Ursula Haverbeck – „Arme Antifa“

Ursula Haverbeck
Umlostr. 100
33649 Bielefeld

22. August 2019

Arme Antifa,

von allen guten Geistern verlassen,
indem Ihr blind glaubt, was unsere
und Eure Feinde erfunden haben.
Einmal werdet auch Ihr erwachen müssen.

So wende ich mich heute an Euch
aus meinem festen Glauben, daß es auch
bei Euch immer noch einzelne gibt,
selbstständig denkfähige und auch
selbstkritische denkwillige Deutsche, –
gutgläubig, wie wir Deutschen nun einmal sind.

Im Ostermarsch 1960 marschierten wir noch
Seite an Seite und auch bei der großen, schon
unüberschaubaren Friedenskundgebung vor der
Universität, einst Fürstbischöflische Residenz in Bonn.

Als Werner Haverbeck sich für einen Lokomotivführer
einsetzte, der – nur weil er Kommunist war –
eine Kündigung erhielt, wurden wir gefeiert,
als er einem Geschichtslehrer Beistand leistete, der aus
dem Schuldienst entlassen wurde, weil er seinen Schülern
zur Einführung in die Probleme der Weimarer Republik
nicht nur das Kommunistische Manifest, sondern auch
das Parteiprogramm der NSDAP (nationalsozialistische
deutsche Arbeitspartei) zur Lektüre gab, da waren wir böse Nazis.

Als es dann auch noch hieß: Atomreaktoren in kapitalistischer Hand sind gefährlich,
jedoch ungefährlich
in kommunistischer Hand – da trennten sich unsere Wege.

JENE bedienten sich des alten: „divide et empera“ (Teile und herrsche),
eine sehr wirksame Methode solange nicht  durchschaut!

Dafür sorgte dankenswerterweise ein Japaner, Yoshito Otani, mit seinem Buch, erschienen 1978, „Der Untergang eines Mythos“.
Kapitalismus und Kommunismus waren die
2 Seiten einer Medaille.
Dahinter standen JENE.

Sie hetzten „rechts“ und „links“ aufeinander,
doch viele
der Weltkrieg I-Teilnehmer hatten das Spiel längst durchschaut,
wenn auch gelähmt durch deren immer wieder
holten Machtmißbrauch

Arme Antifa, Ihr haltet das für eine „Nazimasche“ und
erschöpft Euch im Brüllen von „Nazis raus“ bei den
verschiedenen Begegnungen.
Ist das wirklich alles,
was Ihr zu bieten habt?

Ihr werdet Euch wundern, sobald JENE aus dem Hintergrund hervortreten.
Ihr werdet die ersten
sein, die in Arbeitslagern – fern im Ausland – verschwinden werden.

Eure grünen Volksvertreter haben kaum praktisch vertretbare Kenntnisse,
weder im Handwerk oder in der Land
wirtschaft,
noch als Eltern oder im Schul- und Bildungswesen.

Das Säbelrasseln, die Drohgebärden können genauso gut ein Zeichen von Schwäche sein,
wie schon seit längerem
Verbote, Bücherverbrennung und
Mundtotmachen im
Gefängnis für politisch unkorrekte Geschichtsforscher.

Selbst unter den machtlüsternden Parteipolitikern gibt es inzwischen eine ganze Reihe,
die untereinander
reden für besser halten als aufeinander schießen.
Gewalttätigkeit und Haß sind letzten Endes immer die Verlierer.

Antifaleute, als Ihr mich in Detmold mit gebremster Gewalt an der Teilnahme am Prozeß eines Vierundneunzigjährigen, Reinhold Hanning, hindertet, da rief noch am Abend des Tages eine besorgte Stimme an, ob ich verletzt worden sei?

Es war keiner von Euch, der Anruf kam aus Australien, voller Empörung, daß etwa 10 Halbfertige eine Siebenundachtzigjährige angreifen, weil sie ihre Meinung ablehnen.

Ursula Haverbeck

 

 

 

Wie lange wird „Kriechen“ noch vom Volk bezahlt?

