit“. Wie aber gelangt man zur Freiheit? Das finden wir im Johannesevangelium: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8,32).

Ursula Haverbeck, 31. Juli 2018












Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

9 Gedanken zu „Ursula Haverbeck – Deine und meine Wahrheit“

  1. Der erwähnte Spruch: »Johannesevangelium: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8,32)« mag zwar inhaltlich richtig sein, stammt aber aus einer ursprünglich jüdischen Religionsschrift, dem sog. Johannesevangelium aus dem ‚Neuen Testament‘. Was viele vergessen ist ja, das die christliche Kirche aus einer jüdischen Sekte hervorging. Die Evangelien dürften daher von den Juden stammen, der Rest wurde von der Priesterschaft der Kirche hinzugedichtet. Diese Schriften sind auch dazu gedacht und geeignet, die Menschen unter der Zwangsherrschaft zu behalten, auch unter der jüdischen. Das Reich Gottes das die Christen erwarten, ist ja das auch das jüdische Reich Gottes. Die Christen denken nur, das es im Himmel ist, obwohl es das jüdische auf Erden sein soll. Abgesehen davon sollen die Haupt-Christlichen Kirchen inzwischen von Juden unterwandert bzw. beherrscht worden sein. Sowohl die Evangelische, als auch die Katholische. Die Führer der russisch-orthodoxen Kirche sollen ja Verbindungen zum KGB gehabt haben. Sie ist ja ein treuer Diener des Staates. Daher ist wohl auch die ‚Verletzung der religlösen Gefühle von Gläubigen‘ in Russland strafbar.

    Bereits vor mehr als 100 Jahren wurde (wieder) versucht, das sog. Alte Testament, also die Hebräische Bibel von der Christlichen Religion abzutrennen, worauf auch die gut bekannten Antisemitsmus-Vorwürfe kamen… Nach 1945 hätten die Juden ja auch verlangen können, das die Christen auf das ‚Alte Testament‘ verzichten, aber man kann wohl ahnen warum nicht… Die Wahrheit über die Christliche Religion könnte daher auch nützlich/notwendig sein, um uns von der jüdischen Beherrschung zu befreiien ! Auch die geheimen Verbindungen sind wichtig !

    Falsche bzw. schlechte Historiker gab es schon früher reichlich. Man sollte aber auch daran denken, das man auch als Historiker nicht in einem Luftleeren Raum forschen kann. Also ohne geeignete Literatur. Wie einige wissen, ist es ja so, das fast alle Literatur, auch unpolitisches, aus der damaligenZeit aus den Büchereien entfernt und vernichtet wurde. Die nach dem Krieg verbotenen Bücher dürften auch nicht drin zu finden sein. Ob die gerade noch tolerierten man da finden, ist auch nicht sicher. Ein politisch korrekter bezieht sich daher auf andere politish korrekte Bücher. Was soll da ‚raus kommen ? Sicherlich könnte man sich auch aus den Restbeständen nicht-vernichteter Literatur informieren, die man im Netz noch finden oder kaufen kann, auf antiquarischen Seiten, aber ob diese das machen würden, ist, unsicher. Man könnte diese vermutlich sowieso nicht in Schriften oder in der Lehre erwähnen, da das zu gefährlich ist. Die Freiheit der Forschung gibt es doch auch schon lange nicht mehr und auch an den Universitäten gibt es keine Freiheit mehr.

  2. „Den Holocaust zu leugnen sei keine Meinung, sondern eine Straftat“. Diese Aussage des Herrn ist so nicht ganz richtig. Es müßte heißen: Den Holocaust IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND zu leugnen sei keine Meinung, sondern eine Straftat“. Das ist eine Tatsache…nein, halt, das stimmt so auch nicht ganz. Warum? Ganz einfach: Weil Frau Haverbeck den Holocaust nicht leugnet. Kann sie auch gar nicht, wie auch? Schließlich war sie nicht zugegen und sie ist intelligent genug um zu wissen das sie nichts aus erster Hand weiß. Frau Haverbeck tut das was die meisten „Holocaustleugner“ tun: Sie Z W E I F E L T am Holocaust. Ist Herrn Frei der Unterschied zwischen Leugnung und Zweifel bekannt? Ist dieser Unterschied dem deutschen Gesetzgeber bekannt? Den deutschen Juristen? Ich fürchte nein. In dieser Frage, in diesem Gesetzt wurde kein Platz für Grautöne gelassen, es gibt nur schwarz oder weiß. Es gibt nur Unterwerfung oder zu ahndender Widerstand. Wenn ein Richter aufhört sich für die WAHRHEIT zu interessieren, hört er auf ein Richter zu sein, er wird dann zum Henker. Zum Henker der Wahrheit, der Gerechtigkeit, des Rechtes. Was wären wir Menschen ohne unseren Zweifel? Auch die Justitz kennt den Zweifel, den berechtigten Zweifel. Warum nicht bei diesem Gesetz? Der Kaiser ist nackt und alle wissen es. Das macht den Kaiser rasend…und hilflos. Der Kaiser hat nicht verstanden das es Größeres als ihn gibt – die Wahrheit und das Streben nach ihr.

