Wenn Verbrecher plötzlich jammern weil sie von ihresgleichen „abgesägt“ werden

Der Artikel in russischer Sprache – Статья на русском языке

Es trug sich also zu, daß ein Verbrecher plötzlich sein Gewissen entdeckte und die Mitglieder seiner Bande öffentlich bloßstellen wollte. Diese – denen Werte wie Ehre, Treue, Freundschaft usw. völlig unbekannt sind – wollten ihrem Gewissen aber noch nicht gehorchen. Sie wollten lieber noch etwas länger in Saus und Braus leben und fühlten sich durch ihren „Kumpel“ nun ganz schön belästigt. Kurzerhand wurde er aus der Clique ausgeschlossen und muß nun sehen wo er bleibt. Hilfe von seinen ehemaligen „Kumpels“ dürfte er wohl nicht mehr erwarten dürfen. Auf einer Tagung am 18. Oktober soll Herr Maaßen folgende Rede gehalten haben:

„Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte mich heute aus diesem Kreis nach über sechsjähriger Zugehörigkeit von Ihnen verabschieden. Manche Abschiede sind geplant, z. B. wenn der Arbeitsvertrag befristet oder wenn eine bestimmte Altersgrenze erreicht ist, wie bei unserem Freund Rob, andere Abschiede sind nicht geplant und etwas überraschend, wie bei mir.

Die Vorsitzenden der drei Parteien, die die Bundesregierung in Deutschland bilden, Frau Merkel, CDU, Herr Seehofer, CSU, und Frau Nahles, SPD, hatten am 23. September beschlossen, dass ich als Präsident des Bundesverfassungsschutzes abgelöst werden soll. Damit ist eine Regierungskrise in Deutschland beendet worden. Die SPD hatte mit einem Bruch der Koalition gedroht, wenn ich weiter im Amt bleiben würde.

Hintergrund der Regierungskrise war die Tatsache, dass ich am 7. September gegenüber der größten deutschen Tageszeitung „Bild-Zeitung“ die Richtigkeit der von Medien und Politikern verbreiteten Berichte über rechtsextremistische „Hetzjagden“ bzw. Pogrome in Chemnitz in Zweifel gezogen hatte. Am 26. August 2018 war ein Deutscher von Asylbewerbern in Chemnitz getötet worden. Am gleichen Tage gab es Demonstrationen in Chemnitz gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung von normalen Bürgern aber auch von Rechtsextremisten. Dabei kam es auch vereinzelt zu Straftaten. Am folgenden Tag und an den darauffolgenden Tagen stand nicht das Tötungsdelikt im politischen und medialen Interesse, sondern rechtsextremistische „Hetzjagden gegen Ausländer“. Diese „Hetzjagden“ hatten nach Erkenntnissen der lokalen Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Lokalpresse, des Ministerpräsidenten des Landes und meiner Mitarbeiter nicht stattgefunden. Sie waren frei erfunden.

Ich habe bereits viel an deutscher Medienmanipulation und russischer Desinformation erlebt. Dass aber Politiker und Medien, „Hetzjagden“ frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland. Ich hatte mich in der darauffolgenden Woche gegenüber der „Bild-Zeitung“ in nur vier Sätzen dazu geäußert, indem ich klarstellte, dass es nach Erkenntnissen aller zuständigen Sicherheitsbehörden keine derartigen rechtsextremistischen „Hetzjagden“ gab. Gegenüber den zuständigen Parlamentsausschüssen stellte ich in der folgenden Woche klar, dass ein Kampf gegen Rechtsextremismus es nicht rechtfertigt, rechtsextremistische Straftaten zu erfinden. Die Medien sowie grüne und linke Politiker, die sich durch mich bei ihrer Falschberichterstattung ertappt fühlten, forderten daraufhin meine Entlassung. Aus meiner Sicht war dies für linksradikale Kräfte in der SPD, die von vorneherein dagegen waren, eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen, der willkommene Anlass, um einen Bruch dieser Regierungskoalition zu provozieren. Da ich in Deutschland als Kritiker einer idealistischen, naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik bekannt bin, war dies für meine politischen Gegner und für einige Medien auch ein Anlass, um mich aus meinem Amt zu drängen.

