Das Wesen des Systems – Carlos Dufour

Im Jahr 2017 erschien die Schrift von Carlos Dufour. Der Inhalt sollte die „Nationalen“ zum Denken anregen. Viele „Taktiken“ der Kriegsführung werden von „uns“ noch nicht durchschaut bzw. erkannt – aus Unwissenheit oder aus Ignoranz.
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Nicht wenige reden lautstark von „Alternativen zum System“. Unter diesen selbsternannten Weltveränderern sind etliche Möchtegernreformatoren, die nur auf Teilkomponenten des Systems abzielen, während wesentliche Segmente ihrer Ansicht nach fortbestehen sollen. Dagegen seziert der Autor das Wesen des Systems: Ähnlich einer Radiographie markiert er sechs seiner Leitmerkmale und unterwirft sie einer gründlichen Analyse. Anhand dieses Rastеrs läßt sich schnell und zweifelsfrei klären, inwieweit die behauptete Alternative als Gedankengut oder Parteiprogramm kundgetan – einer politisch-weltanschaulichen Prüfung standhält, d.h., ob es sich um einen grundlegenden Gegenentwurf zum herrschenden System handelt oder bloß um eine getarnte Reform, die letztendlich systemerhaltend weiteragiert.

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CARLOS DUFOUR

DAS WESEN
DES SYSTEMS

POLITISCHE RADIOGRAPHIE

VERLAG AHNENRAD DER MODERNE
THULE BIBLIOTHEK
20l7

DIE SYSTEMFRAGE

Jede Veränderung setzt etwas Bleibendes als ihren Träger voraus. Regierungen kommen und gehen, was aber bleibt, nennt man das System. Was ist es eigentlich, und woraus besteht es?

Ein System ist eine Herrschaft ohne sichtbare Herren, ein ausgeklügelter, relativ anonymer Mechanismus, in dem jedes Rad zur Funktion des Ganzen beiträgt. Dabei ergeben sich Stabilität und Wagnis zugleich: kleine politische Veränderungen, Wahlen und Regierungswechsel sind voraussagbar, Revolutionen kaum.

Manche Komponenten des Systems sind Institutionen und sonstige Regelwerke – sie bestehen eine Weile unabhängig von Meinungen und Einstellungen, sie stellen die feste Infrastruktur dar. Andere Komponenten sind ideologischer Oberbau, sie werden durch ein Geflecht von Aussagen und Überzeugungen gebildet, die unmittelbar innere Zustimmung verlangen. Infrastruktur und Oberbau arbeiten verschieden: Die Marktwirtschaft wirkt auf ein Subjekt, gleichgültig, ob es eine kritische Einstellung zu ihr hat oder nicht; das Christentum aber funktioniert nicht so gut, wenn das Subjekt nicht daran glaubt.

Im System greifen institutionelle und ideologische Bestandteile ineinander. Sie bedingen und ergänzen sich, sie verbinden sich durch eine „Wahrscheinlichkeitskette“: Ist eine Komponente gegeben, um so wahrscheinlicher wird es, dass auch eine andere Komponente erscheint. Außenstehenden mögen die Komponenten wie Mißbildungen erscheinen, doch Gewöhnung und Überredung verschaffen ihnen den Anstrich von Selbstverständlichkeiten.

Im System paßt alles zusammen. Seine offensichtliche Kohärenz birgt für Solidität und Zählebigkeit. Diese Eigenschaft kann trotzdem eine Schwäche bedeuten, denn die Wahrscheinlichkeitskette verläuft in beide Richtungen: ein Vertrauensschwund an der öffentlichen Berichterstattung oder der Wirtschaftsform erodiert die politischen Strukturen der Demokratie. Wie bei der Zustimmung schlägt die Ablehnung der einen Komponente leicht in die Ablehnung einer anderen um. In einem sterbenden System fällt am Ende alles zusammen.