Zwei offene Briefe an jemanden, der nicht mal das Porto wert ist…

Herr Bundespräsident,

„Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte: die eine ist die offizielle, verlogene, für den Schulunterricht bestimmte; die andere ist die geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt.“  (Honore de Balzac)

ja, ich schäme mich heute auch: Für einen Bundespräsidenten, der aufgrund seiner offensichtlich mangelhaften Geschichtskenntnisse stets im Büßergewand als Dauerbekleidung in der Weltgeschichte unterwegs ist, um permanent sein eigenes Land auf die Anklagebank zu setzen; was einmalig sein dürfte in der Welt. Man kann Sie dafür nur verachten!

In diesem Sinne
(Netzfund)

PS: Falls Knieschoner erwünscht sind, bitte ich um Nachricht: Versand erfolgt postwendend….

Die Verwaltung der deutschen Schuld und die Pflege des deutschen Schuldbewußtseins sind ein Herrschaftsinstrument. Es liegt in der Hand aller, die Herrschaft über die Deutschen ausüben wollen, drinnen wie draußen“ (Johannes Groß – deutscher Journalist)

Herr Bundespräsident,

auf Grund Ihrer geradezu erschreckend minimalen Geschichtskenntnisse, haben Sie die Verachtung der Bürger dieser Republik redlich verdient.
Aus Mitleid sei Ihnen dieses Gedicht von Gustav Sichelschmid gewidmet:

Das Präsidentenknie
Nach jahrelangen Devotionsübungen hatten sich die Präsidentenknie eine kapitale Hornhaut zugelegt.
Die durchgewetzten Beinkleider des Herrn vom Palais Schaumburg wurden dem Besitzer anstandslos vom Rechnungshof ersetzt.
Nun wirft er sich wieder voll in die Brust, nur sein vor Schmerz versteinertes Büßergesicht stellt er kostenlos dem Berliner Panoptikum zur Verfügung.
Hier ringt er sich täglich zum Vergnügen des Publikums, ein paar blutige Tränen ab.

 
Mit der Ihnen gebührenden Achtung grüße ich Sie
(Netzfund)

 

 

 

 

Die Zeit ist reif für anständige Juristen

„Aktionsbüro Mittelrhein“ – unter diesem Namen wurde eine Schweinerei der BRD-Schergen bekannt. Nun sind 7 Jahre um. Die BRD hat aufgehört zu „punkten“!
Bitte informieren Sie sich über das Verfahren auch hier:  „Wir klagen an!“
Sven Skoda (Bundesvorsitzender DIE RECHTE) berichtet über die aktuellen Ereignisse:
„Es gibt Ereignisse, die hätte man vor wenigen Tagen noch nicht für möglich gehalten und dann passieren sie doch. Heute ist so ein Tag. Das Verfahren gegen mich und Christian Häger ist gerade nach über 7 Jahren des Prozessierens eingestellt worden. Das klingt gut und ist es natürlich auch.
 
Wer hätte gedacht, dass es nach 7 Jahren Prozess und fast 2 Jahren U-Haft so enden würde? Wahrscheinlich niemand. Zumindest niemand von uns. Unterm Strich können wir sagen, dass wir heute den Saal 128 des Landgerichts Koblenz erhobenen Hauptes verlassen. Als wir wegen des Vorwurfs der Bildung einer kriminellen Vereinigung festgenommen wurden, war für uns sofort klar, dass dies ein Angriff auf politisch arbeitende Strukturen werden sollte. Ein Angriff auf einige, der viele andere Aktivisten abschrecken sollte und wohl auch abgeschreckt hätte, wenn wir anders damit umgegangen wären.
 
Das Verfahren gegen uns hätte eine Blaupause für Ermittlungsbehörden werden können, um den Aktionismus ganzer Regionen mit dem Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung trocken zu legen. Nun ist es eine Blaupause dafür geworden wie das nicht funktioniert!
 