Aufgrund des schon erwähnten Beschlusses der drei Parteivorsitzenden werde ich mein Amt aufgeben, sobald ein Nachfolger bestimmt ist. Dies wird voraussichtlich in den nächsten Wochen der Fall sein. Bundesinnenminister Seehofer, der mich und meine Position in dieser politischen Auseinandersetzung sehr unterstützte und dafür selbst viel Kritik von den Medien erfuhr, möchte mich als seinen Berater bei sich behalten. Ob und unter welchen Bedingungen dies stattfinden soll, wird im Einzelnen in den nächsten Wochen geklärt werden müssen. Jedenfalls kann ich mir auch ein Leben außerhalb des Staatsdienstes zum Beispiel in der Politik oder in der Wirtschaft vorstellen. Ich hätte nie gedacht, dass die Angst vor mir und vor der Wahrheit Teile der Politik und Medien in solche Panik und Hysterie versetzt, dass vier Sätze von mir ausreichend sind, um eine Regierungskrise in Deutschland auszulösen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es fällt mir schwer, mich nach sechs Jahren von Ihnen zu verabschieden. Ich habe diesem Kreis sehr gerne angehört und habe in allen Sitzungen und bei allen Gesprächen ein hohes Maß an Kollegialität und an Solidarität festgestellt. Ich habe festgestellt, dass wir die gleichen Ziele haben, die gleichen Werte teilen und gegen die gleichen Gegner von Freiheit und Demokratie kämpfen. Ich bin der Auffassung, dass wir in den letzten sechs Jahren viel erreicht haben. Viel auch für die Sicherheit meines Landes. Ich habe in den letzten Jahren viel Unterstützung von Ihnen erfahren bei der Lösung unserer nationalen Sicherheitsprobleme und ich habe mich immer bemüht, Sie auch bei Ihrer Arbeit zu unterstützen, damit Ihre Länder und Europa sicherer werden. Ich möchte Ihnen für all das danken. Danken möchte ich Ihnen auch für die vielen persönlichen und freundschaftlichen Momente, die ich erfahren durfte. Ich würde mich sehr freuen, auch nach dieser Zeit mit manch einem von Ihnen persönlich und privat in Kontakt bleiben zu können.

Zuletzt möchte ich die Bitte äußern, dass Sie mit meinem Nachfolger die Zusammenarbeit in gleich intensiver Weise partnerschaftlich fortsetzen.

Danke für die Aufmerksamkeit!“

Herr Maaßen,

was soll Ihr Gejammer?  Wird Ihnen tatsächlich erst jetzt klar, in welchem Regime Sie jahrelang dazu beigetragen haben, das deutsche Volk zu zerstören?  Wird Ihnen tatsächlich erst jetzt bewußt, wie die BRD funktioniert?

Ich möchte vom Guten im Menschen ausgehen und des Anschauungsunterrichtes wegen mal davon ausgehen, es wäre tatsächlich so.

Was sollten Sie, Herr Maaßen, dann jetzt tun?  Sie sollten versuchen, die anständigen Deutschen davon zu überzeugen, daß Sie es ehrlich meinen mit Ihrer Einsicht.  Sie sollten den Menschen, die in einer kommenden Zeit auch über Sie urteilen werden, jetzt beweisen, wie sehr Sie Ihr Tun bereuen. Wie könnte dies aussehen fragen Sie?

Sehr einfach Herr Maaßen:  Sie wissen doch über alles Bescheid. Sie kennen die Machenschaften des „Verfassungsschutzes“ und aller anderen BRD-Organe genau. Sie wissen, wie es hinter den Kulissen ermöglicht wird „Rechtsradikale“ zu erzeugen. Sie kennen alle Abläufe, die ersonnen wurden, um unschuldige Menschen zu verfolgen, Jahrzehnte hinter Gitter zu bringen oder gar zu ermorden. Sie Herr Maaßen kennen Namen, Fakten und detaillierte Pläne. Raus damit!   Gehen Sie mit Ihrem Wissen an die Öffentlichkeit – Möglichkeiten dazu gibt es zur Genüge.