  • MARKTWIRTSCHAFT

  • REPRÄSENTATIVE DEMOKRATIE

  • MEDIALE GESELLSCHAFT

  • DAS CHRISTENTUM

  • MENSCHENRECHTE

  • NORMATIVE DEUTUNG DER ZEITGESCHICHTE

Sittliche Erziehung durch Erzählungen, Beispiele und Erinnerungen ist an sich etwas Normales. Aber diese Möglichkeit erdrückt, wenn das öffentliche Leben wie ein liturgisches Jahr verläuft. Da wird Geschichte zur Abwertung der Gegenwart.

Soll man die Realität nicht doch anerkennen? Anerkennung der Realität, wie sie ist, ist immer ein Gebot der Wahrhaftigkeit, aber die Übung schlägt in Sophistik um, wenn diese Anerkennung nicht bloß faktisch, sondern auf einmal auch normativ gemeint wird.

Die ideologische Funktion der moralischen Deutung der Zeitgeschichte steht jedem offen, z.B., wie einmal Ernst Jünger bemerkte, hat der Erste Weltkrieg die dynastischen Staaten in Europa abgeschafft, der Zweite Weltkrieg die Nationalstaaten. Und? Damit ist noch nicht ausgemacht, daß man das Ergebnis billigen muß. Hier mischt sich eine Hegelsche Vorstellung mit hinein, daß die Geschichte das Absolute in der Zeit offenbare.

Wäre es nicht so verhängnisvoll, könnte man der Sache eine humoristische Seite abgewinnen. Es geschah ein Unikum in der Menschengeschichte, etwas, was weder Athen noch Sparta, weder Rom noch Karthago zu träumen wagten: Ein Volk sei im Krieg nicht vom Feind militärisch besiegt worden, sondern vom Freund! Versteht man dies richtig? Wie ein Theologe einmal feierlich sagte, es gab keine Niederlage, sondern eine Befreiung. Damit verläßt man die Geschichte zugunsten der Theologie, samt ihren Dogmen und Inquisitionen.

Es gelten in Europa alle Menschenrechte, darunter Meinungs- und Pressefreiheit – allerdings ist es ziemlich unklug, sich bei hochsensitiven Themen darauf zu verlassen. Es galt zwar im Strafrecht der Grundsatz „nulla poena sine lege“, aber der kluge Mensch differenziert, sonst könnte der Nürnberger Prozess nicht rechtmäßig genannt werden:

Hat Deutschland den Krieg verloren? Ja, daran ist nicht zu rütteln. War Deutschland böse und schuldig am Krieg? Ja, kein „vernünftiger“ Mensch wird das in Frage stellen wollen.

Allerdings, bei unmißverständlicher Annahme dieser „Tatsachen“ mögen Gelehrte über die richtige Sequenz diskutieren: Hat Deutschland im Grunde verloren, weil es böse und schuldig war? Oder ist Deutschland im Grunde böse und schuldig, weil es den Krieg verloren hat?

Der große Hegel hat mehrmals die Gleichung zwischen rational und real erstellt mit der Wendung, „was real ist, ist rational, und was rational ist, ist real“. Jedoch diskutierten manche seiner Schüler, welches Glied der Gleichung den Grund angibt. Ist das Reale so, weil es rational ist, oder umgekehrt?

Wie auch immer: Niemand sollte glauben, daß eine Korrektur des Geschichtsbildes dringend sei. Die Reihenfolge der persönlichen Überzeugungen hat keine Auswirkung auf das System selbst. Es mag sein, daß eine Person sich durch Prüfung des gängigen Geschichtsbildes zu weiterer Kritik ermutigt fühlt und daher urteilt, daß die historische Frage zentral sei. Jedoch bleibt dies subjektiv und die Person verwechselt Grund und Folge. Die Zeitgeschichte ist die letzte Komponente, die man revidieren wird. Eher wird ein Kannibale zum Vegetarismus bekehrt, als im System die Zeitgeschichte angetastet. Wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht auch die Geschichte.