Unterm Strich bleiben etliche Millionen Euro Gerichtskosten, die die Staatskasse und damit letzten Endes der Steuerzahler tragen muss und eine Gruppe politischer Menschen, die nie aufgeben hat sich zu wehren und am Ende mehr praktische Erfahrungen in einem Strafverfahren gesammelt haben dürfte als viele Strafverteidiger am Ende ihrer Karriere.
 
Ich hoffe, dass am Ende aller Tage dieser Prozess gegen das „Aktionsbüro Mittelrhein“ nicht nur als Grab für etliche Millionen Euro Steuergelder in die Geschichtsbücher eingehen wird. Zumindest in einer Randnotiz sollte auch von der hartnäckigen Gruppe Männer aus dem Rheinland, die das dreckige Spiel nicht mitgespielt und sich erfolgreich gegen die Vorwürfe zur Wehr gesetzt haben, berichtet werden.
 
Ich bin froh heute das Landgericht erstmal hinter mir lassen zu können und den Kopf wieder frei zu haben für die aktuelle politische Arbeit. Fest steht gerade nur, dass wir in den letzten 7 Jahren wohl Geschichte geschrieben haben. Eine Erwähnung als konsequent zu den Vorwürfen schweigender Angeklagter, kann aber nicht alles sein, was man als nationaler Aktivist in den Geschichtsbücher hinterlassen haben sollte. Also auf zu neuen Aufgaben, auch wenn es diese wieder in einen Gerichtssaal oder auch eine JVA führen sollten, ist klar, dass aufgeben niemals eine Option sein kann!
 
Danke an die stabilen und anständigen Kameraden mit denen ich den letzten Jahren in Haft oder auf der Anklagebank saß und die bis heute noch für Deutschlands Zukunft und das Überleben unseres Volkes an der ein oder anderen Front kämpfen. Besonderer Dank geht natürlich auch an die Strafverteidiger, die mit uns den langen Weg gegangen sind. Ohne die guten Anwälte im Saal, die wirklich verteidigt haben, wäre das Gesamtergebnis nicht vorstellbar gewesen.“
Und weiter geht der Kampf der Anständigen!
Danke Sven!

Seit 5:45 Uhr …! Gegen die Lügen

01. Scheiding, 7. Regierungsjahr, Berlin.

Reichstagspräsident Hermann Göring: >> Meine Herren Abgeordneten!

Ich habe Sie erst heute morgen um drei Uhr einberufen können. Dank der Organisation, der Flugzeuge, Bereitstellung von Kraftwagen ist es gelungen, einen großen Teil der Abgeordneten rechtzeitig heranzubringen. Über hundert Abgeordnete sind heute nicht unter uns, weil sie dort stehen, wo heute der deutsche Mann am besten seine Haltung dokumentieren wird: Als Soldaten der deutschen Wehrmacht. Sie werden dort ihre Pflicht tun, wie sie der gesamte Reichstag tun wird. Das Wort hat jetzt unser Führer. <<

Der Führer und Reichskanzler: >> Abgeordnete, Männer des deutschen Reichstages!

Seit Monaten leiden wir alle unter der Qual eines Problems, das uns einst das Versailler Diktat beschert hat und das nunmehr in seiner Ausartung und Entartung unerträglich geworden war. Danzig war und ist eine deutsche Stadt! Der Korridor war und ist deutsch!

Alle diese Gebiete verdanken ihre kulturelle Erschließung ausschließlich dem deutschen Volk, ohne das in diesen östlichen Gebieten tiefste Barbarei herrschen würde.

Danzig wurde von uns getrennt! Der Korridor von Polen annektiert!

Die dort lebenden deutschen Minderheiten in der qualvollsten Weise mißhandelt! Über eine Million Menschen deutschen Blutes mußten schon in den Jahren 1919/20 ihre Heimat verlassen.

