Schlusswort vom 16.09.2019 in Duisburg

Zuerst eine traurige Nachricht. Ein Hauptbestandteil meines Schlusswortes vor Gericht waren Auszüge aus dem Buch von Benton L. Bradberry.  Benton ist vor wenigen Tagen verstorben.  Im anständigen Deutschland werden auch nach ihm Straßen und Plätze benannt werden!

Hier das Schlusswort aus dem Prozess, der am 16. September 2019 vor dem Landgericht Duisburg endete. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – eine Instanz ist noch offen.

Hier auch als mp3

 

 

 

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

6 Gedanken zu „Schlusswort vom 16.09.2019 in Duisburg“

  1. Für einige junge oder westdeutsche Leser hier vielleicht noch folgende Information. In der DDR wurden leistungsfähige, aber politisch-ideologisch unangepaßte Leute, wenn sie denn nicht das Ende der DDR wollten, durchaus anerkannt (Karriere konnten sie natürlich nicht machen) – die Gründe dafür seien hier mal weggelassen. D.h., war jemand beruflich gut, wurde er auch als Nichtkommunist von den Verantwortlichen in Industrie oder Landwirtschaft beschäftigt – militärisch konnte er nebenberuflich sogar Offiziersränge erreichen. Über die berufliche Tätigkeit konnten dann auch andere Inhalte im Kollegenkreis transportiert werden – in der DDR wurde sich wesentlich mehr politisch interessiert. Da all dies in der BRD anders ist und die Politik hier dem Zionismus nahesteht, kann gesagt werden, daß der Einfluß der Auserwählten auf den DDR-Sozialismus nur sehr begrenzt war – Israel wurde offiziell von der DDR als Feind gesehen (vielleicht mußte sie auch deshalb weg). Unter 4 Augen sagen Westdeutsche immer wieder, daß fachlich gute Leute nicht nur nicht anerkannt, sondern aus Betrieben und Organisationen entfernt oder kaltgestellt werden, wenn sie sich kritisch politisch äußern – erst Abmahnung und dann weg. Diese alltägliche Erfahrung, die schon in der Schule beginnt, hat auch viele normale Bürger dahin gebracht, sich von Kritikern abzuwenden, um weiter zur ehrenwerten Gesellschaft zu gehören. Sie halten kritische Bürger für Nörgler und deren Aussagen für Spinnerei, können deren Sinn nicht erfassen. So erzieht sich das hiesige System eine leicht zu manipulierende, kontrollierende Menschenmasse, der auch frei Erfundenes als Tatsache vermittelt werden kann. Horst Mahler und Henry Hafenmayer stehen exemplarisch für die denkenden, kritischen Deutschen. Während für alle möglichen, genauer gesagt politisch unkritischen, dafür finanziell interessierten Menschen hier die „Menschenrechte“ betont werden, hat ein hochbetagter, schwerstkranker Deutscher nicht mal die elementarsten, wird zudem in seinem Zustand von der Justiz verhöhnt – und niemand aus der breiten, tumben V.I.P.-Masse steht ihm bei.

  2. Gruss Dir Henry,
    ich bin mal wieder schockiert über die „Rechtsprechung“ !
    Aber es war so zu erwarten. Daher finde ich den ersten Kommentar, von Frau Ines, sehr gut und ich kann mich dem nur anschliessen.

  3. danke lieber fleißiger Henry, es gibt Richter denen diese Bezeichnung aberkannt werden muß und andere, besonders du die diese verliehen bekommen und ausüben müssen, damit hier endlich wieder Recht und Ordnung herrschen! Dieser ganze Unfug und Wahnsinn ein Ende hat!

  4. Brenton L. Bradberry: das ist sehr schade. So ein Mist.
    Immerhin gibt es sein Buch „Die Mär vom bösen Deutschen“ beim Schelm.
    Da Du, Henry, da soviel rausgezogen hast, ist dies offenbar ein wertvolles Buch und Herr Bradberry ein wertvoller Zeitgenosse (gewesen).
    Den ganzen Text Deines Schlußwortes muß ich erst noch lesen. Dazu braucht man mal etwas Kraft und Zeit.

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