Warten Sie damit aber bitte nicht noch Tage, Wochen oder Monate ab. Denn ob Sie noch so lange am Leben sind, dürfte fraglich sein. Sie wissen doch wie der Hase läuft  😉   Nutzen Sie Ihre Zeit, wenn es Ihnen Ernst damit ist, den Deutschen zu helfen.

Und sollte es nur wieder jämmerliches Geheule eines Ausgestoßenen sein, der im Grunde doch wieder „brav“ funktionieren möchte und in den Kreis der Verbrecher zurück will – dann hole Sie der Teufel!

Allen anderen Vertretern dieser Clique sei an dieser Stelle deutlich gesagt: Das deutsche Volk ist gerne bereit zu vergeben – in der Geschichte hat es das schon zu oft unter Beweis gestellt. Fühlen Sie sich nicht zu sicher im Kreis von Verbrechern – denn diese machen kurzen Prozess mit Ihnen, wenn Sie ihnen gefährlich werden. Irgendein Teufel sitzt immer eine Etage über Ihnen und wird Sie von Ihrem Sessel fegen, wenn Sie nicht mehr funktionieren. Wenn Sie da raus wollen – vielleicht auch erst sehr spät – denken Sie nicht an Ihr Wohl, sondern an das Wohl des deutschen Volkes. Je mehr Informationen Sie dem Volke zukommen lassen können und je öffentlicher Sie Ihren Austritt vornehmen, um so sicherer könnte es für Sie ablaufen. Trennen Sie sich von Ihrem jetzigen Gott – dem Mammon – und finden Sie zu wahrem Glauben zurück. Dann werden Sie erkennen, wofür es sich zu leben lohnt.

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

8 Gedanken zu „Wenn Verbrecher plötzlich jammern weil sie von ihresgleichen „abgesägt“ werden“

  1. Mich stört an der ganzen Thematik um diesen bis dato Staatsdiener namens Maaßen, dass er jetzt stellenweise schon zu einer Art „Held“ hochstilisiert wird. – immer gerade so, wie es passt – ich will gar nicht aufzählen, was wir diesem teuren Staatsdiener-Hund alles zu „verdanken“ haben in diesem von ihm mit geschaffenen Überwachungsstaat seiner Gnaden.
    Mich stört vor allem, das man wagt, diesen Verfassung-Müll-Mann mit einer Dame wie Frau Haverbeck zu vergleichen.

    Wie, er verlässt seine „Komfortzone“?
    Muss er (endlich) in den (verdienten) Kerker wie die unschuldige Grande Dame?

    Nein, er darf sich mit gerade mal 55 Lenzen, wo der Normalbürger mindestens noch 10 Jahre malochen muss, zur Ruhe setzen und das mit folgender Komfort-Versorgung. Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand bedeutet für Maaßens Pension:
    Zunächst erhält er seine bisherigen Bezüge weiter. Als Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz entspricht das einem Grundgehalt von 11.241,02 Euro brutto monatlich nach Besoldungsgruppe B9.
    Danach bekommt Maaßen bis zu drei Jahre lang ein Ruhegehalt für in den einstweiligen Ruhestand versetzte Beamte. Die Höhe ist im Beamtenbesoldungsgesetz genau geregelt: Maaßen bekommt 71,75 Prozent seiner zuletzt erreichten Bezüge.
    Berechnungsgrundlage sind das Grundgehalt und weitere Bezüge wie zum Beispiel Stellenzulagen. Wenn man diese weiteren Bezüge wie die Familienzulage außer Acht lässt, um die Berechnung zu vereinfachen, erhielte Maaßen monatlich etwas mehr als 8000 Euro. Weil Maaßen wahrscheinlich noch weitere Zulagen zustehen, dürfte die tatsächliche Summe höher liegen.