(DIE DEUTSCHEN VORSCHLÄGE)

Wie immer, so habe ich auch hier versucht, auf dem Wege friedlicher Revisionsvorschläge eine Änderung des unerträglichen Zustandes herbeizuführen. Es ist eine Lüge, wenn in der Welt behauptet wird, daß wir alle unsere Revisionen nur unter Druck durchzusetzen suchten. Fünfzehn Jahre, bevor der Nationalsozialismus zur Macht kam, hatte man Gelegenheit, auf dem Wege friedlichster Verständigung die Revisionen durchzuführen. Man tat es nicht! In jedem einzelnen Falle habe ich dann von mir aus nicht einmal, sondern oftmals Vorschläge zur Revision unerträglicher Zustände gemacht.

Alle diese Vorschläge sind, wie Sie wissen, abgelehnt worden. Ich brauche sie nicht im einzelnen aufzuzählen: die Vorschläge zur Rüstungsbeschränkung, ja , wenn notwendig, zur Rüstungsbeseitigung, die Vorschläge zur Beschränkung der Kriegsführung, die Vorschläge zur Ausschaltung von in meinen Augen mit dem Völkerrecht schwer zu vereinbarenden Methoden der modernen Kriegsführung. Sie kennen die Vorschläge, die ich über die Notwendigkeit der Wiederherstellung der deutschen Souveränität über die deutschen Reichsgebiete machte[;] die endlosen Versuche, die ich zu einer friedlichen Verständigung über das Problem Österreich unternahm, und später über das Problem Sudentenland, Böhmen und Mähren. Es war alles vergeblich.

Eines ist aber unmöglich: zu verlangen, daß ein unerträglicher Zustand auf dem Wege friedlicher Revision bereinigt wird, — und dann die friedliche Revision konsequent zu verweigern!

Es ist auch unmöglich, zu behaupten, daß derjenige, der in einer solchen Lage dann dazu übergeht, von sich aus diese Revision vorzunehmen, gegen ein Gesetz verstößt. Das Diktat von Versalles ist für uns deutsche kein Gesetz! — Es geht nicht an, von jemand[em] mit vorgehaltener Pistole und der Drohung des Verhungerns von Millionen Menschen eine Unterschrift zu erpressen und dann das Dokument mit dieser erpreßten Unterschrift als ein feierliches Gesetz zu proklamieren!

So habe ich auch im Fall Danzigs und des Korridors versucht, durch freidliche Vorschläge auf dem Wege der Diskussion die Probleme zu lösen. Daß sie gelöst werden mußten, das war klar!

Und daß der Termin dieser Lösung für die westlichen Staaten vielleicht uninteressant sein kann, ist begreiflich. Aber uns ist dieser Termin nicht gleichgültig! Vor allem aber war er und konnte er nicht gleichgültig sein für die leidenden Opfer.

Ich habe in Besprechungen mit polnischen Staatsmännern die Gedanken, die Sie von mir hier in meiner letzten Reichstagsrede vernommen haben, erörtert. Kein Mensch kann behaupten, daß dies etwa ein ungebührliches Verfahren oder gar ein ungebührlicher Druck gewesen wäre. Ich habe dann die deutschen Vorschläge formulieren lassen, und ich muß es noch einmal wiederholen, daß es etwas Loyaleres und Bescheideneres als diese von mir unterbreiteten Vorschläge nicht gibt.

Aber nicht nur das! Sie wurden beantwortet: mit Mobilmachungen, mit verstärktem Terror, mit gesteigertem Druck auf die Volksdeutsche in diesen Gebieten und mit einem langsamen wirtschaftlichen, politischen und in den letzten Wochen endlich auch militärischen und verkehrstechnischen Abdrosselungskampf gegen die Freie Stadt Danzig. Polen hat den Kampf gegen die Freie Stadt Danzig entfesselt! Es war weiter nicht bereit, die Korridorfragen in einer irgendwie billigen und den Interessen beider gerecht werdenden Weise zu lösen! Und es hat endlich nicht daran gedacht, seine Minderheitenverpflichtungen einzuhalten.

Ich mußte feststellen: Deutschland hat diese Verpflichtungen eingehalten! Die Minderheiten, die im Deutschen Reich leben, werden nicht verfolgt. Es soll ein Franzose aufstehen und erklären, daß etwa die im Saargebiet lebenden unterdrückt, gequält und entrechtet werden! Keiner wird dies behaupten können!

