Brandner, die AfD und der „Judaslohn“ – Eine verpasste Chance im „Heiligen Krieg“

Schade; die absurde Posse, die uns  um Stephan Brandner und eine Wortäußerung geboten wurde, hätte man gut und gerne als Steilvorlage nutzen können, um den „Judaslohn“ explizit a u f   d  e n   B e g r i f f   zu bringen, d.h. seine heilsgeschichtliche Bedeutung in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Ein Herumlavieren wie in der offiziellen Stellungnahme des oben genannten hilft uns im  W o r t-Gefecht nicht weiter:

Bei dem Begriff ,Judaslohn‘ handelt es sich um einen zugespitzten Begriff in der rhetorischen Auseinandersetzung, der in der Vergangenheit immer wieder auch von anderen Bundestagsabgeordneten nahezu aller Fraktionen unbeanstandet innerhalb und außerhalb des Parlamentes genutzt worden ist. Als Beispiele genannt seien hier die Bundestagsabgeordneten Jerzy Montag (Grüne), Thomas Gambke (Grüne), Rainer Brüderle (FDP), Johannes Kahrs (SPD) und Karl Lauterbach (SPD). (https://www.afdbundestag.de/brandner-stellungnahme-zur-verwendung-des-begriffs-judaslohn)

 

Das ist ein guter Zeitpunkt, um diesen Offenen Brief von Horst Mahler aus dem Jahre 2016 an die Führung der AfD bezüglich der Causa Gedeon  in Erinnerung zu bringen.

Dr. Gedeon hat darüber übrigens auch ein Buch geschrieben: „Ich, die AfD und der Antisemitismus“

Die Entwicklung der AfD bereitet ihm Sorge – mehr noch ihr derzeitiges Führungspersonal!
Wird aus der AfD ein Schaf im Wolfspelz? (http://www.wolfgang-gedeon.de)

Das gefällt der AfD-Führung offenkundig nicht. Dazu ein Auszug aus einer aktuellen Stellungnahme des Dr. Gedeon:

„Und warum diese paranoide Hetze gegen mich in den Medien? Weil ich an das Urtrauma deutscher Politik rühre, die Judenfrage! Die Deutschen finden einfach nicht die Mitte zwischen Antisemitismus und Judenkult. Sie geraten von einem Extrem ins andere. Heute werden Juden bei uns eher privilegiert als diskriminiert, und sicher ist es gefährlicher, mit einem AfD-T-Shirt durch Berlin zu gehen als mit einer Kippa.“ http://www.wolfgang-gedeon.de/2019/11/presseerklaerung-betrifft-stellungnahme-des-afd-bundesvorstands-zu-seiner-niederlage-im-schiedsgericht/

Und es wird noch interessanter; hier nur 3 der insgesamt 18 Thesen aus seinem Entwurf einer Resolution für die AfD, die dem nächsten Landesparteitag in Baden-Württemberg und dann dem Bundesparteitag am 30.11. / 1.12.2019 zur Verabschiedung vorgelegt werden soll“:

 

  • Der Antisemitismus in Deutschland wird durch ein Heer staatlich bezahlter „Antisemitismus-Beauftragter“ und ihrer medialen Handlanger gewaltig aufgebauscht. Tatsächlich ist aber die Israelhörigkeit bei uns das größere Problem, und gerade die Israel-Lobby missbraucht systematisch den Antisemitismus-Vorwurf, um eine einseitige Erinnerungskultur und ein verzerrtes Geschichtsbild sowie eine bedingungslose pro-Israel-Politik durchzusetzen.

  • Es geht um Vernichtung von Meinungsfreiheit. Das wichtigste Instrument der deutschen Politklasse und ihrer Israel-Lobby ist dabei der § 130 StGB (sog. Volksverhetzung). Aber ist ein Staat, der seine Bürger einsperrt, wenn sie nicht die offiziell verordnete Geschichtsauffassung vertreten, noch eine Demokratie? Was unterscheidet uns da von China? Wir müssen diesen Paragraphen abschaffen. Damit steht und fällt unsere deutsche Demokratie.

  • Nach exzessiver Vergangenheitsbewältigung und fortgesetztem antideutschen Verantwortungskult wollen wir einen Schlussstrich! Ebenso lehnen wir eine außenpolitische Sonderbehandlung Israels ab, mit was auch immer sie begründet wird. Israel ist für uns ein Staat wie jeder andere, und seine oft grausame Politik gegen die Palästinenser unterstützen wir nicht. Mit allen Mitteln will es sein Atomwaffenmonopol im Nahen Osten sichern! Wenn es dafür, wie es jetzt aussieht, einen Krieg gegen den Iran anzettelt, stehen wir nicht auf seiner Seite.

Dr. Gedeon bittet darum,

„… diesen Resolutionsentwurf in der Partei intensiv (zu) verbreiten! Jedes AfD-Mitglied sollte bis zum Bundesparteitag am 30.11. 2019 die Möglichkeit haben, sich mit ihm in irgendeiner Weise auseinanderzusetzen.