    Von so einer „Komfortzone“ dürfte die ehrenwerte Frau Haverbeck nur träumen.

    Also bitte keine falsch angebrachten Krokodilstränen mehr über diesen System-Lumpen vergießen!

    1. @ Vaterland: …hast ja Recht. Frau Haverbeck und Herr Maaßen haben wenig gemein. Aber gleich ist: sie haben sich für ihre Meinung und ihre Vorstellung von Redlichkeit aus der Deckung gewagt.
      Die Stoßrichtungen sind unterschiedlich und das persönliche Risiko auch.
      Die Fallhöhe ist freilich auch eine ganz andere. Der Eine wird versorgt, die Andere eingebuchtet.

      Natürlich ist der Inlandsgeheimdienst immer der Bewahrer des Status Quo – ganz unabhängig vom System.
      Mit Blick auf die m.M.n. völlig unfähige Regierung in Berlin, die ich als antideutsch und in Teilen antideutsch-rassistisch sowie als Völkermörder ansehe, wird klar, daß die Rolle von Herrn Maaßen für die deutsche Nation keine gute gewesen sein KANN.
      Ob es hätte noch ganz anders laufen können? Sicher. Schlimmer geht immer.
      Ist das ein Qualitätsbefund? Nein.

  2. Die BRiD ist das Eldorado sämtlicher Geheimdienste der Welt. Hier tummelt sich alles: CIA, NSA, FBI, Mossad, MI5, KGB, Polen, Franzosen. ALLES wird ausspioniert. Zunächst geht es den. Feinden um Patentraub und die Fesselung des Michels nach Nürnberger „Gesetzen“ mindestens bis 2099. Dabei muß man zwei Aufgaben der Geheimdienste unterscheiden: Abwehr äußerer Feinde (legitim, vernünftig – BND, MAD)
    und innerer Feinde; also aller Deutscher, die sich als Souverän verstehen, Fragen an die strafbewehrt verordnete Geschichte stellen – oder gar nach Tatorten, Tatwaffen, Tätern, Leichen der heiligen St.-Holoreligion. Bekanntlich sind Auslandsgeheimdienste in einem besetzten Land Luftnummern – bestenfalls nützliche Idioten des Hegomon. Gefährlich sind die Inlandgeheimdienste, die die Aufgabe haben, eine Selbstbestimmung der Deutschen um jeden Preis zu verhindern. Der BRiD-Gründungsmythos sind die alliierten Kriegslügen, die mehr oder wenig geschickte Täuschung über die Begrifflichkeiten. Wo es keine Verfassung gibt, ist der Karlsruher Etikettenschwindel als auch des Inlandgeheimdienstes eine Unverschämtheit. Das ist dem Lügner Maaßen selbstverständlich bekannt. Wer erinnert sich noch an Otto John, einen dieser noblen Maaßen-Vorgänger? John verriet unser Raketen-Forschungszentrum Peenemünde an die perfiden Briten, die die Anlagen 1943 bombardierten. John stieg zum BRiD-„Verfassung“sschutz-Präsidenten auf, flog auf, desertierte in die DDR, wo er ebenfalls dem Inland-Geheimdienst präsidierte. Flog erneut auf, wurde an den BRD-Feind ausgeliefert, der ihm dann den Prozeß machte. Einmal Verräter – immer Verräter. Beispiel Reinhard Gehlen (Fremde Heere Ost), der Hunderttausende Stalingrad-Kämpfer auf dem Gewissen hat, sich sofort der OSS anbiederte (CIA-Vorläufer), BND-Chef wurde. (Quelle: Friedrich Georg, „Verrat“, 3 Bände).
    Maaß ist ein Systemling, ein Heuchler, ein Mensch ohne Charakter, wie ausnahmslos sämtliche Hinrichter, die aufrechte Deutsche im Namen der Juden verfolgen, deren Existenz zerstören. Hier begegnen wir psychologischen Verhängnissen. Wer ist bereit, für Schekel seine Landsleute ans Messer zu liefern? Das ist Voraussetzu.ng für die Wühlarbeit, für die Systemkarriere.
    Die Schlapphüte wissen, daß die Juden-Tyrannei nicht ewig währt.
    Ob er sein Fell retten wollte, sich für die neue Zeit ein warmes Nest sichern wollte, wenn er die jüdische Tyrannin der Lüge überführte, lesen wir vielleicht -irgendwann-
    in seinen Memoiren. Selbst der Massenmörder Churchill hatte in seinem letzten Moment noch ein Wahrheitserlebnis. Was Maaß uns oben weismachen will, klingt nach einer schön gestrickten Legende. Die zu fabrizieren, ist wesentlicher Aufgabenbereich dieser Volksfeinde. „Der Jude ist der Meister der Lüge“, sagt Artur Schopenhauer.

