Zum Jahrestag

Liebe Freunde!
In einigen Stunden wird es der 5. Hartung. Am diesem Datum 1919, also vor genau einem Jahrhundert, wurde in München eine gewisse „Deutsche Arbeiterpartei“ ins Leben gerufen. Was daraus wurde, ist allen wohlbekannt. Was demselben Ereignis aber vorausgegangen war, droht heute zusehends dem Vergessen und Verkennen zu verfallen. Angesichts dieser Lage beehre ich mich heute und hier damit, Euch eine Abhandlung über die einschlägige Vorgeschichte vorzulegen.
Als Quellen dafür haben mir hauptsächlich 1. Rudolf von Sebottendorff, Bevor H. kam, 2. Erich Kern, A. H. und seine Bewegung, 3. Georg Franz-Willing, Ursprung der H.-Bewegung und 4. Richard Tedor, H.s Revolution gedient. Ein besonderer Dank dabei gebührt unserem Robert, der die zeitgenössische Aufzeichnung der Nr. 1 überhaupt bei Roland Faksimilie (seinem Freund Wieland K.?) im Rahmen der „Quellen zur Zeitgeschichte“  wieder zutage gefördert hatte; sowie dem Thomas aus Hannover, der mir dieselbe Rarität bereits im November 2017 durch den Eurasischen Kontinent rüberbracht hat.
Hiermit sei die beigefügte Festschrift zur gefälligsten Kenntnisnahme und zweckmäßiger Weiterverbreitung freigegeben. Möge die behandelte Geschichte uns die damaligen Konstellationen wieder vergegenwärtigen, Vorbilder zeigen sowie vor allem Hoffnung, Mut und Kraft spenden, uns der Ahnen würdig zu be- und erweisen!
Mit feierlich-gedenkenden Grüßen:
Euer fliegender Sinoländer.

 

100 Jahre DAP-Gründung — Vorgeschichte der völkischen Bewegung

Am 05. 01. 2019 kehrt der Gründungstag der Deutschen Arbeiterpartei (DAP.) zum runden 100. Male wieder, aus der die Nationalsozialistische Bewegung hervorging. Wie damals nach dem Novemberniederbruch stecken wir auch heute in unerhörter Not. Anlaß genug, einen Rückblick auf die Anläufe zur dieser Verklärung zu werfen.

Dank Hermann 9 konnten die Germanen als solche durch die Welt wandern, u. z. kultursäend von Italien über Frankreich bis Spanien, von Rußland über England bis Amerika. Allein in der Heimat führte erst Karls Sieg über Widukind zum 1. Reich 800 mit dem römischen Narrativ, lateinischer Amtssprache und einem Wüstengott als Geburtsfehlern. Den Aberglauben stürzte Luther 1517, löste aber Kriege aus, deren Folgen das Deutschtum seit 1648 niederhielten. So bezwang das französische Volk 1805/06 in Napoleon deutsche Fürsten, wogegen Stein, Hardenberg, Gneisenau und Scharnhorst im Geiste von Courbiére, Nettelbeck, Schill, Hofer, Palm, Fichte, Arndt, Schenkendorf usw. Reformen durchführten, damit der bodenständige Nationalismus 1813 den universalen Liberalismus überwand. Zu einer vorläufigen Zusammenarbeit sahen sich beide freilich durch Metternichs feudal-dynastische Restauration genötigt, um nach 1832/48 doch noch getrennte Wege zu gehen. Letzterer artete ja durch die Industrialisierung ab 1834/35 (Zollverein / Eisenbahn) zum Kapitalismus aus, der nicht nur in US-Südstaaten bis 1865 die bisher tauglichen Baumwollpflücker erst zu den herumlungernden Negern entwurzelte, sondern auch von Manchester bis nach Wien Alt und Jung zu austauschbarem Arbeitsvieh machte. Ausgerechnet bei dieser Asozialität geisterte der Kommunismus durch, predigend, das ausgebeutete Proletariat schulde seinem Vaterlande keine Treue, eher sich selber eine Vereinigung mit den internationalen Genossen behufs einer Weltrevolution. Seitdem pflegen Kapitalismus und Kommunismus einen Scheinkampf miteinander zu führen, ohne daß ihre Medien je die Massen wissen ließe, daß alles schon auf dem Schachbrett von Jakob Schiff und Leo Trotzki ausgeklügelt worden war. Beiderlei dient zum selben Ziele, nämlich alles, was dem kommerziell-nomadischen Wesen ihrer gemeinsamen Spezies fremd ist, sprich sämtliche kriegerisch-bäuerlichen Völker, zu verderben und zu vernichten. Sobald das Hochfinanztum also bis zur Balfour-Erklärung 1917 den ganzen Westen vor seinen Karren spannte, kamen Lenin, Bela Kun usw. konsequent ans Werk, alles höhere Blut der Slawen und der Ungarn vergießen zu lassen, eben wie auch in China, Osteuropa, Korea, Vitnam, Südamerika, Mittelosten usf. …

