Zum letzten Geleit

Gestern, am 6. August 2019, verstarb mein guter Freund und Kamerad Andreas Kreisköther im Alter von nur 58 Jahren. Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde ihm vor Monaten diagnostiziert. Die üblichen Behandlungen verursachten Zeiten der Qual, aber auch viele Tage, an denen Andreas uns durch sein Dasein erfreute. „Verdrängen“ heißt es wohl in Kreisen der Pessimisten. „Hoffen“ hieß es für uns andere.

Wer war Andreas, und was verband mich mit ihm?

Andreas

Andreas trat zu einer Zeit in mein Leben, als ich gerade „im Aufwachraum lag“. Nach Jahren meines Zombie-Daseins – dem Glauben an Recht und Ordnung unter dem Banner einer BRD – fügten sich die Puzzleteile für mich langsam zusammen, es fehlten aber noch die wichtigsten Bausteine. Schon viele Jahre hatte ich Bücher über die deutsche Geschichte verschlungen und hunderte Dokumente im Weltnetz gelesen. Noch war ich erst bei der Zeit der „Weimarer Republik“ angelangt. Ich hatte mich gerade durch sämtliche Sitzungsprotokolle des Reichstages gefressen, Biografien vom Staufer-Friedrich, Friedrich dem Großen, Bismarck und sehr vielen anderen Größen der Geschichte verinnerlicht, Bücher aus dem Grabert Verlag gelesen und hatte viele offene Fragen! Bücher über oder gar von Nationalsozialisten waren mir noch völlig fremd – der „Aufwachraum“.

Dies sollte sich ändern, als ich Andreas kennenlernte! Gleich zu Beginn unserer Freundschaft bekam ich von ihm ein Buch geschenkt: „Der Befehl des Gewissens“ von Hans Zöberlein. Und schlagartig war ich mir bewußt, daß ich hier ein fehlendes Puzzleteil gefunden hatte.
Kurz darauf erhielt ich von Andreas auch eine Ausgabe von „Mein Kampf“, und nun stand meiner Heilung nichts mehr im Wege. Weltnetzseiten wie „Unglaublichkeiten.com“ (leider nicht mehr im Netz) oder „ZVAB.com“ bereicherten seit dieser Zeit – neben dem neuen Freund Andreas – mein Leben. Viele Stunden haben wir mit Gesprächen verbracht. Auf diversen Veranstaltungen haben wir miteinander gedacht, gefeiert und über das Leben sinniert. Weltanschaulich waren wir uns von Beginn an nie fremd, auch wenn es manchmal zu einzelnen Themen oder Wegen zu unserem Ziel unterschiedliche Auffassungen gab.

Als ich im Spätsommer 2015 den Entschluß gefasst hatte, eine größere Briefaktion zu starten, war mir Andreas eine sehr, sehr große Hilfe. Als einer der Ersten hat er die Texte gesichtet und mir als Lektor zur Seite gestanden. Und doch versuchte er immer wieder – als mein bester Kamerad -, mir diese Aktion auszureden. Wie so viele Menschen – die deshalb wahrlich keine schlechten Menschen sind – wollte er den Freund vor dem aufziehenden Gewitter, welches er durch diese Aktion kommen sah, beschützen. Was haben wir über Sinn oder Unsinn diskutiert – offen, ehrlich und kameradschaftlich! Am Ende habe ich meinen Entschluß durchgesetzt und Andreas stand – trotz seiner Bedenken – hinter mir.

Erst etwa zwei Jahre später kamen wir in einem Gespräch zufällig wieder auf diese Zeit zurück. Mein lieber Freund gestand mir in seiner ehrlichen Art, daß er meine Beweggründe für diese Aktion erst jetzt verstehen würde. So war Andreas: immer offen und gerade heraus. Es gab keine Heuchelei oder ein Beleidigtsein wenn aufrichtige Worte zwischen uns ausgetauscht wurden.

So lange ich Andreas kannte, war er ein stiller, aber ums so wichtigerer Motor, der auch die weniger spektakulären Aufgaben der politischen Arbeit übernommen und erledigt hat. Die von vielen nicht beachtete Fleißarbeit, vor der sich ein Großteil der sog. „Patrioten“ immer zu drücken weiß, war Andreas eine Pflicht. Selbst wenn er – berechtigterweise – so manches Mal über den Berg auf seinem Schreibtisch stöhnte. Das Wissen um die Pflichterfüllung war sein Antrieb – wer sollte es denn sonst machen, wenn nicht er…

Schon 1972, zu einer Zeit, als ich noch in den Windeln lag, war Andreas in der Wiking-Jugend, der auch sein Vater schon angehört hatte, aktiv. Gemeinsam mit Jürgen Mosler wirkte Andreas bei Wilhelm Wübbels, einem ehem. SS-Oberscharführer, in dessen Organisation mit und war bis 1983 bei den „Nationalen Aktivisten Rhein-Westfalen“.

Als es 1983 zum Zusammenschluß der ANS mit den Nationalen Aktivisten von Thomas Brehl in Fulda kam, gründeten Andreas und Jürgen Mosler den Landesverband ANS-NA Rhein-Westfalen.

Nach dem Verbot der ANS trat er im Februar 1984 dem neu gegründeten Landesverband der FAP bei. Als auch die FAP verboten wurde, sorgte – nach wenigen Jahren des parteilosen Wirkens – das gute, kameradschaftliche Verhältnis zu Udo Voigt dafür, daß Andreas wieder einer Partei beitrat. Die NPD war seine letzte politische Heimstätte.

Ob es die Arbeit für den Kreisverband der NPD war, oder die Organisation von Wochenendfahrten im Kreis der Kameraden – Andreas war immer die treibende Kraft. Viele dieser Dinge werden jetzt ruhen, weil Andreas ruht.