    Heil Deutschland! Günter

    1. @Günter: … Dein Text wurde nach hinten raus immer interessanter.
      Das mit dem John wußte ich noch nicht. Was für ein …. (nix Gutes jedenfalls).
      Hinsichtlich Gehlen weiß ich nur von diesem groben Weg, den Du auch skizziert hast. Ich will lese-technisch an den eigentlich nicht ran, weil solche Leute einfach von berufswegen „schmutzig“ sind, wozu man gemacht sein muß.
      Und ich weiß von einer Dame, um die er sich mal bemüht hat – erfolglos allerdings, wegen gewisser charakterliche Mängel, die diese Dame ausmachte. Das ist für mich nur um eine Ecke von der Information her – also kein Buch oder so, sondern direkt erzählt bekommen.
      Dass er eine miese Rolle gespielt haben könnte, deuchte mir schon so ein bißchen. Es kann einfach nicht anders sein.
      Diese Bücher werde ich mir besorgen. Das ist ja ein Hammer. Meinen Opa hätte er dann auch mit auf dem Gewissen – zum Teil jedenfalls.
      Danke schön für die Zeilen!

  3. Ja, so kann man das sehen. Es ist korrekt in Deinem Bezugssystem, Henry.
    Ich halte Dein Bezugssystem für gut. Es bildet die Sachlage bestmöglich ab. Aber …

    Die Verdrängung von Realitäten ermöglicht es Denjenigen, die ihren Frieden mit den unvermeidlichen Systemschweinereien gemacht haben, ein anderes künstliches Bezugssystem zu schaffen, in dem sie in Würde leben können – und bestens versorgt.
    Dass Andere den Preis dafür bezahlen, wird (geschickt) ausgeblendet.
    Die Summe der Schweinereien ermöglicht Carlos Schmids OMF-BRD und den scheibchenweisen Untergang des Staatsvolkes und seiner Nation. Es geht also nicht um Kleinigkeiten.
    Vor Gericht wäre der Tatbeitrag gering. Die ihrer Vollendung entgegentreibende Tat ist allerdings das Schlimmste, was je einem Volk von den eigenen Führern angetan wurde. Selbst infolge der Weltkriege ging Deutschland nicht unter. Selbst Mao, Stalin und Pol Pot ließen etwas von ihrem Land und Volk übrig.

    Die Sache erinnert mich irgendwie an die Probleme bei der 2-dimensionalen Darstellung des Globus auf entsprechenden Karten. Dabei werden der richtigen Abbildung verschiedener Aspekte unterschiedliche Prioritäten beigemessen. So sieht der Globus in 2D durchaus sehr unterschiedlich aus.
    Jede Darstellung bzw. Sicht ist aber auf ihre Weise richtig und berechtigt.
    So ist das in diesem Fall auch – und nicht nur in diesem, sondern im Leben von Millionen Menschen in DE.
    Auch das ist eine Realität.

    Herr Maaßen ist / war eine Schlüsselfigur des Regimes. Er ist von der Dienststellung her grob vergleichbar mit Mielke (Stasi) und Heydrich (RSHA, SD; wer war eigentlich Chef der Gestapo?).