Dieser Alleinherrschsucht stand dann nur noch ein Volk im Wege: die im Herzen der Erde beheimateten Deutschen, deren Werdegang einen eigenen Lauf nahm. Von Körner, Jahn, Lützow und Blücher inspiriert, rief A. F. J. Thibaut 1814 dazu auf, alle vaterländischen Juristen mögen ein deutsches „Code Civil“ zustande bringen, um den welschen Aggressoren Ausreden zur Annexion zu nehmen. Hingegen wies C. F. v. Savigny darauf hin, daß Recht kein künstliches Gesetz sei, sondern wie Sitten und Sprache nur vom Volksgeist herrühre. Während er damit aber das römische Recht meinte (daraus das BGB.1900), wandte sich der andere Zweig seiner Historischen Schule um K. F. Eichhorn den germanischen Quellen zu. Diese Eigenzugehörigkeit ist den Deutschen dank Tacitus erst 1486 wieder ins Bewußtsein gerückt, indem die Kirche durchs Mittelalter alle heidnischen Denkmäler bis auf Uuodans Merseburger Zauberspruch ausgetilgt hatte. Dafür trat das Gebrüder Grimm nordische Reisen an, woraus nicht nur eine vergleichende Linguistik entstand. Vielmehr fanden ihre Funde seit der Patriotenverfolgung 1815/19 immer intensiver künstlerische Aufarbeitung der Romantik von Caspar Friedrichs Bildern über Richard Wagners Musik bis zu Felix Dahns Büchern. Hinzu brachten noch A. Humboldt die Völkerkunde, Ch. Darwin die Evolutionstheorie und H. Schliemann die Feldarchäologie — mit Hakenkreuz vom Trojan des 13. Jh.s v. C. Durch diese Explosion der Erkenntnisse kam Emile Burnouf 1872 zur Einsicht, das Heilszeichen sei von einem Kämpfervolk auf Umzügen etwa von Himalaya bis Atlantik fortgetragen worden, u. z. den Ariern. Das Wort beschrieb im Sanskrit die in den Indischen Subkontinent einfallenden Nordmänner, und hieß selbst weiß, hell oder edel, was sich auf die Körpermerkmale der Eroberer bezog, d. h. der späteren Brahmanen. Erst bis dahin wurde endgültig klar, daß die Deutschen von keinem Christengott erschaffen, sondern wie sie durch Naturauslesen entwickelt sind. Doch wie Preußen ein Soldatenstaat mit Freimaurerei (Fr. d. Gr., 1738/40/54) war, hatte auch das 2. Reich zwar schon Selbst-, aber noch kaum Feindesbewußtsein. So ging Bismarck im Bund mit „National“-liberalen auf den Kulturkampf gegen Zentrum und Sozialdemokratie ein, ohne denselben Ursprung aller zu erkennen — dank einem Max Harden. Als „Katzi“, Ballin und Friedländer dann Wilhelm II. in Schach hielten, gelang Liebkneckt, Luxemburg und Scheidemann bis zum 9. 11. 1918 die Zersetzung in Zusammenarbeit mit feindlicher Finanzierung und Propaganda. Dieser „Sieg des Bürgers über den Soldaten“ lag also ideengeschichtlich am Mangel eines Ausgleichs zwischen individueller Freiheit und kollektiver Autorität, machtpolitisch aber an der deutschen Tüchtigkeit, jahrelang Kriegsanstrengungen ehest autark zu decken.