2016 – wir waren mit Jürgen Mosler einige Tage an der Mosel und mussten auf unserer Wanderung einen schmalen Klettersteig überqueren. Andreas weigerte sich. „Mosler, du bringst mich um…“, sagte er damals. Wir konnten noch herzhaft über ihn lachen. – Umgebracht hat ihn letztlich ein ganz anderer, ein wirklich heimtückischer Feind.

Der immer hilfsbereite Kamerad, der ehrlich Freund und der Kumpel, mit dem man auch mal Pferde stehlen konnte, wird uns fehlen. Zum letzten Geleit ein Lied für ihn, das er sehr gemocht hat. Es spricht für ihn und für seine Weltanschauung, daß dieses Lied in der BRD mittlerweile als „verboten“ gilt.

Heil Dir, mein Freund!

Wir sehen uns im nächsten Leben.

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

9 Gedanken zu „Zum letzten Geleit“

  1. Sehr geehrter Herr Hafenmayer,

    anläßlich des Todes eines Mitstreiters will ich Ihnen heute für Ihre nun schon mehrjährige, selbstlose Arbeit für die deutsche Sache danken. Ihr großes Wissen haben Sie sich durch Unmengen von Lesestoff angeeignet, als Sie noch beruflich als Lokführer tätig waren. Ich kann mir vorstellen, was Sie in dem Augenblick, als Sie von Ihrer Entlassung wegen Ihres deutschen Einsatzes erfuhren, dachten – es wird sicher auch kaum solidarisches Verhalten von den Kollegen gegeben haben, jene halten sich in schwierigen Situationen oft fern; ein Verhalten, daß von Angst, Verwirrung, vielleicht auch Schadenfreude erzeugt wird und sich seit der Nachkriegszeit in DDR und BRD verbreitet hat, dazu unten noch eine Bemerkung.
    In einer Ihrer ersten Sendungen „WsK“ hatten Sie bereits etwas zu Ihrem „Aufwachprozeß“ gesagt. Dieser Vorgang zur Erkenntnis ist zwar nie vollständig – nicht einmal bei sich selbst – zu begreifen, doch lohnt es sich immer wieder, darüber nachzudenken und sich eine Vorstellung davon, andere betreffend, zu erarbeiten.
    Meiner Kenntnis nach sind Sie Anfang der 70er Jahre in Berlin – wohl Ost-Berlin – geboren. Die Berliner in Ost und West wurden als Schaufenster bis 1989 mit materiellen Zuwendungen verwöhnt. Mit dem materiellen Überfluß geht oft eine gedankliche und charakterliche Verarmung einher, die es meiner Erfahrung nach vielen Großstädtern bis heute verwehrt, sich in der nun mit ernsten, lebensbedrohlichen Problemen beladenen Zeit weiterzuentwickeln und angemessen zu agieren – sie bleiben oberflächlich und reden sich oft selbst bei schwersten Verwerfungen heraus. Die über Massenmedien verbreitete Flut von Nebensächlichem, Halbwahrem und antideutschem Gerede fördert dieses Verhalte ebenfalls – es hat die Niederhaltung kritischen, zusammenhängenden Denkens und zur Arterhaltung fortschrittlicher Stimmen zum Zweck, soll verwirren und ablenken. Vor diesem Hintergrund ist die völlig anders verlaufene Entwicklung von Leuten wie Ihnen mehr als bemerkenswert. Ihre Sendungen und Aussagen sind von großer Klarheit, Hintergründigkeit und Wahrheit – immer auf das Wesentliche gerichtet.
    Ich hoffe, daß Sie auch in Zukunft genug Mitstreiter in Ihrem unmittelbaren Umfeld haben, mit denen Sie noch viele einprägsame, gemeinsame Stunden verbringen können – so unvergeßlich wie für andere Ihre Sendungen.

    1. unser lieber Henry, ist durch eine harte Lebensschule gegangen, er ist ein großes Vorbild für uns alle, immer nach dem Motto: seid bereit, immer bereit! In solchen Momente…sehen wir wie kurz unser Leben ist, wie unwichtig manche Dinge sind.

  2. vielen Dank, Andreas schaut von oben auf uns, wer übernimmt seinen Staffelstab, trägt die Fackel weiter? allen Nahestehenden viel Kraft

  3. Besitz stirbt.
    Sippen sterben.
    Du selbst stirbst wie sie.
    Doch eines weiß ich ,
    das ewig lebt-
    der toten Tatenruhm!

    auch wenn ich kamerad kreisköther nicht persönlich kannte, so hatten wir doch einige gemeinsame bekannte , (stichworte wiking-jugend , ans/na).es schmerzt immer ,wenn ein altgedienter kamerad und aktivist nach walhalla aberufen wird , in allvater odins große armee!

    Andreas Kreisköther, mögen dich die walküren nach walhalla geleiten wo der met in strömen fließt, und wo du dich mit den vorrausgegangenen einherjern täglich im kampfe auf dem idafelde messen kannst, bis zum tage an dem die letzte große schlacht für uns alle beginnt!

    Sieg Heil!
    (Nationalsozialist/Peter)

  4. Es trifft (doch) immer nur die Guten!
    Als ob wir nicht schon genug „Verluste“ haben erleiden müssen, verliert die Sache wieder einen großen Patrioten.

    Möge Herr Kreisköther in Walhall auf die großen Helden unserer langen Geschichte treffen um unser Schicksal vielleicht doch noch von dort mit zu „lenken“.

    ZITAT:
    Wenn Ihr den letzten aufrechten Deutschen unter die Erde gebracht oder aus dem Land gegrault habt,
    werdet Ihr feststellen, dass die Zuwanderer Euch keine Pensionen zahlen!

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