  3. Der 1960 erschienene Roman ‚Es muß nicht immer Kaviar sein‘ von Mario Simmel wurde zuletzt 1977 als mehrteilige Fernsehreihe mit Siegfried Rauch in der Hauptrolle verfilmt. Die erste der insgesamt 13 Folgen wurde am 11. Mai 1977 im Fernsehen ausgestrahlt.
    In dieser Folge sieht man Siegfried Rauch alias ‚Thomas Lieven‘ in einem Gespräch mit dem Eigentümer einer Druckerei, die 200 MA beschäftigt, dem er vorhält, zusammen mit einem Marseiller Juwelier auf der Flucht befindliche Juden über den Tisch gezogen zu haben, denen die beiden Schmuck zu einem Spottpreis abgekauft hatte. Darauf meinte der Unternehmer, daß er ihm damit nicht mehr kommen könne, das sei während des Kriegs gewesen, jetzt habe man 1957, das sei längst verjährt.

    Am 10.02.1965 berichtete der Spiegel auf Seite 56 über das Vorgehen gewisser jüdischer Organisationen wie der der Delegation jüdischer Kriegsveteranen, die den deutschen Botschafter Heinrich Knappstein damit drohten, sie würde im Falle einer Verjährung für Kriegsverbrechen ihren ganzen Einfluß geltend zu machen, um eine deutsche Wiedervereinigung zu verhindern.

    Die Zeitzeugen sind verstorben oder werden in hohem Alter vor Gericht gezogen oder in Gefängnissen inhaftiert, jedes Zitieren der Inhalte zieht Strafverfahren nach sich. Man spielt auf Zeit

  4. Der Holo-Claus schreckt mich nicht.
    Wenn ich richtige Alp-Träume haben, erlebe ich die Zahnfee mit sechs Millionen Glasklammern gespickt, wie sie aus dem Schonstein faucht, um sich dann spurlos im Nichts aufzulösen – da bleiben weder die sonst übliche Seife, noch Lampenschirme übrig.

  5. Ich bin tief bewegt von diesen Zeilen. Ich weiß, daß jedes Wort darin der Wahrheit entspricht.
    Ich mußte mir mein WISSEN (keine Glaubenssätze) mühsam erarbeiten. Freilich kann man schnell einige Dokus über YT ansehen und hat dann … einfach nur einen weiteren Standpunkt / Blickwinkel gehört.
    Man muß sich einen relevanten Teil der jüngeren Geschichte selbst erschließen (alle Blickwinkel, alle Interessen, alle Protagonisten, alle Täter). Erst dann kann man einschätzen, wie die Welt tickt, was die Verbindung von Interessen und Machtmitteln (Armee, Finanzsystem, Politik, Medien) üblicherweise gebirt.
    Es geht dabei nicht um die „Färbung“ der Machthaber, sondern lediglich und ganz schnöde um Machtmechanismen. Will ich ein Rohr drehen, brauche ich eine Rohrzange – so ist das auch mit den Mechanismen und Strukturen der Macht. Sie sind (in erheblichem Maße) systemunabhängig.

    Ein Historiker, der derart lax mit den Realitäten umgeht und einfach (falsche) Behauptungen in die Welt setzt, hat seine Glaubhaftigkeit verspielt – vorallem, wenn damit Interessen-Politik gemacht werden soll (vorsätzlich).
    Für einen Wissenschaftler muß die Suche nach der Wahrheit eine Religion sein. Er muß sie wie ein Feldzeichen vor sich hertragen, unabhängig davon, ob ihm diese gefällt oder nicht.
    Ich habe auch an anderer Stelle schwere (kurz gesagt) Inkonsistenzen bei Herrn Frei entdeckt – in einem einzigen, relativ kurzen Text. Der Mann hat sich für mich vollständig diskreditiert. Das kann ich jedem halbwegs mit Hirn versehenen Menschen nachvollziehbar belegen.