Das dürfte interessant werden.

 

Autor: endederluege

Hier stehe ich, Henry Hafenmayer, ehemaliger deutscher Lokführer. Ich kann dem Völkermord an meinem Volk nicht mehr tatenlos zusehen. Ich tue meine Pflicht. Ich tue was ich kann.

6 Gedanken zu „Brandner, die AfD und der „Judaslohn“ – Eine verpasste Chance im „Heiligen Krieg““

  1. Die AFD hat sich entgültig ENTLARVT !

    Als DR. Wolfgang Gedeon zum Parteivorsitz auf dem AFD-Parteitag am 30.11.19 sprach,verließen

    Delegierte den Saal,man drehte Herrn Dr. Gedeon den Rücken zu und zeigte Rote Karten !

    Das ist das DEMOKRATIEVERSTÄNDNIS der AFD !

    Die AFD beklagt sich immer (zu recht) das sie ausgegrenzt & verleumdet wird und das man mit einander REDEN muß , und dem anderen zuhören muß.

    Alles richtig !

    Und was sagt der neue Parteisprecher Tino Chrupalla vor seiner Wahl in den AFD Vorstand ?

    „Wenn ihr mich wählt werde ich dafür sorgen das solche Leute (Dr. Wolfgang Gedeon) nie wieder sprechen werden !

    Ja,ja … ein Schelm der böses dabei denkt !

    Die AFD ist eben „angekommen“ im SYSTEM !

  2. Was die Debatte um Stephan Brandner betrifft so ist er zwar ein unterhaltsamer Redner. Es ist kurzweilig ihm zuzuhören und er hat auch was seine juristischen Einschätzungen betrifft meistens recht. Doch leider hat er auch schon gegen „Nazis“ Stellung bezogen und den „Altparteien“ angeboten ihnen bei einem neuen Verbotsantrag gegen die NPD behilflich zu sein!

    Diese Demoralisierung wirkt scheinbar schon. Die NPD möchte sich jetzt auch einen neuen Namen geben, moderner werden! Was kommt als nächstes, sich dem Zeitgeist anpassen? Vielleicht neue Zielgruppen erschließen, Emanzen, Neger oder Schwuchtel? Ich hoffe wenigstens die nationalen Parteien bleiben dem Ziel verpflichtet das alliierte Protektorat „BRD“ endlich in den Orkus zu schicken.

    Wenn wir unser heiliges Deutsches Reich wieder zurückhaben, dann wird es nur noch eine Partei geben. Der neue Name ist dann der altbekannte, und er hat nicht drei sondern fünf Buchstaben!

    1. Interessant. Ich lese gerade, dass Brandner bereits im April 2018 äußerte, dass die NPD „eine zutiefst widerliche Partei“ sei. Dass er aber jetzt dabei mithelfen will (und ausgerechnet mit den Altparteien), einen Verbotsantrag gegen die NPD zu erwirken, mag ich nicht glauben. Eine Quelle hierfür konnte ich nicht finden, obwohl ich die Suchergebnisse auf eine Woche einschränkte.