(DER FÜHRER HAT GEWARNT)

Ich habe nun dieser Entwicklung vier Monate lang ruhig zugesehen, allerdings nicht, ohne immer wieder zu warnen. Ich habe ich letzter Zeit diese Warnungen verstärkt.

Ich habe dem polnischen Botschafter vor nun schon drei Wochen mitteilen lassen, daß, wenn Polen noch weitere ultimative Noten an Danzig schicken würde, wenn es weitere Unterdrückungsmaßnahmen gegen das Deutschtum vornehmen würde, oder wenn es versuchen sollte, auf dem Wege zollpolitischer Maßnahmen Danzig wirt-schaftlich zu vernichten, dann Deutschland nicht länger mehr untätig zusehen könnte.

Ich habe keinen Zweifel darüber gelassen, daß man in dieser Hinsicht das heutige Deutschland nicht mit dem Deutschland, das vor uns war, verwechseln darf.

Man hat versucht, das Vorgehen gegen die Volksdeutschen damit zu entschuldigen, daß man erklärte, sie hätten Provokationen begangen. Ich weiß nicht, worin die „Provokationen“ der Kinder oder Frauen bestanden haben sollen, die man mißhandelt und verschleppt, oder die „Provokationen“ derer, die man in der tierischsten, sadistischsten Weise gequält und schließlich getötet hat.

Eines aber weiß ich: daß es keine Großmacht von Ehre gibt, die auf die Dauer solchen Zuständen ruhig zusehen würde! Ich habe trotzdem noch einen letzten Versuch gemacht! Obwohl ich innerlich überzeugt war, daß es der polnischen Regierung — vielleicht auch infolge ihrer Abhängigkeit von einer nunmehr entfesselten, wilden Soldateska — mit einer wirklichen Verständigung nicht ernst ist, habe ich einen Vermittlungsvorschlag der britischen Regierung angenommen. Sie schlug vor, daß sie nicht selbst Verhandlungen führen sollte, sondern versicherte, eine direkte Verbindung zwischen Polen und Deutschland herzustellen, um noch einmal in das Gespräch zu kommen.

Ich muß hier folgendes feststellen: Ich habe diesen Vorschlag angenommen! Ich habe für diese Besprechungen Grundlagen ausgearbeitet, die Ihnen bekannt sind! Und ich bin dann mit meiner Regierung zwei volle Tage gesessen und habe gewartet, ob es der polnischen Regierung paßt, nun endlich einen Bevollmächtigten zu schicken oder nicht! Sie hat uns bis gestern Abend keinen Bevollmächtigen geschickt, sondern durch ihren Botschafter mitteilen lassen, daß sie zur Zeit erwäge, ob und wie weit sie in der Lage sei, auf die englischen Vorschläge einzugehen; sie würde dies England mitteilen.

Meine Herren Abgeordneten! Wenn man dem Deutschen Reiche und seinem Staatsoberhaupt so etwas zumuten kann, und das Deutsche Reich und sein Staatsoberhaupt das dulden würden, dann würde die deutsche Nation nichts anderes verdienen als von der politischen Bühne abzutreten!

Meine Friedensliebe und meine endlose Langmut soll man nicht als Schwäche oder gar mit Feigheit verwechseln! Ich habe daher gestern Abend der britischen Regierung mitgeteilt, daß ich unter diesen Umständen auf Seiten der polnischen Regierung keine Geeignetheit mehr finden kann, mit uns in ein wirklich ernstes Gespräch zu kommen.

Damit sind die Vermittlungsvorschläge gescheitert, denn unterdes war als Antwort auf diesen Vermittlungsvorschlag erstens die polnische Generalmobilmachung gekommen und zweitens neue schwere Greueltaten. Diese Vorgänge haben sich nun heute nacht abermals wiederholt. Nachdem schon neulich in einer einzigen Nacht 21 Grenzzwischenfälle zu verzeichnen waren, sind es heute Nacht 14 gewesen. Darunter drei ganz schwere.