FAZIT

Die Nationalen denken manchmal richtig, aber eigentlich denken sie nicht oft. So verkennen sie ihren Hauptbegriff, die Nation, und schreiten unter falscher Flagge herum. Nationen sind ein Коmpromiß zwischen Kontingenz und Notwendigkeit.

Ausführlicher formuliert, sie sind ein glücklicher oder unglücklicher Kompromiß zwischen der Notwendigkeit der biologischen Natur und der bizarren Kontingenz der menschlichen Geschichte. Ein Vaterland als Land der Vorfahren setzt einen gemeinsamen Ursprung voraus, wo Sprache, Volk und Rasse einmal zusammenfielen.

Manche Zonen des Systems werden brüchig und widersprüchlich. Vielleicht wird nun für eine Weile öfter von Patriotismus gesprochen, ohne allerdings zu begreifen, welche Kernfrage angesprochen wird oder welche Richtung einzuschlagen ist. Es gehört zum Überschreiten eines Rubikons, daß man die Bedeutung der Tat erst später erfaßt.

Eine glaubwürdige Alternative zum System, die zugleich systemerhaltend agiert, steht sich selbst im Wege. Gemäß der eingangs besprochenen Wahrscheinlichkeitskette agiert systemerhaltend, wer sich dieser oder jener Systemkomponente verpflichtet.

Man kann von politischen Gruppierungen, die mehr oder weniger zufällig entstanden sind, nicht erwarten, daß sie die Grundfrage in alldem nachvollziehen. Warum sollten sie? Sie haben ein begrenztes, konkretes Ziel; sie wollen nicht Überzeugungen ändern, sondern die bereits vorhandenen ausnützen; sie müssen Rücksicht auf Komponenten des Systems nehmen, um in ihm weiter zu wirken. Der Skeptiker rechnet damit, daß jeder Versuch, nur Teile des Problems zu berücksichtigen, so enden kann wie jener Kampf mit der Hydra, wo man Köpfe umsonst abschneidet, da immer neue nachwachsen.

Es ist an der Zeit, wenigstens das System zu benennen und außerhalb seines Hoheitsbereiches zu denken. Zu viele wollen schon mit einem Kompromiß anfangen, bevor sie entscheiden, wohin man gehen will. Mindestens im Denken soll keiner sich unbewußte Zugeständnisse an das System auferlegen. Inwieweit sich jemand noch auf alten Pfaden bewegt und systemerhaltend wirkt, liest man an den Komponenten ab, die er beibehalten möchte.

Wenn man zum Schluß Optimismus und Pessimismus abwägen soll, treffen diese Überlegungen auf beides zu:

Pessimismus bezüglich Reformen, Optimismus bezüglich Umwälzungen.

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Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

17 Gedanken zu „Das Wesen des Systems – Carlos Dufour“

  1. Der Staat sind wir alle. Die Regierung ist Diener des Staates und es sind wenige. Anstatt der Parteien brauchen wir nur einen Botschafter für den Diener.

    Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

    Wir alle sollten mit unserem tun der Botschafter sein und einen gesonderten Botschafter für Direktabstimmungen falls notwendig senden können.

    1. Zitat: “ Dabei ergeben sich Stabilität und Wagnis zugleich: kleine politische Veränderungen, Wahlen und Regierungswechsel sind voraussagbar, Revolutionen kaum. “

      Jede Demo, oder Revolution muss organisiert werden und braucht Mittel, und derjenige der die Mittel zur Verfügung stellt, dem nutzt die Demo, oder Revolution.

      Nach jeder Landtagswahl oder Bundestagswahl gewinnt immer die Partei der Konzern-Lobbyisten.

  2. Ich danke „Veras Sequenzica“ für seinen Kommentar und Henry für seine vortrefflichen klärenden Worte dazu! Was also JEDER tun kann und sollte, der sich seiner RASSE und der Bedrohung aller Völker der Erde bewußt ist: Aufklärung durch die reine Wahrheit – jeder Nadelstich ritzt die Hauptschlagader des jüdischen Ungeheuers bis es endlich verblutet ist!