    Auch mit der wissenschaftlichen Kompetenz seiner Gilde (mit ihm als exponiertem Vertreter = Professor) scheint es nicht weit her zu sein: wer nach Jahrzehnten intensivster Forschung mit schier unbegrenzten Ressourcen immer noch um 100% daneben liegt und keine Ahnung davon hat(?) und schon gar nicht einen relativierenden Hinweis (hinsichtlich wissenschaftlicher Belastbarkeit bzw. erheblichen Unsicherheitsfaktoren) herausgibt, dessen Arbeitsweise genügt ganz klar nicht wissenschaftlichen Standards.
    Oder geht es gar nicht um Unfähigkeit, sondern um gezielte, von Interessen getriebene Lügen?
    Der Mann hat „seinem Lager“ einen Bärendienst erwiesen.

  6. Ich bin tief bewegt von diesen Zeilen. Ich weiß, daß jedes Wort darin der Wahrheit entspricht.
    Ich mußte mir mein WISSEN (keine Glaubenssätze) mühsam erarbeiten. Freilich kann man schnell einige Dokus über YT ansehen und hat dann … einfach nur einen weiteren Standpunkt / Blickwinkel gehört.
    Man muß sich einen relevanten Teil der jüngeren Geschichte selbst erschließen (alle Blickwinkel, alle Interessen, alle Protagonisten, alle Täter). Erst dann kann man einschätzen, wie die Welt tickt, was die Verbindung von Interessen und Machtmitteln (Armee, Finanzsystem, Politik, Medien) üblicherweise gebirt.
    Es geht dabei nicht um die „Färbung“ der Machthaber, sondern lediglich und ganz schnöde um Machtmechanismen. Will ich ein Rohr drehen, brauche ich eine Rohrzange – so ist das auch mit den Mechanismen und Strukturen der Macht. Sie sind (in erheblichem Maße) systemunabhängig.

    Ein Historiker, der derart lax mit den Realitäten umgeht und einfach (falsche) Behauptungen in die Welt setzt, hat seine Glaubhaftigkeit verspielt – vorallem, wenn damit Interessen-Politik gemacht werden soll (vorsätzlich).
    Ein Wissenschaftler muß die Suche nach der Wahrheit eine Religion sein. Er muß sie wie ein Feldzeichen vor sich hertragen, unabhängig davon, ob ihm diese gefällt oder nicht.
    Ich habe auch an anderer Stelle schwere (kurz gesagt) Inkonsistenzen bei Herrn Frei entdeckt – in einem einzigen, relativ kurzen Text. Der Mann hat sich für mich vollständig diskreditiert. Das kann ich jedem halbwegs mit Hirn versehenen Menschen nachvollziehbar belegen.

    Auch mit der wissenschaftlichen Kompetenz seiner Gilde (mit ihm als exponiertem Vertreter = Professor) scheint es nicht weit her zu sein: wer nach Jahrzehnten intensivster Forschung mit schier unbegrenzten Ressourcen immer noch um 100% daneben liegt und keine Ahnung davon hat(?) und schon gar nicht einen relativierenden Hinweis (hinsichtlich wissenschaftlicher Belastbarkeit bzw. erheblichen Unsicherheitsfaktoren) herausgibt, dessen Arbeitsweise genügt ganz klar nicht wissenschaftlichen Standards.
    Oder geht es gar nicht um Unfähigkeit, sondern um gezielte, von Interessen getriebene Lügen?

    1. Frau Haverbeck persönlich zu kennen und diese Zeilen von ihr zu lesen mit ihrem klaren Blick vor dem geistigen Auge, macht mich unbeschreiblich traurig. Sie muss niemandem nichts erklären. Ihre Haltung zu dem eigenen Erleben ist ganz uns gar ihre persönliche Angelegenheit und gehört weder vor ein Gericht, noch von offensichtlich empathieloser Profitgier vermarktet.
      Ich verneige mich in tiefem Respekt vor dem großen Geist, der sie beseelt, ebenso wie vor ihrem Mut zur Wahrheit.
      Geschichte ist die Lüge, auf die sich die Sieger geeinigt haben – Wahrheit zu verbreiten bleibt das Privileg der Furchtlosen.

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