Dagegen regten sich Wehransätze von Österreich her, das infolge des Bruderkriegs 1866 noch weiter südöstlich neigte. Dem dortigen Kernstamm tat daher am ehesten not, inmitte eines Völkerbreis die deutsche Art zu behaupten. Das setzt(e) aber eine konsequente Bekämpfung von Nachfahren des biblischen Sem voraus, seien sie doch Drahtzieher der scheinbaren Kokurrenz der Nationalstaaten und daher ein Feind im Sinne Hegels, nämlich in ihrer Totalität zu negierende Sittendifferenz zum eigenen Volk. In diesem Doppelgeist lieferten Matthäus Much (1832 – 1909, Denkmalpfleger, Wien), Karl Penka (1847 – 1912, Anthrolopolie-Professor, Mähren), Ludwig Wilser (1850 – 1923, Arzt, Karlsruhe) usw. in der Debatte über die Herkunft aller Kulturen wissenschaftliche Argumente für den Norden wider die Zunftlehre zugunsten des Orients. Mystisch-populär schrieb Guido von List (1848 – 1919) ab 1888 verstärkt Werke über Ariosophie und Wuotanismus, Lanz von Liebenfels (1874 – 1954) gab die Ostara-Reihe heraus, Freiherr Wilhelm von Wittgenberg (? – 1920) wies in seiner Semi-Triologie den fremden Einschlag in Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft nach, und Philipp Stauff (1876 – 1923) trug Sorge für ihre Veröffentlichung. Realpolitisch führte Ritter Georg von Schönerer (1842 – 1921) seit 1879/91 die Deutschnationale bzw. Alldeutsche Bewegung, und Dr. Karl Lueger (1844 – 1910), seit 1893 Führer der Christsozialen, stemmte ab 1897 als Bürgermeister gegen Wiens Verelendung. Allein ihr gegensätzliches Verständnis vom Katholizismus („Los von Rom“ vs. Christen als Gegenbild zur ausbeuterischen Moderne) hinderte beide an einem vereinten Kampf gegen die Überfremdung. Namentlich gründete Hans Knirsch am 15. 11. 1903 mit Aussig und Burschkovsky in Sudeten schon eine Deutsche Arbeiterpartei (DAP.), die am 15. 08. 1904 in Trautenau erstmals tagte. Sie betätigte sich von der Steiermark bis in die Alpenländer, und erhielt bis 1911 gar drei Mandanten im Wiener Reichstag. Am 05. 05. 1918 erfolgte die Umbenennung in „DNSAP“, wobei Rudolf Jung Der nationale Sozialismus als Standardwerk anfertigte. Nach dem Umbruch gerieten sie ins Illegale und mußten auf die Brüdergruppen im deutschen Mutterlande schauen.