    Kameraden, fasst Euch endlich an Euer germanisches Herz und nutzt dieses gute Material:

    1. Aufklärungszettel (A5) herstellen und so strark wie möglich verbreiten – auch auf Demos:

    —> Vorderseite: https://archive.org/download/Hooton-Plan/Hooton-Plan.pdf
    —> Rückseite: https://archive.org/download/FragenZurHistorischenWahrheit/Fragen-zur-historischen-Wahrheit.pdf

    2. Dieses Visitenkärtchen doppelseitig ausdrucken und jedem Aufwachenden überreichen:

    —> https://archive.org/download/Enzyklopaedie-der-Wahrheit/Enzyklop%C3%A4die-der-Wahrheit.pdf

    Bleibt tapfer da draußen an der Front, die Wahrheit wird siegen und unser Reich erblühen!

  3. Aus dem Text kann man wirklich nur lernen.

    Steht dort ja folgendes unglaublich wichtige:

    „Niemand sollte glauben, daß eine Korrektur des Geschichtsbildes dringend sei. Die Reihenfolge der persönlichen Überzeugungen hat keine Auswirkung auf das System selbst. Es mag sein, daß eine Person sich durch Prüfung des gängigen Geschichtsbildes zu weiterer Kritik ermutigt fühlt und daher urteilt, daß die historische Frage zentral sei. Jedoch bleibt dies subjektiv und die Person verwechselt Grund und Folge. Die Zeitgeschichte ist die letzte Komponente, die man revidieren wird. Eher wird ein Kannibale zum Vegetarismus bekehrt, als im System die Zeitgeschichte angetastet.“

    Also Fazit: ob die Geschichte, wie sie von einer Mehrheit verstanden wird, auf Lüge basiert oder nicht… dass ist nicht so wichtig, nicht so dringend und nicht so relevant.

    Bitte denken Sie sehr genau darüber nach. (Hiermit wird nämlich ein hoher Prozentsatz der Beiträge dieses Blogs sehr kritisch hinterfragt. Fazit: Zu ändern, ist nicht die Zeitgeschichte – das bringt rein gar nichts. Zu ändern ist die Gegenwart, und die kann man nicht ändern in dem man mit einem RIESIGEN Hammer kommt, und was-man-selber-für-geschichtliche-Verfehlungen-hält einzuhämmern versucht.)

    1. Danke für diesen interessanten Hinweis. Er gibt mir die Möglichkeit den Blickwinkel genauer zu definieren.
      Das „System“ läßt sich nämlich nicht ändern sondern nur bekämpfen, um es letztendlich (mit all den Symptomen die der Verfasser des Buches benennt) zu beseitigen.
      Um das „System“ am Leben zu erhalten sind Menschen nötig die an das Fundament dieses Systems glauben. Denn nur deshalb machen so viele anständige Menschen bei diesem Wahn mit.

      Gerade weil die Zeitgeschichte die letzte Komponente sein wird die „man“ revidieren wird, ist es für den Tag „X“ unabdingbar, daß es dann viele Menschen gibt die sich über den fehlenden Wahrheitsgehalt in den jetzt geltenden Grundlagen im Klaren sind.

      Wenn sich die Völker nicht über die sie gemeinsam bedrohende Gefahr bewußt sind, wird der Feind sie immer weiter gegeneinander ausspielen, aufhetzen und in gegenseitige Ausrottungskriege treiben können.
      Wie gut der Feind es beherrscht, zeigt sich am Zustand der Deutschen die nicht mal mehr Deutsche sein wollen, weil sie der Feindpropaganda erlegen sind. Wenn Deutsche wieder zu sich selbst finden ist schon viel erreicht. Zu sich selbst können sie nur finden wenn sie sich mit ihrer Geschichte auseinander setzen.

