Leserbrief von Ursula Haverbeck

Leserbrief zu:

Angstmacherei reicht nicht als Antwort von Ulrich Windolph. Westfalenblatt Nr. 98 27/28.04.2019

Nur noch wenig Tage bis zur Europawahl und auch Ulrich Windolph stellt fest:

„Die Angst vor einem kräftigen Rechtsruck geht um“.

Wurde schon jemals in den letzten 20 Jahren vor einem kräftigen Linksruck gewarnt, den wir doch tatsächlich bekommen haben?

In beiden Fällen handelt es sich um eine subjektive Aussage, die zumeist mehr über den politischen Standort dessen, der sie macht, aussagt, als über die so gekennzeichnete Persönlichkeit.

Viele Ihrer Leser gehen davon aus, daß sie das eine so schreiben dürfen und das andere verschweigen müssen.

Daß das tatsächlich so sein könnte, ergibt sich für den aufmerksamen Leser aus dem Widerspruch zwischen nachdenkenswerten, selbstkritischen Hinweisen und dem Totschlagargument von der Nazi-Diktatur. Auch das ist eine subjektive Sichtweise, die uns als „Die Wahrheit“ verkauft werden soll. Nun schon seit 7 Jahrzehnten, zunächst von den Siegern im Weltkrieg II und heute von Politikern, Lehrern und Historikern gleichermaßen. Was anderes zu sagen, ist nämlich strafbar.

Wenn schon von der bösen Nazidiktatur von Nachgeborenen gesprochen und geschrieben wird – bei jeder Gelegenheit – dann hätte ein unabhängiger Journalist heute hinzufügen müssen:

Die neue NS-Regierung hatte gerade erst die Regierung übertragen bekommen, da wurde ihr am 24. März 1933 bereits vom Weltjudenrat der Krieg erklärt, groß aufgemacht in der engl. Zeitung Daily Express. Wie verhält sich da ein verantwortlicher Staatsmann, der selber als Soldat im Weltkrieg I die Schrecken eines Krieges ertragen hatte und verantwortlich für sein Volks ist, das er liebt?

Nur wenige Wochen später war es dann schon ein Heiliger Krieg, den zu finanzieren oder in ihm mitzukämpfen alle Weltbürger aufgerufen wurden.1

Die Deutschen jüdischen Glaubens reagierten empört.

Es gibt immer noch:

Meine Wahrheit, deine Wahrheit und die Wahrheit für sich.

Die Juden lernen aus dem Talmud, daß sie gojim, also Nichtjuden, belügen dürfen, doch nur so lange ihre Glaubensbrüder dadurch keinen Schaden erleiden.

Die Christen sind der Wahrheit verpflichtet und der Philosoph Kant fordert sogar: immer!

Es handelt sich in beiden Fällen um Gebote Gottes. Sie sind unvereinbar in einem Staat und so sagen jüdische Denker sehr ehrlich, alle anderen Religionen müssen verschwinden, ebenso wie die Nationalstaaten.

Liebe Wahlbürger, das ist das Europa der Zukunft im Denken der Globalisierer.

Wollen wir das?

Ursula Haverbeck

1 In der New York Times von 17.08. des gleichen Jahres zu lesen. Der Aufruf war verfasst von dem Rechtsanwalt Samuel Untermeyer.

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

2 Gedanken zu „Leserbrief von Ursula Haverbeck“

  1. Es ist ein Irrtum, das die Christen immer der Wahrheit verpflichtet sind. Zum Einen ist das Christentum ja auch nur eine andere Variante der jüdischen Religion. Zum Anderen ist die Christliche Religion doch selbst auf eindeutigen Lügen aufgebaut. Das ist doch so offensichtlich, das es verwunderlich ist, das es kaum einer erkennt. Es heißt doch beim Evangelium Johannes und das ist ja nun die Lehre der Kirche, das Gott (der der Hebräer) die Welt so sehr liebte, das er seinen eingeborenen Sohn schickte u.s.w. . Wer die Hebräische Bibel, also das sog. Alte Testament liest, wird keine Stelle finden, wo zu lesen ist, das der sog. Jahwe die Welt liebte, immer nur sein Volk Israel. Auch einen Sohn hatte er nicht, es wird extra betont, das der Gott Israel nur Einer, also 1 Gott ist. Bei den Stellen wo Gottessöhne erwähnt werden, sind Engel gemeint, zu denen beim Buch Hiob auch der Satan gehören soll. Auch der sogenannte Paulus erwähnt in einem seiner Briefe, als man ihm den Vowurf machte die Unwahrheit gesagt zu haben, das wenn es zur Ehre Gottes geschieht, durchaus zulässig ist.

    Die Siegergeschichtsschreibung ist eine Erweiterung der jüdischen Religion und genau wie beim Christentum wird jede abweichende Meinung bekämpft. Siehe dazu auch den Artikel von Tomasz Gabis:
    https://vk.com/doc453736138_495976422?hash=9fe8153e20761d580a&dl=e875b952d57f229851

  2. Frau Haverbeck beschreibt hier die allseits berichtete geschichtliche Realität – von seriösen Quellen jedenfalls.
    Immerhin wird das hier Aufgeführte auch von den unseriösen nicht bestritten – nicht mal in DE.
    Das ist schon mal was. Ist es ein Anfang? Ich denke nicht.
    Zwar gab und gibt es auch reichlich (oft prominente) Juden, die vor den Folgen der Siegergeschichtsschreibung warnen – gerade für die Juden – aber es gibt einen mächtigen Stamm im Stamm, der aus sehr praktischen Motiven an der Story festhalten will, solange es eben geht …und nach uns die Sinnflut.
    Sehr schade für die Menschheit. Wieder werden für niedere Motive unglaublich viele Menschen auf das Schlachtfeld geführt werden und mit ihrem Leben bezahlen müssen. Leider immer die Falschen…
    Leute, die sich kennen, aber nicht aufeinander schießen, hetzen Andere aufeinander, die sich nicht kennen, aber aufeinander schießen müssen.
    So kurzsichtiges, geradezu dümmliches, verantwortungsloses, egoistisches, egozentrisches Treiben muß aufhören, wenn es ein Miteinander geben können soll. Sonst bleibt nur das Gegeneinander! Man überlege sich das, bevor man wieder „Antisemitismus“ schreit.

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