Da verlegte Theodor Fritsch (1852 – 1933) ab 1902 in Leipzig eine Monatszeitschrift, deren Lesergemeinde sich danach Hammerbund nannte. Daraus ging der Schutz- und Trutzbund hervor, um Eindringlingen besonders geschäftlich entgegenzutreten. 1912 schloß er sich mit parallelen Verbänden reichsweit zum Germanenorden zusammen, dessen Pflingstentagung1914 in Thale Richtlinien ausarbeitete über Blutreinhaltung, Rassenbewußtsein, Pangermanismus und Judenabwehr. Beim Kriegsausbruch löste sich der Geheimbund auf. Doch als das Heer an der Front kämpfte, roch die Heimat schon Lunte: W. Rathenaus Wirtschaftsdiktatur, Heranströmung polnischer Juden, Unterwanderung aller Kriegsvereine, Spekulationen, Preußenhetze in Bayern und umgekehrt… Das aufziehende Unheil veranlaßte Rudolf von Sebottendorff zu einer Wiederbelebung durch die Weihnachtstagung 1917 in München. Mit Werbeblatt für Anwärter, Runen für den Freundschaftsgrad und Ordensnachrichten für Geweihte sollte die Loge auf eine Rückkehr des verwirrten Ariers zum Halgadom hinwirken. Da der Meister unter damaligen Umständen nur gedruckte Worte für zweckmäßiges Kampfmittel hielt, wurde die Münchener Beobachter am 31. 07. 1918 erworben von der Witwe des Franz Eher, einem Klienten des Mitglieds Dr. Georg Gaubatz. Die Schriftleitung dieses „Sportblattes“ befand sich nun im Hotel Vier Jahreszeiten in der Marstallstraße, die Raumweihe fand am 17. 08. statt. Als Deckname fiel die Wahl auf die Thule-Gesellschaft (u. a. Kampf um Rom, die letzten Goten) und als Sinnbild das Sonnenrad. Bis zum 01. 11. zählte man in ganz Bayern 1.500 „Geschwister“, in München rund 250. Als die letzten Nummern der Zeitung vom 07. / 08. noch über Deutschlands Not und Um den Kaiser aufklärten, ergriff Kurt Eisner schon die Macht. Bis alle Würfel am 09. fielen, hielt v. Sebottendorff eine Rede als Aufforderung zum Kampf. Als Nr. 1 von Dietrich Eckarts Auf gut Deutsch am 07. 12. erschien, bewegte Gottfried Feders Vortrag zur Brechung der Zinsknechtschaft die Thule dazu, auch die Arbeiter zu gewinnen. Dafür entwarf v. Sebottendorff zum Julfest den Aufruf an das Deutsche Volk, der im Mai als Vorlage der Deutsch-Sozialistischen Partei (DSP.) um Hans Georg Grassinger in Thierschstraße 15 diente. Doch ein Mitarbeiter ebenda kam schneller ans Ziel: Karl Harrer leitete den Schlosser Anton Drexler samt 26 Kollegen der Eisenbahn dazu an, am 05. 01. 1919 im Fürstenfelder Hof die Deutsche Arbeiterpartei (DAP.) ins Leben zu rufen!

Sie wäre in Anonymität untergegangen wie alle Vereine gleicher Art, die sich gegens derzeitige Chaos berufen fühlten — mehr suchend als wissend, ja noch vor Versailles-St. Germains Bekanntgabe; griff doch auch die Oberorganisation Thule auf Methoden der Freimaurerei zurück, ohne darin eingeübt zu sein. Zur Rettung waren aber Mittel nötig, die der deutschen Art entsprächen: offene Versammlung, überzeugende Rede und Entschluß- wie Tatkraft der Frontsoldaten! Nur eine beispiellose Persönlichkeit kann dieses Germanentum in sich vereinigen und die DAP. ausgestalten zum Nothung im heilsgeschichtlichen Endkampf. Wie kam es dazu? Darüber bis zum 24. 02. 2020!

 

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

6 Gedanken zu „Zum Jahrestag“

  1. Du leistest großartige Arbeit ! Jedoch bezweifle ich ob dich die heutige Generation verstehen kann beziehungsweise verstehen will. Die Masse der heutigen Mischdeutschen ist so vergiftet und im Trancezustand das sie dich leider nicht begreifen ! Dankeschön mit freundlichen Grüßen Klaus.

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