      „Einhämmern“ ist wohl das, was die Feindpropaganda am laufenden Band unternimmt. Ihr nichts entgegenzustellen wäre töricht.

      GruSS H H

      1. Die Menschen sind mehrheitlich so beschaffen, dass sie nicht aus Einsicht in die Lügenhaftigkeit oder moralische Verderbtheit eines Systems sich zum Widerstand gegen es aufraffen, sondern erst wenn sie in ihrer materiellen Existenz von ihm bedroht werden.

      2. Henry, Sie schreiben: „Das „System“ läßt sich nämlich nicht ändern sondern nur bekämpfen, um es letztendlich (mit all den Symptomen die der Verfasser des Buches benennt) zu beseitigen.“

        Bekämpfen?
        Nicht unbedingt. Das System bekämpfen schadet nur einem selber, weil man dann mehr oder weniger Einzelkämpfer ist.
        Um das System zu besiegen, muss man die Mehrheit der Menschen dazu bringen, mit dem System massiv unzufrieden zu sein und eine Änderung zu wollen.
        (Meist geht dies nur mit Not einher: Geld-Not, oder Unzufriedenheits-Not, Verdrängungs-Angst-Not usw.)

        Fazit: Uns gehts noch zu gut.
        Solange man sich mit Essen vollstopfen kann, einen kleinen Rausch antrinken kann, und den Abend mit seichtester Unterhaltung vorm Fernseher dahinvegetiert, … solange wird sich NICHTS ändern.

        Ja tut mir leid. Aber ist so.

      3. Schade, ich hatte auf tiefgründigere Argumente gehofft.
        Nun denn. Warten die Einen bis alles schlimmer wird und entschuldigen ihre Passivität mit der Nutzlosigkeit der Aktivität. Ausreden gibt es – zum Glück – ja genug.

      4. Ich bin bei der Sache mit Carols Dufour.

        Man sollte doch nicht auf Geschichtsthemen herumhampeln, wenn wir viel größere Probleme haben.
        Die politische Landschaft und die Sicht der Menschen ist doch noch gar nicht bereit um ihnen irgendwelche „Wahrheiten“ beibringen zu wollen.

        Es ist so, als ob man Menschen in einem untergehenden Schiff lediglich noch per Handy die Nachricht schickt „es sein eine Lüge, dass ein Materialfehler ein Leck verursacht habe; die Wahrheit ist, dass jemand mutwillig ein Loch gemacht hat“; … anstatt ein Rettungsschiff hinzuschicken.

        Reflektieren Sie mal darüber. Lesen Sie den Paragraphen bitte mehrere Male durch.

        (Ich wünsche es Ihnen nicht, aber wahrscheinlich werden Sie im Gefängnis auch noch viel Zeit haben, darüber zu reflektieren)

      5. Lieber Paul H.,

        schon sehr lange beobachte ich in den Kreisen der „Erwachten“ die Tendenz die aus Ihrem Kommentar hervor geht – Defätismus.

        Warum taugt Ihr Vergleich nicht für eine logische Betrachtung der Geschichte? Weil die Zeitachse nicht stimmt.

        Wenn ein Schiff am sinken ist stehen vielleicht noch wenige Stunden, im extremen Fall nur wenige Minuten zur Verfügung. In einem solchen Fall hätten Sie vollkommen Recht mit Ihrer These.

        Wir haben es aber mit der Weltgeschichte zu tun. Diese mißt Zeit in anderen Größenordnungen. Minuten, Stunden, Tage oder sogar Jahre, können bedeutungslos sein. Sie können aber auch, wenn die Zeit für Veränderungen reif ist, die entscheidenden sein.

        Unser Volk wurde in den vergangenen Jahrzehnten schön sanft weich gekocht. Der Verfall wurde von intelligenten Menschen vorhergesagt, aber nicht geglaubt. Heute betrachten „wir“ die Symptome des Verfalls und wundern uns – möchten es nicht glauben. Und doch sind sowohl die Symptome wie auch der Verfall deutlich. Was tun?