Ich habe mich daher nun entschlossen, mit Polen in der gleichen Sprache zu reden, die Polen seit Monaten uns gegenüber anwendet!

Wenn nun Staatsmänner im Westen erklären, daß dies ihre Interessen berühre, so kann ich eine solche Erklärung nur bedauern; sie kann mich aber nicht eine Sekunde in der Erfüllung meiner Pflicht wankend machen. Ich habe es feierlich versichert und wiederhole es, daß wir von diesen Weststaaten nichts fordern und nie etwas fordern werden. Ich habe versichert, daß die Grenzen zwischen Frankreich und Deutschland eine endgültige ist. Ich habe England immer wieder eine Freundschaft und, wenn notwendig, das engste Zusammengehen angeboten. Aber Liebe kann nicht nur von einer Seite geboten werden, sie muß von der anderen ihre Erwiderung finden. Deutschland hat kein Interesse im Westen, unser Westfall ist zugleich für alle Zeiten die Grenze des Reiches. Wir haben auch keinerlei Ziel für die Zukunft, und diese Einstellung des Reiches wird sich nicht mehr ändern.

(DIE POLNISCHE SCHULD)

Die anderen europäischen Staaten begreifen zum Teil unsere Haltung. Ich möchte hier vor allem Italien danken, das uns in dieser ganzen Zeit unterstützt hat. Sie werden aber auch verstehen, daß wir für die Durchführung dieses Kampfes nicht an eine fremde Hilfe appellieren wollen. Wir werden unsere Aufgabe selber lösen!

Die neutralen Staaten haben uns ihre Neutralität versichert, genau so, wie wir sie ihnen schon vorher garantieren. Es ist uns heiliger Ernst mit dieser Versicherung, und solange kein anderer ihre Neutralität bricht, werden wir sie ebenfalls peinlichst beachten. Denn was sollten wir von ihnen wünschen oder wollen?

Ich bin glücklich, Ihnen nun von dieser Stelle aus ein besonderes Ereignis mitteilen zu können: Sie wissen, daß Rußland und Deutschland von zwei verschiedenen Doktrinen regiert werden. Es war nur eine Frage, die geklärt werden mußte. Deutschland hat nicht die Absicht, seine Doktrin zu exportieren, und in dem Augenblick, in dem Sowjetrußland seine Doktrin nicht nach Deutschland zu exportieren gedenkt, sehe ich keine Veranlassung mehr, daß wir auch nur noch einmal gegeneinander Stellung nehmen sollen!

Wir sind uns beide darüber klar: Jeder Kampf unserer Völker gegeneinander würde nur anderen einen Nutzen abwerfen. Daher haben wir uns entschlossen, einen Pakt abzuschließen, der zwischen uns beiden für alle Zukunft jede Gewaltanwendung ausschließt, der uns in gewissen europäischen Fragen zur Konsultierung verpflichtet, der das wirtschaftliche Zusammenarbeiten ermöglicht und vor allem sicherstellt, daß sich die Kräfte dieser beiden großen Staaten nicht gegeneinander verbrauchen.

Jeder Versuch des Westens, hier etwas zu ändern, wird fehlschlagen! Und ich möchte das eine hier versichern: Diese politische Entscheidung bedeutet eine ungeheure Wende für die Zukunft und ist eine endgültige! Ich glaube, das ganze deutsche Volk wird diese politische Einstellung begrüßen!

Rußland und Deutschland haben im Weltkrieg gegeneinander gekämpft und waren beide letzten Endes die Leidtragenden. Ein zweites Mal soll und wird das nicht mehr geschehen!

Der Nichtangriffs- und Konsulativpakt, der am Tage seiner Unterzeichnung bereits gültig wurde, hat gestern die höchste Ratifikation in Moskau und auch in Berlin erfahren. In Moskau wurde dieser Pakt genau so begrüßt, wie Sie ihn hier begrüßen. Die Rede, die der russische Außenkommissar Molotow hielt, kann ich Wort für Wort unterschreiben.