  3. Die AfD ist eine bürgerliche Partei. Bürgerlich sein hat Vor- und Nachteile. Zu den Nachteilen gehört, daß oft nicht gründlich hinterfragt, nicht ehrlich genug ausgesagt wird, weil der Schwerpunkt im Materiellen liegt und nicht aufgegeben werden kann bzw. will. Dies kann in der Praxis aber auch zum Vorteil werden – v.a. dann, wenn Bürger seit 70 Jahren belogen und betrogen werden, ihr Kenntnisstand über die Hintergründe des desolaten Zustands der BRD gegen Null geht. Jene müssen erst an die Wahrheit herangeführt werden. Sie glauben die Hintergründe solange nicht, solange sie die Erscheinungen nicht immer wieder vor Augen geführt bekommen, dabei sehen und nicht nur glotzen lernen, so daß sie die Erscheinungen eine Tages nicht mehr als „zufällige“ Einzelheiten betrachten. Die AfD versucht als erste Partei im Bundestag seit 1945, Zusammenhänge zu erklären. Viele Nationale vergessen oft, daß Sehenlernen Zeit benötigt und Voraussetzung dafür ist, Hintergründen zugänglich zu werden. Diese Hintergründe aufzudecken wird eine bürgerliche Partei wegen Obigem nie vollständig leisten können, was schon daran zu sehen ist, daß selbst Herr Gedeon den Sprachgebrauch des Feindes teilweise übernimmt: „Antisemitismus“. Trotzdem ist er jemand, der der AfD und damit auch den Bürgerlichen etwas die Angst vor dem Nennen der Hintergründe nehmen kann. Doch über die wirklichen Ursachen der Kriege und des Zustands der europäischen Völker können nur nationale Bewegungen jenseits der Bürgerlichkeit aufklären. Das zeigen u.a. Parteien wie „Die Rechte“, „Der dritte Weg“, NPD mit ihren Beiträgen auf ihren Netzseiten und den Straßen.
    Nach dem Mauerfall sagte ein Abteilungsleiter meines Werkes: „Die geben uns kein Geld“. Wer „die“ sind, war uns DDR-Bürgern damals noch unklar – mangels besseren Wissens haben wir darunter pauschal die Westdeutschen verstanden. Heute ist klar, daß das Umtauschverhältnis der DDR- zur D-Mark von 2:1 ein erster Schritt zur Enteignung der Mitteldeutschen war, die inzwischen längst auch viele Westdeutsche ereilt hat. Schon damals sollten nur möglichst wenige (Mittel)-Deutsche in der Lage sein, sich mit evtl. gespartem DDR-Geld eine eigene Existenz aufzubauen und Überschüsse zu erzeugen, die Denkende anderweitig als für „Investitionen“ verwenden könnten. Das Prinzip „Rückgabe vor Entschädigung“ tat zur Enteignung ein Übriges, den Rest erledigten kapitalstarke westliche Unternehmen, Finanzberater, Kreditverweigerungen und willkürliche Treuhandentscheidungen zugunsten westlicher Kaufinteressenten. Die Modrow-Regierung, die den DDR-Bürgern wenigstens Anteile an ihrem Volkseigentum überschreiben wollte, blieb auf halbem Weg stehen, stellte sich dem westlichen Zugriff nicht entschlossen durch konsequente Aufklärung über das mit dem Anschluß auf die Mitteldeutschen Zukommende entgegen. Nachdem diese dann bereits weitgehend von Arbeit und Eigentum befreit und teilweise im Elend angekommen waren, erklärte Anfang der 90er Jahre der damalige „Tagesthemen“-Moderator Friedrichs mit süffisantem Grinsen, daß die Mitteldeutschen „Schwierigkeiten mit der Leistungsgesellschaft“ hätten – vielleicht glaubte dieser zur Oberflächlichkeit umerzogene Mitläufer das sogar. Heute wissen immer mehr Mittel- und auch Westdeutsche, wer „die“ sind, die hinter der Enteignung und Entrechtung der Deutschen stehen: es sind die, die das Geld drucken, die Tschuden. Und genauso wird sich auch das Geschichtsbild ändern, unabhängig davon, was in „Lehrbüchern“ steht, wenn wir Deutschen das wollen. Niemand, schon gar nicht die antideutsche BRD-Verwaltung, hat das Recht, Geschichtsschreibung per Vertrag zu betreiben – die Wahrheit läßt sich auf Dauer nicht unterdrücken.

  4. Die Modalität der Fremdherrschaft ist hier nur ein Usurpator, der Macht hat, weil wir ihm dienen. Hören wir auf ihm zu dienen, hat er auch keine Macht mehr.

  5. Das ganze Geschichtsschreibungs-Dilemma ist verordnet !!!!

    Die deutschen Historiker (sind es denn solche?) haben weitgehend die Darstellung und Argumente der Sieger nach dem 2.WK übernommen, bis hin zur Auswahl der beschriebenen Ereignisse und der oft diskriminierenden Wortwahl für den deutschen Anteil am geschichtlichen Geschehen.
    Das darf uns aber nicht wundern, da man wissen sollte (muß!!!), das die BRD einmal 1954 im Überleitungsvertrag und ein weiteres Mal 1990 in der Begleitnote zum so genanten Zwei-plus-Vier-Vertrag sich verpflichten mußte, die im Urteil des Nürnberger Prozesses niedergeschriebene Siegergeschichtsschreibung zukünftig in allen Teilen aufrecht zu erhalten.
    Im Überleitungsvertrag von 1954, Artikel 7, ist verbindlich festgelegt gewesen, daß alle Urteile aus den Nürnberger Prozessen „in jeder Hinsicht nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam bleiben und von den deutschen Gerichten und Behörden demgemäß zu behandeln sind“ .
    Auch 1990 wurde die Bindekraft der Urteile von Nürnberg per Vertrag verlängert. Als der Überleitungsvertrag durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag abgelöst wurde, bestanden die Siegermächte darauf, dass der besagte Artikel 7 des Vertrags von 1954 weiterhin Bestand hat!
    Bei der Unterzeichnung des Vertrags am 27/28. September 1990 zum Deutschlandvertrag und zum Überleitunsgvertrag wurde dies explizit von deutscher Seite schriftlich zugesichert.

    Nun wissen wir warum diese verlogene, zurecht gebogene Sieger-Geschichtsschreibung in unseren so genannten Geschichtsbüchern und vor allem in den Schulbüchern steht und für immer stehen wird.
    Die tagtägliche 24 Stunden Dauerberieselung der Geschichtslügen aus dem TV tut ihr Übriges dazu!

    Wer also somit Anderes. nämlich die Wahrheit sagt, schreibt oder ausspricht , ist ein???
    VOLKSVERHETZER !!!!!! So einfach ist das.

    Gute Nacht mein armes gebeuteltes, belogenes Volk!
    Vaterland

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