        Nun mag es Menschen wie Sie geben. Menschen die vielleicht guten Willens sind. Nur was tun Sie gegen den Verfall? Die Symptome als die Hauptfront zu bezeichnen. Herr Dufour traut sich noch nicht den Feind zu benennen. Er weist aber sehr gut darauf hin, daß „wir“ den Fehler im System erkennen müssen – mithin das System als den Fehler. Seine Schriften erachte ich für sehr wichtig. Deshalb habe ich dieser einen Schrift hier Raum gegeben. Das bedeutet aber nicht, daß sie auch den Schlüssel für unsere Befreiung in sich tragen. Denn leider bietet Herr Dufour – wie so viele andere „intelligente“ Schreiber – keine Lösung für unsere Lage an. Er zeigt nur auf was nicht zur Lösung führt. Ich muß hier sehr an die Schriften von Ludendorff denken. Auch er war – ab einem gewissen Zeitpunkt – nur g e g e n etwas, ohne eine Lösung präsentieren zu können.

        Wenn ich Ihren Vergleich im Ansatz heran ziehen wollte, würde ich die Situation vielleicht folgendermaßen schildern:

        Ein Schiff – voll beladen mit den letzten Überlebenden des deutschen Volkes – ist auf der Suche nach einem sicheren Hafen. Vermutet wird dieser in der Ferne – noch ist seine Existenz wissenschaftlich nicht bestätigt. Nun erhalten einige Passagiere Hinweise darauf, daß der Kapitän (vielleicht auch Teile der Besatzung) keine Deutschen sind und vorhaben, das Schiff auf einen Eisberg (oder ein Riff) laufen zu lassen. Bis zur Kollision vergehen vielleicht noch Wochen – oder auch nur Tage. Und jetzt stellt sich den Wissenden die Frage: „was tun?“
        „Schweigen?“
        „sich betrinken und hoffen?“
        „dem Schiffsfunk glauben wenn er verkündet: alles wird gut?
        …..
        oder versuchen sein Volk zu retten.

        Vielleicht ist dieser Versuch wirkungslos. Vielleicht schaffen es die Wissenden aber auch.
        Und selbst wenn sie es nicht schaffen, überleben vielleicht einige die Kollision.
        Und alles weitere ist dann wieder „Geschichte“.

        Wenn Sie auf Rettungsboote warten wollen, lieber Herr H., möchte ich Ihnen dabei nicht im Wege stehen. Weltgeschichte wurde aber noch nie von „Wartenden“ gemacht – auch wenn der jüdische Geist uns dieses lehren möchte.

        Denken Sie in Ruhe darüber nach.

        GruSS H H

      6. Lieber HH,

        Ihr Vergleich ist falsch. Sie schreiben. „Ein Schiff – voll beladen mit den letzten Überlebenden des deutschen Volkes – ist auf der Suche nach einem sicheren Hafen. Vermutet wird dieser in der Ferne – noch ist seine Existenz wissenschaftlich nicht bestätigt. Nun erhalten einige Passagiere Hinweise darauf, daß der Kapitän (vielleicht auch Teile der Besatzung) keine Deutschen sind und vorhaben, das Schiff auf einen Eisberg (oder ein Riff) laufen zu lassen.“

        Eher müsste es heißen: dass Schiff ist schon geankert und es wird nur noch wild gefeiert. Man sieht zwar schon noch viele Deutsche (gemeint sind autochtone bio-deutsche), aber die verhalten sich überhaupt nicht mehr Deutsch. Die hassen sich alle gegenseitig. Der eine hasst, weil der andere Links wählt. Der andere hasst, weil er mit Deutschen Geizhälsen konkurriert in der Arbeitswelt und es keinen Zusammenhalt mehr gibt. Der andere hasst, weil er keine Deutsche Frau finden konnte, und nun mit einer Ausländischen Frau zufrieden verheiratet ist; aber von anderen Deutschen dafür gehasst wird. usw.
        Und der Kapitän ist nicht ein „Fremder“. Nein. Das ist genau einer von diesen Deutschen die gar nicht mehr Deutsch sind.