    Henry, Du sprichst von Vergebung. Das ist oft nicht die schlechteste Idee. Die aber kann nur bekommen, wer keine mehr bzw. eine nur noch geringe Gefahr darstellt (für sich, für die Tugend, für die gute Sache – wie auch immer).
    Wichtig ist auch die sorgfältige Abwägung, ob dem wenig gut handelnden Menschen RECHTZEITIG klar wurde, woran er sich beteiligt.
    Hat Herr Maaßen erst im fortgeschrittenen Lebensalter und weit oben auf der Karriere-Leiter genug Übersicht resp. Vogelperspektive erlangt, um zu erfassen, woran er mitwirkt?
    Diese Frage würde ich klar mit JA beantworten wollen. Es geht den Allermeisten Mitbürgern ganz genauso. Sie sind selbst Indoktrinationsopfer. Mir wurde in der Schule derselbe Mist erzählt, der hinsichtlich einiger (wichtiger) Themenfelder weitgehend Unsinn ist. Mein Weg fing also nicht wesentlich anders an, als der von Herrn Maaßen.
    Dass ich heute hier schreibe, ist nur einer Reihe von Zufällen geschuldet. Einer davon hat mit Zeitpunkten zu tun – denselben, die mir bei der Beurteilung von Fällen wie dem von Herrn Maaßen wichtig erscheinen (Stichwort: „RECHTZEITIG“).

    Hat Herr Maaßen persönlich möglicherweise wirklich schwerwiegende Fehler begangen – im Rückblick? Sehr wahrscheinlich.
    Das habe ich auch. Es sind durchweg Kleinigkeiten, die ich im Nachgang geradezu unverzeihlich finde – weit jenseits von peinlich. Ich kann nicht damit umgehen. Deshalb wünsche ich mir nicht Nachsicht, sondern fast Hilfe.
    Ich denke, für redliche Menschen sind ihr strengster Richter sie selbst.

    Aber vor allem muß man nach vorn sehen.
    Ist Herr Maaßen ein Mensch, der als Funktions- und Meinungsträger wertvoll für unser Volk sein kann?
    Ich sage JA. Ob er es tut bzw. sein wird … das weiß momentan nicht mal er selbst mit letzter Gewißheit.
    Er wartet auf Fügungen und Angebote. Meuthen von der AfD hat ihm schon eines gemacht.

    Wetten würde ich da auf gar nichts. Möglicherweise hast Du mit der Annahme recht, daß Herr Maaßen am liebsten in seine Komfortzone zurückkehren würde – bekanntes Umfeld, halbwegs sicher, komfortabel.
    Aber seine Handlungen, die zur aktuellen Situation geführt haben, sagen etwas anderes. Er ist streitbar und er ist pflichtbewußt, selbst wenn ihn das seine Komfortzone kosten kann – der Maximaleinsatz schlechthin.
    Wie groß ist der Prozentsatz Derjenigen unter den Patrioten und „Aufgewachten“, die das ebenfalls von sich behaupten können?
    Die Zahl dürfte beschämend sein. Weniger als 1% vermutlich.

    An wen erinnert mich das? Mir fallen da Ursula Haverbeck und andere Vorkämpfer ein, die so redlich und mutig waren, sich aus der Komfortzone heraus in Gefahr zu begeben – unter Aufgabe von allem und ohne, daß sie jemand gezwungen hätte, außer ihrem Verständnis von Pflicht und Redlichkeit.
    Genau das hat Herr Maaßen ebenfalls an den Tag gelegt.

    Dafür achte ich ihn. Er hat meinen Respekt. Ich kann da nicht über …
    Wer ist jetzt der Schlechte(re)? Ich oder Herr Maaßen? Ich denke, ich.

    Nur die vernagelsten Linken bekämpfen sich gegenseitig auf der Suche nach dem Linkesten unter allen Linken. Wir sollten klüger, also weniger dogmatisch sein. Verlangen wir also von Herrn Maaßen nichts unsinniges und nichts, was wir selbst ganz überwiegend nicht gebacken bekommen haben.

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