Unsere Zeile: Ich bin entschlossen, erstens die Frage Danzig, zweitens die Frage des Korridors und drittens dafür zu sorgen, daß im Verhältnis Deutschlands zu Polen eine Wendung eintritt, die ein friedliches Zusammenarbeiten sicherstellt!

Ich bin dabei entschlossen, so lange zu kämpfen, bis entweder die derzeitige polnische Regierung dazu geneigt ist, diese Änderung herzustellen, oder bis eine andere polnische Regierung dazu bereit ist!

Ich will von den deutschen Grenzen das Element der Unsicherheit, die Atmosphäre ewiger, bürgerkriegsähnlicher Zustände entfernen. Ich will dafür sorgen, daß im Osten der Friede an der Grenze kein anderer ist, als wir ihn an unseren anderen Grenzen kennen.

Ich will dabei die notwendigen Handlungen so vornehmen, daß sie nicht dem widersprechen, was ich Ihnen hier, meine Herren Abgeordneten, im Reichstag selbst als Vorschläge an die übrige Welt bekanntgab. Das heißt, ich will nicht den Kampf gegen Frauen und Kinder führen! Ich habe meiner Luftwaffe den Auftrag gegeben, sich bei den Angriffen auf militärische Objekte zu beschränken. Wenn aber der Gegner glaubt, daraus einen Freibrief ablesen zu können, seinerseits mit umgekehrten Methoden zu kämpfen, dann wird er eine Antwort erhalten, daß ihm Hören und Sehen vergeht!

Polen hat nun heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch durch reguläre Soldaten geschossen. Seit 05.45 wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! Wer mit Gas kämpft, wird mit Giftgas bekämpft.

Wer sich selbst von den Regeln einer humanen Kriegsführung entfernt, kann von uns nichts anders erwarten, als daß wir den gleichen Schritt tun. Ich werde diesen Kampf, ganz gleich gegen wen, so lange führen, bis die Sicherheit des Reiches und seine Rechte gewährleistet sind!

(DER ERSTE SOLDAT DER NATION)

Über sechs Jahre habe ich nun am Aufbau der deutschen Wehrmacht gearbeitet. In dieser Zeit sind über 90 Milliarden für den Aufbau unserer Wehrmacht aufgewendet worden. Sie ist heute die am besten gerüstete der Welt und steht weit über jedem Vergleich mit der des Jahres 1914! Mein Vertrauen auf sie ist unerschütterlich!

Wenn ich diese Wehrmacht aufrief und wenn ich nun vom deutschen Volk Opfer und wenn notwendig alle Opfer fordere, dann habe ich ein Recht dazu, denn auch ich selbst bin heute genau so bereit, wie ich es früher war, jedes persönliche Opfer zu bringen!

Ich verlange von keinem deutschen Mann etwas anderes, als was ich selber über vier Jahre lang bereit war, jederzeit zu tun! Es soll keine Entbehrung Deutscher geben, die ich nicht selber sofort übernehme!

Mein ganzes Leben gehört von jetzt ab erst recht meinem Volke! Ich will jetzt nichts anderes als als der erste Soldat des Deutschen Reiches!

Ich habe damit wieder jenen Rock angezogen, der mir selbst der heiligste und teuerste war. Ich werde ihn nur ausziehen nach dem Sieg oder — ich werde dieses Ende nicht erleben!

Sollte mir in diesem Kampf etwas zustoßen, dann ist mein erster Nachfolger Parteigenosse Göring.

Sollte Parteigenossen Göring etwas zustoßen, ist sein Nachfolger Parteigenosse Heß.

Sie würden diesen dann als Führer genau so zu blinder Treue und Gehorsam verpflichtet sein wie mir! Für den Fall, daß auch Parteigenossen Heß etwas zustoßen sollte, werde ich durch Gesetz nunmehr den Senat berufen, der dann den Würdigsten, das heißt den Tapfersten, aus seiner Mitte wählen soll!