        Was tun?

        Das mit dem Rettungsboot war nicht als untätiges Warten gemeint. Nein. Gemeint ist aktiv zu werden, und zwar nicht durch Geschichtserzählungen, sondern durch Kultur und friedlichen Aktivismus.

        Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass Deutsche als Volk in Fremden Ländern in Siedlungen leben können.

        Wenn Sie in Deutschland aktiv werden wollen, dann finde ich den Aktivismus der Identitären Bewegung am Besten. Gerade heute ist die Identitären Bewegung Deutschland vom Verfassungsschutz als Rechtsextrem eingestuft worden, und stehen nun unter Beobachtung. (das besagt schon einiges über deren erfolgreiche Wirkung).

        https://www.youtube.com/watch?v=smRj9Erq8Y4

        https://www.identitaere-bewegung.de/blog/identitaere-bewegung-besetzt-das-brandenburger-tor-in-berlin/

        So eine Aktion, wie die am Brandenburger Tor, erzeugt mehr Erwachte, als Geschichts-Revisionismus es je tun kann.

      7. Oh je! Ich hatte nicht arg so schlimmes vermutet.

        Deutsche die sich brav aus dem Staub machen und dem Feind das Land überlassen. Hauptsache man lebt (so lange man geduldet wird) noch in vermeintlichem Frieden. Hurra!

        Und zu den Identitären – besonders zu der Aktion am Brandenburger Tor. Haben Sie sich je gefragt von wem das Geld und die Unterstützung für solche Aktionen kommen? Haben Sie sich je gefragt wie es „junge Aktivisten“ am hellichten Tag schaffen direkt neben der amerikanischen Botschaft auf das Brandenburger Tor zu gelangen und auch noch alle Fernsehsender vor Ort zu haben? Wenn Sie solche Dinge nicht durchschauen glauben Sie sicher auch noch daran, daß böse Moslems die Türme an der Ostküste mit Flugzeugen beseitigt haben.
        Die Aussagen von einem Martin Sellner, bezüglich dem Thema Judentum, sollten Ihnen zu denken geben.
        Wenn Sie nur hier w a r e n um zu stänkern, war es ein guter Versuch.

        Wachen Sie auf!

    2. Das Fazit ist falsch. Es ist schon wichtig, daß die vom System propagierte Zeitgeschichte eine Lüge ist. Und das muß auch verstanden werden. Nur der Versuch diese Zeitgeschichte innerhalb des System ändern zu wollen wird unweigerlich fehl schlagen, solange das System in der jetztigen Form besteht. Es ist also dennoch notwenig das Augenmerk auf die fehlerhaft Zeitgeschichte, nicht nur des jüngeren sondern auch die älteren Geschehens, zu lenken und das Bewußtsein zu wecken, das diese Historie von Beginn an eine Lüge ist. Denn diese Lüge ist Fundament des bestehenden Systems.

  4. Nach der Besprechung zu urteilen: ein interessantes Buch. Der Autor hebt „Nation“ als Hauptbegriff hervor. Vielleicht, weil er Romane ist. Aus deutscher Sicht – aufgrund unserer Geschichte und der über sie gewonnenen Einsichten, besonders in der Zeit bis 1945 – muss der Begriff der Nation jedoch mit dem des Volkes und dem der Rasse und Art verbunden werden. Man ist ja dabei, künstlich so etwas wie eine europäische Nation durch Vermischung der Europäer untereinander sowie mit Asiaten und Afrikanern zu schaffen. Würde dieses „Experiment“ (((Yascha Mounk))) gelingen, so wäre dies das Ende der überkommenen europäischen Nationen, vor allem auch des deutschen Volkes und der nordisch-fälischen Rasse in Europa.

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