Als Nationalsozialist und deutscher Soldat gehe ich in diesen Kampf mit einem starken Herzen! Mein ganzes Leben war nichts anderes als ein einziger Kampf für mein Volk, für seine Wiederauferstehung, für Deutschland, und über diesem Kampf steht nur ein Bekänntnis: der Glaube an dieses Volk!

Ein Wort habe ich nie kennengelernt, es heißt: Kapitulation.

Wenn irgend jemand aber meint, daß wir vielleicht einer schweren Zeit entgegengehen, so möchte ich bitten zu bedenken, daß einst ein Preußenkönig mit einem lächerlich kleinen Staat einer der größten Koalition gegenübertrat und in drei Kämpfen am Ende doch erfolgreich bestand, weil der jenes gläubige, starke Herz besaß, das auch wir in dieser Zeit benötigen.

Der Umwelt möchte ich versichern: Ein November 1918 wird sich niemals mehr in der deutschen Geschichte wiederholen!

So wie ich selber bereit bin, jederzeit mein Leben für mein Volk und für Deutschland einzusetzen, so verlange ich dasselbe auch von jedem anderen!

Wer aber glaubt, sich diesem nationalem Gebot, sei es direkt oder indirekt, widersetzen zu können, der fällt! Verräter haben nichts mit uns zu tun!

Wir alle bekennen uns damit nur zu unserem alten Grundsatz: Es ist gänzlich unwichtig, ob wir leben, aber notwendig ist es, daß unser Volk, daß Deutschland lebt!

Ich erwarte von Ihnen als den Sendboten des Reiches, daß Sie nunmehr auf allen Plätzen, auf die Sie gestellt sind, Ihre Pflicht erfüllen!

Sie müssen Bannerträger sein des Widerstandes, koste es, was es wolle! Keiner melde mir, daß in seinem Gau, in seinem Kreis oder in seiner Zelle die Stimmung einmal schlecht sein könnte. Träger, verantwortliche Träger für die Stimmung sind Sie! Ich bin verantwortlich für die Stimmung im deutschen Volk, Sie sind verantwortlich für die Stimmung in Ihren Gauen, in Ihren Kreisen! Keiner hat das Recht, die Verantwortung abzutreten. Das Opfer, das von uns verlangt wird, ist nicht größer als das Opfer, das zahlreiche Generationen gebracht haben. All die Männer, die vor uns den bittersten und schwersten Weg für Deutschland antreten mußten, haben nichts anderes geleistet, als was wir auch zu leisten haben; ihr Opfer war kein billigeres und kein schmerzloseres und damit kein leichteres, als das Opfer sein würde, das von uns verlangt wird.

Ich erwarte auch von der deutschen Frau, daß sie sich in eiserner Disziplin vorbildlich in diese große Kampfgemeinschaft einfügt!

Die deutsche Jugend aber wird strahlenden Herzens ohnehin erfüllen, was die Nation, der nationalsozialistische Staat, von ihr erwartet und fordert!

Wenn wir diese Gemeinschaft bilden, eng verschworen, zu allem entschlossen, niemals gewillt zu kapitulieren, dann wird unser Wille jeder Not Herr werden!

Ich schließe mit dem Bekenntnis, das ich einst aussprach, als ich den Kampf um die Macht im Reich begann. Damals sagte ich:

Wenn unser Wille so stark ist, daß keine Not ihn mehr zu zwingen vermag, dann wird unser Wille und unser deutscher Stahl auch die Not zerbrechen und besiegen. Deutschland — Sieg Heil! <<

Eingetippt genau 80 Jahre danach gemäß Adolf Hitler in Bilddokumenten seiner Zeit, Band IV, Verlag für geschichtliche Dokumentation GmbH & Co., Hamburg 1979, S. 64 – 75 (der entsprechende Teil wiederum nach Prof. Heinrich Hoffmanns Bildband Hitler in Polen als Originalvorlage); besonderer Dank an Kameraden Reimer D. für den Quellenverweis.

Als Original-Protokoll auch hier zu finden.